Bericht und Bilder November-Nagasaki

Am 09.11. Frankfurt nach Osaka

14:30 starten wir unsere Reise nach Osaka von Frankfurt.

LH 740 mit B 747-400 war sehr ruhiger Flug,

An Bord waren 150 Schüler aus Osaka, die hatten 6 Tage Klassenfahrt in Deutschland, 2 Tage in Frankfurt, 3 Tage in Berlin, aber die Ünernachtung war in Berlin im Hotel Hilton.

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Am 09.10.11 in Müchen

 

9:00 in München, Nebel ohne Ende

Der Abflug verzögert sich um über 2,5Std. Wird verdammt knapp. In Frankfurt renne ich gefühlte

20 km zum Gate B23. Komme gerade an und sehe wie das Flugzeug startet.

Was nun? ?? Umbuchung über Südkorea nach Osaka. Allerdings in Südkorea wieder den Anschluß

verpasst.

Glück im Unglück. Treffe zwei aus unserer Gruppe denen das gleiche passiert ist.

Nach über 30 Stunden endlich Ankunft im Hotel.

 

A.R. Aus München

 

Am 10.11. in Osaka

9:30 sind wir in Osaka gelandet.

Mit der Bahn nach Osaka-Namba.

Am 11.11. Ausflug zum Koyasan

8:19 mit der Nankai Line nach Hashimoto, umsteigen weiter zum Koyasan.

Es regnet, schlechtes Wetter.

Zuerst besuchten wir Okunoin und viele Gräber und riesige 300 bis 600 Jahre alte Zedern.

Der Plan war Mittagspause im bekannten Lokal zu machen, als wir rein wollten, waren keine Plätze mehr frei, da heute ist nur geschlossene Gesellschaft. Wir mussten ein anderes Lokal suchen, es ist Hunger schon ein Viertel vor eins.

Ein Nudel Restaurant haben wir gefunden und Udon gegessen.

Danach noch ein Programm: Kongobuji Tempel, der Haupttemepl von der Shingon Sekte.

Nur ein wenige Besucher und es regnet nicht mehr.

15:13 mit dem Bus zum Bahhof weiter mit Nankai line nachg Namba zurück.

 

Am 12.11. in Kanazawa

Nach überstandenem Jetlag ging es heute weiter nach Kanazawa. Bei herrlichem Sonnenschein fuhren wir mit dem Thunder Bird den Biwa See entlang.

Nach dem Einchecken im Hotel ging es ab ins alte Samuraiviertel von Kanazawa. Was soll ich schreiben, einfach malerisch. Alte Häuser mit Gärten und verwinkelte Gassen aus der Edozeit. Lange Mauern mit Eingangstoren aus massiven altem Holz, so wie man sie aus Filmen oder von Bildern aus dieser Zeit kennt.

Wir besichtigten nicht nur Samuraihäuser von unterschiedlichstem Rang, sondern auch eine große Apotheke. Alles sehr beeindruckend. In der Ausstellung des Samuraihauses der Familie Nomura waren Schwerter aus der Edozeit zu sehen, alte Münzen, Alltagsgegenstände und Briefe. Wie zum Beispiel der Dankesbrief von Yoshikage Asakura aus dem Jahre 1566, in dem er sich bei Nomura Shichirogoro für den Kopf eines hohen Offizieres bedankt...

Die letzte Station auf unserem heutigen Programm war der Fischmarkt von Kanazawa. Das Erste was mir auffiel, kein Fischgeruch. Ein Stand nach dem anderen, aber kein Fischgeruch. Wie wir uns selber überzeugen konnten gab es nur frische Ware, lebende Ware. Neben Meerestieren gab es aber auch Gemüse und Obst. Und Viagra aus dem Meer. Von weitem dachte ich, es wäre Hirn. Aber es waren Fischgedärme. Ich weiß jetzt nicht mehr, wie diese „Spezialität“ zubereitet wird, aber laut Koyama san soll es die Potenz der Männer steigern. Sehr teuer und nur in kleinen Mengen bitte essen, sagt Koyama san.

Abends nach dem Essen dann noch ein Spaziergang bei Vollmond.

 

hime sama ;-) alias A.S. aus Halle an der Saale

Am 13.11. in Kanazawa

Nachdem fast jeder sehr gut geschlafen hat, verlassen wir um halb neun das Hotel, auf dem Weg nach Kanazawa Burg. Es waren viel Polizisten auf der Strasse .Wirr haben uns gewundert,aber dann sahen wir den Marathon Läufer, dass erklärte die viele junge Japaner im Hotel, letzter Nacht...begeisterte kleine Japaner mit Fahnen winkten den Läufer zu, das ergab ein hübsches Foto...etwas weiter war den älteren Polizisten bereit, mit mir zu posieren um ein Bild zu machen,er hatte einen schönen weissen Lackanzug gegen den Regen.....er lachte voll und ganz...und ich freute mich über das ausgefallen Bild...

Die gebliebene Steinwälle von den Kanaza Burg war interessant zum sehen, umringt von einen schönen Garten,ein Genuss für das Photoapperat. Der Neunau von den Langhaus aus Zedern und Zypressenholz, war wirklich ein Besuch wert. Ohne einen Nagel wurde es mit einen tollen Konstruktion zusammengesetzt...dazu ergab es eine herrlichen Aussicht ober über die Stad Kanazawa,leider etwas betrübt ,weil die Sonne noch keine Lust hatte zum Vorschein zu kommen,aber wir sind schnell zufrieden,der Holzkonstruktion war schon eine Lust für das Auge.

Am Eingang hatte man einen art von Schliesskonstruktion für den Regenschirme, hatte ich noch nie im Leben gesehen, damit man die nicht mitnehmen konnte,man konnte den Schlüsselmitnehmen, und nachdem das Fach wieder aufschliessen.

Dann ging es zur Fuss weiter zur einer der schönsten Landschaftsgarten, der Regen hat uns voll begleitet, wir haben es trotzdem genossen, vorallem dann wenn de Regen aufgehört hatte.

Viele Japaner genossen auch von den Garten, es war Sonntag und ein beliebter Ausflugsort...aber es ist sehr angenehm, man benimmt sich sehr ruhig, wartet geduldig,es ist einfach einen entspannter Atmosphere da, dazu sehen die Frauen sehr gepflegt aus, jung und alt....sie sehen aus,wie fröhliche Menschen und lachen viel.

Das frühere Vergnügungsviertel war Klasse, das Haus von einen Geisha, klein, aber oho, gemütlich mit noch alle Musikinstrumenten die sie benützt hat, um den Männer von Ihren Musik geniessen zu lassen....Judith und ich haben dann genossen von einen typischen Japanischen grünen Tee,mit Aussicht auf den herrlichen Garten, dazu kam unerwartet einen Geisha, es war einen Travestiet, aber toll ..weil es gab dann einen Fotoshooting zusammen mit uns....auch in den Viertel wurden Fotoshootings gemacht von ein japanischen Ehepaar, in typischen Japanischen Kleider, herrlich zum sehen... Das Museum anschliessend hat noch gezeigt wie man Blattgold macht....

 

Es war also einen herrlicher Tag, in den schönen Japan, genossen von alles was Koyama-san uns wieder gezeigt hat.

 

Eine Geldbörse mit Inhalt wurde am ende der Nachmittag verloren, creditcards,etc.alles war da drin: angemeldet bei Polizei: nach halbe Stunde kam die Nachricht, es ist gefunden und abgegeben: das ist auch Japan!! Was man verliert oder vergisst, wird fast immer zurück gegen.

 

Habe mich gefreut, doch bei Koyama Japanreisen gebucht zu haben, bin Höllanderin, bis jetzt habe ich es noch nicht bereut, die Kultur wird wirklich gezeigt, auch weil wir mit öffentliche Verkehrsmittel reisen, wie die Japener auch einfach Klasse.

 

Marita aus Holland

Am 14.11. in Takayama

Am 14.11. in Takayama

Heute ist ein Reisetag. Mit dem Zug ging es von Kanawaza nach Takayama. Die Fahrt führte uns durch ein breites Tal der japanischen Voralpen. Buntgefärbtes Blätterwerk,, kleine Flüsschen und strahlender Sonnenschein machten die Fahrt zu einem Erlebnis.

Am Nachmittag besuchten wir den Hachimangu Shinto Schrein und das alte Regierungsgebäude aus der Edozeit, Die Privaträume, Arbeitsräume, der Gerichtsraum mit Folterkammer sind noch so erhalten wie im 17 Jhd. Abschließend bummelten wir durch die 200jährige Altstadt.

In Takayama verbrachten wir zwei Nächte im Minshuko „Iwatakan“. Hier wurden wir mit herrlich leckerem japanischen Essen verwöhnt. Einig genossen auch noch das Bad im Onsen.

Am 15.11. in Takayama

15.11 Zweiter Tag in Takayama

Gestärkt durch ein typisch japanisches Frühstück waren wir zu Fuß und mit dem Bus unterwegs. Auf dem Programm stand die Besichtigung von Hida no Sato, verbleichba rmit unseren Freilicht- Museen. Der Nachmittag ließ Zeit für eigene Unternehmungen. Da waren: Schopping, das Bad im Onsenoder eine Wanderung auf den 680 m hochen Burg-Berg, auf dem die hemaligeBurg des „Geki Takayama“ 15190 erbaut wurde. Von der ist nichts mehr erhalten, nur ein Gedenkstein wurde aufgestellt.

Am 16.11. nach Nagasaki

16.11. Nagasaki

Auch heute auf einer langen langen Reise von Takayama nach Nagasaki begleitete uns der Sonnenschein und schöne Täler und Berge. In Mino ota verließen wir dann das Voralpenland. Während der Zugfahrt hatte ich eine japanische Nachbarin. Sie war sehr interessiert woher ich komme und wie lange ich in Japan bleibe. Dies alles nur mit ein paar wenigen Brocken englisch. Als wir dann feststellten, dass wir beide schon einmal in /Kappadokien waren und dort eine Ballonfahrt unternommen hatten, war sie total begeistert. Zum Abschied schenkte sie mir einen Apfel und sie probierte Lakritze.

Insgesamt mussten wir dreimal umsteigen. Wobei es einmal sehr eilig zuging, da unser Zug Verspätung hatte und wir den Anschlußzug bekommen wollten. Glücklich sind wir um 17.00 Uhr in Nagasakai angekommen. Nach einer kurzen Erfrischung im Hotel haben wir uns bei Waka Take

maru am Sushi erfreut.

 

I.M. aus Duisburg, zum dritten mal mit Koyama-san unterwegs.

Am 17.11. in Nagasaki

Am 17.11. Nagasaki von Inge

 

Morgens im Friedenspark gewesen.

Ich habe Bergen-Belsen, Ausschwitz, Mauthausen, Hiroshima und Nagasaki gesehen. Möge so etwas nie wieder den Friden auf der Welt stören.

 

Nachmittaqg Glover Garden gebummelt. Es ist auch ein Ausflugszielt für Japaner mit Souvenierschops am Eingang. Der Garten ist geprägt von komfortablen Häusern der Pioniere der Neuzeit.

Am 18.11. in Kumamoto

Am 18.11. von Inge

 

Von Nagasaki nach Kumamoto gereist. Schon morgens im Regen ging es los und das änderte sich auch den ganzen Tag über nicht, dabei war es schwül warm. Nach einem kurzen Stopp und Kofferabgabe im Hotel ging es gleich zur Kumamoto Burg. Die Burg wurde 16901 – 1607 erbaut und in der Meiji-Zeit zerstört. Berühmt war diese Burg wegen der besonderen Bauweise der Burgmauern.

Weiter ging es zur Former Residence of Hosokawa Gyobu.

Ein großzügiges, weitläufiges Samurai-Haus. Durch Schiebetüren eröffneten sich immer wieder neue Sichtweiten. Das heute spärlich eingerichtete Haus besticht eben durch diese Größe, einige Rollbilder und wunderschöne Ikebana-Gestecke. Es versprüht Ruhe, lädt zum Verweilen und Meditieren ein.

Am 19.11. nach Aso und weiter nach Kagoshima

Am 19.11.  in Kagoshima von Inge

 

Den Regenschirm haben wir nicht umsonst mitgebracht. Es ist nieselig und feucht-warm, fast subtropisches Klima. Die Fahrt zum Vulkan so hätte wunderschön werden können. Der Nebel hat es nicht zugelassen. Die Bergbahn wurde wegen des Nebels und austretender Vulkangas außer Betrieb gestellt.

Wir holten die Koffer im Hotel ab und machten uns auf die kurze Reise nach Kagoshima.

 

Am 20.11. in Kagoshima

Am 20.11. Ausflug nach Sakurajima

 

Der Regengott ist nach Hause gefahren und der Sonnengott ist da.

Heute Vormittag Stadtbesichtigung in Kagoshima und nachmittags zur Insel Sakurajima.

Das Wetter ist gut und nicht kalt, ca. 17-18 Grad, zuerst zum Terukuni Schrein, wir beten für unser Glück und gehen weiter zum Shiroyama Park 100 Meter über der Stadt.

Nach 20 Minuten zu Fuß sind wir endlich oben auf dem Berg angekommen. Es waren schon viele Besucher dort, auch einheimische Frühsportler jeden Alters. Von dort hatten wir einen herrlichen Blick über die Stadt und zum Vulkan Sakurajima.

Nach der Mittagspause fuhren wir mit der Fähre zur Insel Sakurajima und haben ein Fußbad genommen.

Danach ein Spaziergang an der Küste entlang. Hier waren sehr wenige Touristen unterwegs; wir haben nur zwei getroffen.

Nach dem schönem Spaziergang nahmen wir ein Onsen Bad in einer heißen Quellen. Es waren zwei Becken vorhanden: gelbes Wasser (schwefelhaltig, schmeckt salzig) und klares Wasser, sowie Sauna und Kaltbecken.

Am 21.11. in Kagoshima

Am 21.11. Ausflug nach Chiran

 

Um 8:30 Uhr mit einem alten Zug nach Kiire und weiter mit dem Bus nach Chiran.

Es war schönes Wetter, blauer Himmel, aber frisch.

Zuerst besuchten wir das Kamikaze Museum. Es waren viele Besucher da, aber nur Japaner, keine Ausländer. Dort im Museum darf man nicht fotografieren, weil alle Unterlagen persönlich sind.

Es gab ein Klavier in der Eingangshalle von der Firma Hupfer, von dem es in Japan nur noch zwei Stück gibt. Die Kamikazeflieger (zwei Musikstudenten) spielten vor ihrem Einsatz auf diesem Klavier für ihre Kameraden zum Abschied.

Zu den Samurai Gärten sind wir zu Fuß gegangen. Hier findet man noch schöne alte erhaltene Samurai Häuser und Gärten, die vor 260 Jahren gebaut wurden.

Am 22.11. in Ibusuki

Am 22.11. in Ibusuki

 

Von kagoshima aus ging es mit dem Zug bis Taniyama. Das Gepäck wurde am Bahnhof in Schließfächern aufbewahrt. Ein Morgenspaziergang brachte uns zur Schnaps-Fabrik Hombo.

Eine junge Dame erklärte die Herstellung des Kartoffelschnapses, bei der auch Reis verwendet wird. Anschließend ging es zur Verkostung des Shochu, der mit kaltem sowie auch mit warmen Wasser, auf Eis oder pur getrunken wird,. Froh gelaunt und mit einigen Flaschen in der Tasche ging es zurück zum Bahnhof. Unser Tagesziel war Ibusuki an der Kagoshima Bay.

Für die nächsten drei Tage erholten wir uns im Ferienhotel Kyukamua Ibusuki. Frühstück und Abendessen boten die ganze japanische Küche auf. Es ist ein fast unschierbar unübersehbares Angebot,von dem wir reichlichgekostet haben.

Nach dem jeder sein Zimmer belegt hatte, teilweise mit Meerblick, besuchten wir das hoteleigene Sandsaunabad. Hierzu ist man nur mi teinemm Yuktan bekleidet und bekommt ein Handtuch um den Kopf gelegt. Man legt sich in eine Grube mit heißen Sand und wird von einem Bademeister mit heißen Sand bedeckt. 15- 20 Min. ruhen ist nun wichtig. Anschließend spült man sich ab und geht in den Onsen .Hier im Hotel war es schwefelhaltiges warmes Wasser.

Der krönende Abschluß des Tagess war das Abendessen, es fehlte an keiner japanischen Speise, mit Asahi-Bier und Sake und von Koyama-san spendiertem Shochu wurde er abgeschlossen und wir freuten uns auf eine ruhige erholsame Nacht.

Am 23.11. in Ibusuki

Am 23.11. Ibusuki

 

Nach einem bilderbuchhaften Sonnenaufgang und einem vorzüglichen japanischen Frühstück war dies ein Tag zur freien Verfügung. Morgens hatte es noch leicht geregnet, gegen Mittag ließ sich dann die Sonne sehen. Einige sahen sich das japanische Fernsehprogramm an, ein anderer las in seinem Buch, eine unserer Mitreisenden kletterte auf den Berg Uomidake, 215m hoch, zum Observatorium.

Ich hingegen ging am Strand entlang zum kledinen Berg Chiringashima, der nur bei Ebbe über eine Sandbank zu erreichen ist. Bis zur Hälfte des Weges war die Sandbank trocken, ich nußte noch 10 Min.lang warten und konnte trockenen Fußes das Eiland betreten. Zwei Aufseher drückten mir einen Zettel in die Hand, auf dem auf die Gefahren des Weges und der kommenden Flut hingewiesen wurde. Von 10.00 bis 2.30 Uhr war der Tiden-Hochstand und die Aufseher beobchteten mit dem Fernglas vom Festland aus, ob auch alle von der Insel gekommen sind. Eine große Muschel im seichten Wasser verlockte mich Strumpf und Schuh auszuziehen und diese zu holen. Diese verschenkte ich dann ein eine Mitreisende.

Der krönende Abschluß des Tagess war das Abendessen, es fehlte an keiner japanischen Speise, mit Asahi-Bier und Sake wurde es abgeschlossen und wir freuten uns auf eine ruhige erholsame Nacht.

Am 24.11. in Ibusuki

Am 24.11 Ibusuki

 

Wieder nach einem herrrlichen Früchstück und wunderbarem Sonnernschein machten wir uns per Bus und zu Fuß auf denWeg zum Sandsaunabad Sarak im Ort. Der Sand dieses Bades war etwas anders als im unserem Hotel, die Wirkung ist dieselbe. Nach dem Sandsaunabad war wieder Freizeit angesagt, man ging Bummeln, Schoppen, Sonnenbaden am Meer.

Ich bummelte die 4 km lange Strecke vom Bad zum Bahnhof und weiter zum Rathaus.14.45 Uhr kam ich dort an und fragte nach Info-Material. Es mußte erst nach jemanden telefoniert werden, der englisch sprach. Sehr freundlich und sich immer wieder entschuldigend teilte er mir mit, daß der nächste Bus erst um 15.50 Uhr Kurz entschlossen faste ich einen Entschluß: Bei der nächsten Rotphase klopfte ich an die Autoscheibe einer Autofahrerin. Auf meine Fage Ibusuki Ekimaee? Nickte sie, zeigte auf den Beifahresitz und nahm mich bis zum Bahnhof mit. Nach kurzer Wartezeit kam mein Bus und ich war vor 16.00 Uhr im Hotel.

Auch heute genossen wir noch einmal das Sandbad bzw den Onsen um.

 

I.M. aus Duisburg

Am 25.11. von Ibusuki nach Shin Osaka

Am 25.11. von Ibusuki nach Shin Osaka

 

Heute früh mit dem Hotelbus zum Bahnhof Ibusuki. Dann ging es weiter mit der Bahn mit ca. 30 Jahre alten Waggons und Dieselantrieb nach Kagoshima. Der Zug hatte 3 Minuten Verspätung, aber es kam keine Durchsage, hier im Süden ist das normal.
Ab Kagoshima Chuo bis Shin-Osaka kann man mit dem Shinkansen seit 12. März 2011 durchfahren, also ohne Umsteigen. 2010 mussten wir noch 2mal umsteigen, und ohne Shinkansen dauerte das sehr lange.
Pünktlich sind wir in Shin-Osaka angekommen. Abends ist es hier viel kälter als in Ibusuki.
Wir übernachten in Juso, einem Stadtteil von Osaka. Nach Kyoto fahren wir mit der Hankyu-Linie, einer privaten S-Bahn.

Am 26.11. Fabrikbesichtigung

Am 26.11. Fabrikbesichtigung

Um 9 Uhr sind wir nach Suita zur Asahi-Brauerei gefahren. Die Sonne lacht wieder.
Nur 5 Teilnehmer sind mitgekommen, die anderen hatten ein eigenes Programm.
In der Asahi-Brauerei hatten wir zuerst keinen Termin bekommen, aber da wir extra aus Deutschland nach Osaka gekommen waren, konnten wir 13 Uhr doch noch einen Termin bekommen.
Am Vormittag hatten wir das Nishio-Haus, das Haus eines Verwalters aus der Edo-Zeit besucht. Hier haben wir direkt einen Termin bekommen. Nach der Hausbesichtigung konnten wir Tee und Kuchen probieren. Der Tee war echt (keine Beutel), wie bei der Tee-Zeremonie, sehr bitter, aber der Kuchen war süß und lecker.
Bei der Asahi-Brauerei war nach der Besichtigung Probetrinken, 3 Glas innerhalb von 20 Minuten. Wir haben die Markengläser als Souvenir mitgenommen, normalerweise muss man die Gläser zurückgeben.
Ab 15 Uhr sind wir nach Osaka zum Sky-Building (173 m hoch) gefahren. Bei dem schönen Wetter konnten wir ganz Osaka sehen. Am Hauptbahnhof sind 3 riesige Gebäude im Bau, Auftraggeber ist vielleicht Mitsubishi.
Vor dem Garten des Sky Building war ein Weihnachtsmarkt aus Deutschland. Einige haben Glühwein getrunken, 9 Euro, die Tasse inklusive.
Unten im Keller des Sky Building ist eine Ladenstraße wie vor 50 Jahren. Eine Frau, I.M. aus unserer Gruppe wollte unbedingt ein Poster mit nach Hause nehmen. Ohne Erlaubnis hat sie es von der Wand abgehängt. Es ist gut gegangen, keiner hats gesehen. 

Am 27.11. Ausflug nach Kyoto

Es ist wieder schönes Wetter. Bis 17 Grad sind angesagt.
8 Uhr sind wir mit der Hankyu-Linie nach Karasuma/Kyoto und weiter mit U-Bahn und Bus zum Kinkakuji-Tempel gefahren. Als wir in den Garten eintraten, wurden wir von dem schönsten Herbst empfangen. Überall rote und bunte Bäume - und viel Besucher. Allerdings waren es im Oktober noch mehr Besucher.
Danach waren wir im Steingarten des Ryoanji-Tempel. Auch hier war das bunte Herbstlaub überall zu sehen, aber so viele Besucher. Am Schalter hat man gesagt, dass gestern zum Samstag noch mehr Besucher da gewesen sind.
Im Fernsehen auf dem Kanal BS 141 läuft gestern und heute eine Sendung über Deutschland. Gestern über die Leika (Leitz-Kamera in Wetzlar). Man sagte, dass man eine 50 Jahre alte Kamera reparieren lassen kann und sie läuft wieder. Die heutige Sendung ist über Schwäbisch Hall, Franken, Nürnberg und Tucher Bier. Es ist sehr komisch, dass man hier in Japan über Deutschland besser Bescheid weiß als zu Hause.

Am 28.11. Fabrikbesichtigung und Wanderung

Am 28.11. Fabrikbesichtigung und Wanderung
Heute ist keine Sonne zu sehen, aber es regnet auch nicht.
Eigentlich waren Fabrikbesichtigung und Wanderung geplant, aber die Teilnehmer möchten diesen Tag für eigene Programme nutzen. Also ist der Reiseleiter frei und kann selbst etwas unternehmen.
Der Osaka-Hauptbahnhof ist nach langer Umbauzeit endlich fertig. Er ist sehr schön und praktisch geworden. Viele Rolltreppen führen auf die Bahnsteige. Die benachbarten Bahnlinien sind bequem zu erreichen.
Am Abend haben alle als kleines Dankeschön von uns im einem Lokal gegessen und getrunken.

Am 29.11. Ausflug nach Kyoto

Heute ist unser letzter Tag. Morgen fliegen wir nach Hause.
Um 8 Uhr sind wir wie immer mit der Bahn nach Kyoto gefahren.
Im Silbernen Pavillon waren heute so viele Besucher, wie ich seit Jahren nicht gesehen habe. Alle kommen, um das wunderschöne bunte Herbstlaub zu sehen. Auch auf dem sonst eher ruhigen Philosophenweg liefen viele Menschen, alles japanische Touristen, Männer und Frauen, meist über 60 Jahr alt.
Zu Mittag haben wir unser Susi-Lokal aufgesucht. Vor 2 Tagen war so voll, da mussten wir aufgeben.
Am Nachmittag sind wir durch die Altstadt zum Kiyomizu-Tempel gelaufen. Auch hier waren viele Menschen unterwegs, Jung und Alt und viele Kinder. Im Kiyomizu-Gelände wird gerade ein Gebäude renoviert. Die Bauarbeiten werden etwa 3 Jahre dauern.

Am 30.11. Osaka nach Frankfurt

Am 30.11. von Osaka nach Frankfurt

 

8.28 Uhr mit der Bahn nach Flughafen Osaka/Kansai.

11 Uhr LH 741 startet 30 Minuten später, aber wir sind in Frankfurt pünktlich angekommen und der Anschluss hat auch geklappt.

Erstaulich, dass die Bahn nur 5 Minuten später vom Flughafen Frankfurt abfuhr und in Köln pünktlich angekommen ist. Die Rolltreppen im Kölner Hauptbahnhof laufen ausnahmsweise, heute hat alles geklappt, und ich bin schon 18 Uhr zu Hause.