Japan Rundreisen

Fr

29

Jan

2010

Japan auf eigene Faust oder in einer Reisegruppe?

Vor einer Reisegruppe scheuen vor allem jüngere Japanreisende zurück, die mehr Individualität von einer Rundreise durch Japan erwarten. Japan auf eigene Faust zu erkunden kann doch auch nicht schwieriger sein, als eine Reise nach China oder Thailand, oder?  Koyama beantwortet eine häufig gestellte Frage.

 

Japan auf eigene Faust: Lost in Translation?



Trotz großer Fortschritte in den letzten Jahren ist Japan für nicht-sprachkundige Touristen noch immer kein reisefreundliches Land. Das gilt insbesondere dann, wenn man auf die Reisekasse achten will. Dabei muss Japan gar nicht mehr teuer sein. Oft sind kostengünstige Alternativen aber diejenigen, die gar nicht oder wenigstens nicht in unserer Schrift ausgezeichnet sind. Das heißt, man zahlt als nicht Japanischkundiger oft ein Vielfaches von dem, was nötig wäre.

Übernachtungen sind einer der größten Kostenfaktoren auf einer Rundreise durch Japan. Günstige Hotels, sind oft ganz bewusst nicht auf westliche Ausländer eingestellt. Ohne eine japanisch-sprachige Reiseleitung bleiben also oft nur Angebote, die sich speziell an Ausländer richten. Von diesen gibt es nun im Groben zwei Kategorien:

    1.) Diensleistungen, die sich den Luxus bezahlen lassen, dass man Englisch sprechen kann.

    2.) Dienstleistungen, die so schlecht sind, das nur verzweifelte Touristen darauf zurückgreifen.

Die 2. Kategorie findet man in Japan praktisch nicht. Es fällt vielmehr auf, dass Japanern die Unannehmlichkeit der sichtbaren Unsicherheit im Umgang mit Westlern (und deren Sprache) gewichtiger scheint, als die Aussicht, ein wenig Geld an den Touristen zu verdienen. Das ist in vielen Ländern Asiens definitiv anders.

 

Japan in der Reisegruppe: mitunter günstiger


Auch was den Transport angeht kann eine organisierte Reise am Ende günstiger sein, als das Land auf eigene Faust zu bereisen. Japan ist kein Land, in dem Spontaneität über alle Maßen geschätzt wird. Genaue Planung erspart allen beteiligten viel Kummer und vor allem böse Überraschungen. Das jedenfalls scheint die Devise im Alltag zu sein. Und Überraschungen sind immer böse, denn sie bedeuten eine Situation, auf die man nicht vorbereitet war, in der man eventuell einen peinlichen Fehler begehen kann.

 

Da zahlt es sich aus, einen Reiseveranstalter zu wählen, dem diese Kultur so nah wie die eigene ist. Eben weil es die eigene ist – wie im Falle von Koyama Japanreisen.

Dadurch wird es möglich, Orte zu entdecken, und Hintergründe zu erfahren, die dem Alleinreisenden, der mit dem Lonely Planet bewaffnet auf eigene Faust durch Japan zieht, entgehen müssen. Natürlich sind die Informationen zu den Sehenswürdigkeiten letztlich lexikalisches Wissen und können bei Bedarf vor Ort aus Wikipedia abgerufen werden.

Was einen guten Veranstalter für Rundreisen ausmacht, ist das „Gassenwissen“ die Kenntnis von Schleichpfaden, der günstigen Alternative und die Tipps und Tricks, die erst die langjährige Erfahrung mit sich bringen.

 

Was ist nun besser: Die Reisegruppe, oder auf eigene Faust?


Wer das Abenteuer liebt und genau dieses „Lost in Translation“-Gefühl erfahren möchte, wer hier und da auch bereit ist ein wenig mehr Geld dafür auszugeben, für den ist die Antwort klar: Auf eigene Faust Japan entdecken ist dann der richtige Weg.

Allen anderen sei empfohlen, in einer organisierten und geführten Rundreise Japan zu besuchen, wobei man darauf achten sollte, dass genug individueller Freiraum eingeräumt wird. Bei den Japan Rundreisen von Koyama wird ganz bewußt neben den kollektiven Elementen, den Tagesbesichtigungen in der Gruppe ein individuelles Element eingeflochten.

So wird etwa der Weg zu den Attraktionen gemeinsam zurückgelegt, dann ein Treffpunkt vereinbart, so dass jeder sein eigenes Tempo und eigene Schwerpunkte wählen kann. Auch gibt es ganze Tage zur freien Verfügung, die nach Belieben gefüllt werden können. Auf diese Weise kann man die Vorteile einer Gruppenrundreise kombinieren mit den Freiheiten einer Tour auf eigene Faust.

Näheres zu den Japan Rundreisen

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1 Kommentar

  • #1

    Anke Westhof (Dienstag, 22 Juni 2010 11:50)

    Ich bin nicht so der Freund der klassischen Rundreise. Doch in Japan ist es wohl was anderes. Wer spricht den schon japanisch. Da ist man mit einer Reiseleitung warscheinlich besser aufgehoben. Und wenn man ein paar Tage zur freien Verfügung hat, dann ist es doch alles wieder gut.

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