Koyama Geschichte & Philosophie

 

Wir danken für Ihr Interesse an unserer Japan-Reise!!!“

ようこそ、いらっしゃいませ、日本の旅へ !!!

 

Am Anfang stand eine Idee: Mitte der 1980er Jahre entwickelte der Firmengründer Koyama ein Konzept für eine Japanreise, die folgende Anforderungen erfüllen sollte:

 

1.)     Sie sollte erschwinglich sein, genauer gesagt nicht über 5000 DM kosten.

 

2.)     Sie sollte deutlich machen, dass Japan mehr ist als Kyoto und Tokyo und deshalb auch Orte in traditionellen, ländlichen Gebieten mit einbeziehen.

 

3.)     Sie sollte den Reisenden Zeit geben, in die Kultur der Heimat von Koyama-san einzutauchen. Mit Bad in heißen Quellen und regionalen Delikatessen sollte sie auch ein wenig das Gefühl des klassischen Urlaubs der Japaner vermitteln.

 

Eine kostengünstige, umfassende, drei Wochen dauernde Reise wurde entwickelt.

Die Idee war gut und doch leichter gedacht als getan.

 

Die japanische Wirtschaft entwickelte sich rasant. Etwas zu rasant, wie dann die 1990er Jahre zeigten. Bezahlte man zu Beginn der Koyama-Geschichte für 100 Yen nur 80 Pfennig so stieg der Preis zeitweilig auf 2,10 DM; heute sind es 60 - 70 Cents.

 

Und doch kostet ein kühles Bier heute im Lokal weniger als 4 Euro, wobei man früher leicht 8 - 9 DM hinlegen musste.

Da ist es kein Wunder, dass Koyama-san mit einer Vollzeittätigkeit als Hilfsarbeiter in einer Fabrik das Kapital für sein Unternehmen und seine Familie verdienen musste.

 

Zu Beginn blieb so kaum mehr Zeit als für eine Tour im Frühjahr: die klassische Route.

 

Mit den Zeiten änderte sich zwar nicht die Idee, wohl aber die Gestalt der Route.

Die Wünsche und Anregungen der Mitreisenden wurden dabei zur Grundlage der Fortentwicklung. Neue Routen entstanden.

 

Zunächst gesellte sich die Herbsttour hinzu.

Doch auch ausgefallene Ziele fanden vor allem bei den bereits Japan-erfahrenen, ehemaligen Teilnehmern Anklang.

 

Bald reiste Koyama in den hohen Norden nach Hokkaido und in den tiefen Süden nach Kyushu, immer auf der Suche nach lohnenswerten Zielen.

 

Heute finden sich drei Routen fest im Programm: die Klassische, Hokkaido und Nagasaki.

 

Außerdem bietet sich für Freunde des Buddhismus im Mai die Gelegenheit, auf dem berühmten Koya-san im Kloster zu übernachten.

 

Im Sommer wohnen wir der Friedenszeremonie am 6. August in Hiroshima bei und gedenken der Opfer der Atombombe. Auch fordert uns in dieser Saison der heilige Berg Japans, der Fuji-san, zum Aufstieg heraus.

 

Der Grundpfeiler der Koyama-Idee ist und bleibt die Kostenkontrolle: Es gibt keine Charterbusse; ohne Gepäck werden Strecken unter 2 km gerne zu Fuß bewältigt.

 

Möglichst nah am Leben der Japaner zu bleiben ist das Ziel. Das ist nicht immer am bequemsten, aber immer lohnend.

 

Trotz aller Sparsamkeit bleibt Koyama-san beim Flug seiner Wahlheimat treu: Lufthansa ist sicher nicht die kostengünstigste Alternative, aber das Kapital bleibt im Land und die Anschlussflüge innerhalb Deutschlands erlauben eine Ankunft zu Hause in einem Tag.