Aktuelle Bilder und Bericht Hokkaido/Sapporo
Wir berichten ab 3.August.
Am 3.8. InTokyo
03.08. Tokio: Wir sind pünktlich in Tokio/Narita gelandet. Mit nur 29°C war es heute nicht so heiß. Am Nachmittag mussten wir allerdings erst ein heftiges Gewitter abwarten bevor wir zum nahegelegenen Asakusa Tempel aufbrechen konnten. Dort drengelten sich die Touristen dich an dicht. Kommentar von Andreas Koyama: Ein Taifun schickt uns regendurchtraenkte Gruesse, die grosse Laterne am Kaminarimon ist trotzdem wie immer gut besucht.
Am 4.8. in Sendai
04.08. Sendai: Am morgen wollten wir mit dem Taxi zum Bahnhof Ueno um von dort mit dem Shinkansen nach Sendai zu fahren. Der Taxifahrer erzählte uns, dass er eigentlich aus Fukushima sei, aber wegen des Unfalls im AKW würden alle Taxifahrer aus der Region ihr Geld derzeit in Tokio verdienen. Seine Familie lebe aber immer noch in einer Notunterkunft.
Am 5.8. in Sendai
05.08. Sendai: Heute stand der Ausflug zur berühmten Matsushima auf dem Plan. Um 9:20 Uhr ging es mit der S-bahn bis Matsushima-Kaigan. Wir waren überrascht wie viele Toursiten auch hier schon wieder unterwegs waren. Die Zerstörungen durch den Tsunami waren aber immer noch deutlich zu sehen. Zurück im völlig intakten Sendai erfreuten wir uns abends an dem spektakulären Feuerwerk, das den Beginn des Tanabata Festes einläutet. Ganze 90 Min. dauerte das Spektakel, insges. wurden 15000 Feuerwerkskörper gezündet. Die Stadt war voller Menschen und vor allem die jungen Frauen in ihren Yukata/Kimonos waren sehr hübsch anzuschauen.
Am 6. August in Sendai
Der Himmel war Blau und die Sonne lachte. Wir unternahmen eine Stadtbesichtigung mit dem Bus und zu Fuß.
An der Bushaltestelle standen so viel Leute, dass hat Herr Koyama noch nie hier gesehen. Auf unserer Mai-Reise durch Sendai waren hier nur 5 bis 6 Leute an der
Bushaltestelle.
Zum Zuihoden sind auch viele Touristen hoch gelaufen.
Nach dem Zuihoden, besuchten wir die Ruinen der Sendai-Burg, auch dort waren einige Menschen.
Es ging ca. 15 Minuten zu Fuß einen steilen Berg hinauf, bei der Hitze sehr schwierig! Oben auf dem Hügel konnten wir dafuer dann die ganze Stadt sehen.
Am 7. August in Sendai
Heute war ein freier Tag, den die Reisenden nach Lust und Laune gestalten konnten.
Herr Koyama beschloss, sich die Folgen der Tsunami-Katostrophe anzuschauen.
Wenn man in Ishinomiya den Bahnhof verlaesst, erwartet einen eine tote Stadt. Keine Laeden, die Geschaefte waren alle zerstoert, nur ein paar Laeden sollen wieder geöffnet werden.
Der Wiederaufbau dauert vielleicht 10 oder 20 Jahre, es ist für Japan DIE Katastorophe nach dem 2. Weltkrieg.
Am 8. August in Amihari Onsen
Mit dem Regionalzug geht es weiter nach Ichinoseki und dann nach Morioka.
In dem Zug kann man viel erleben, ein Junge spielt am Computer, eine Dame schminkt sich ununterbrochen (bringt aber nicht viel), einer liest und andere schlafen.
Nach dem Umsteigen fragt mich (Herr Koyama) eine Mitreisende, "wo ist Ihr Alukoffer?" Oja, den hatte ich eigentlich von Sendai mitgebracht, aber er war nicht bei mir. Wo
dann? Ich habe ihn im anderen Zug liegen lassen, oje oje!
Der Schaffner sagte、ich solle den Verlust am Schalter melden, das machte ich dann auch mit detaillierten Angaben. Dann hat man die Zentralstelle angerufen und der Koffer wurde
tatsaechlich gefunden! Ich habe unsere morgige Adresse angegeben, damit der Koffer dorthin geschickt wird.
Nachmittags wollten wir mit den Bus ins Amihari Onsen, in Morioka war es sehr heiß, über 30 Grad.
Das Amihari Onsen liegt in 760 m Hoehe und ist angenehm heiß.
Jeder hat ein großes Zimmer bekommen mit Toilette und Waschgelegenheit.
Abends dann einheimisches Essen und ein Bad in der heißen Quelle.
Am 9. August in Amihari Onsen
Nach den Frühstück (9 Uhr) haben wir eine Bergwanderung unternommen, über eine Stunden lang sehr steiles Klettern und nach 2 Stunden waren wir endlich auf dem Berg Inukurasan.
1408 m haben wir geschafft.
Runter gehen ist schwieriger als nach oben.
Als wir um 2 Uhr wieder zum Hotel zurück kamen, war mein Koffer schon da, Gott sei Dank, auf Japan ist Verlass!
Ich (Herr Koyama) habe mal im Wald ein Bad genommen, aber ich war die ganze Zeit allein und musste die Fotos selber machen. Dann kamen viele Pferdebremsen, die
mich stechen wollten!
Am 10. August in Morioka
Mit dem Bus nach Morioka zurück.
Oben in Amihari Onsen war es sehr angenehm, hier unten in Morioka ist es sehr heiß, schon über 30 Grad.
Stadtbummel zu Fuß, beim Shinto-Schrein haben wir eine Hochzeit gesehen und zum Mittagessen hatten wir im Nudellolokal Jajamen.
Am 11. August in Sapporo
Schönes Wetter in Morioka. Um 7:50 Uhr geht es mit dem Shinkansen und dem Schnellzug über Hakodate nach Sapporo, wegen der Sommerzeit sind die Zuege voll, alle wollen vom Urlaub nach
Hause.
In Sapporo sind wir um 15:45 Uhr pünktlich angekommen, und mit der U-Bahn nach Susukino. Unser Hotel ist zentral, alles kann man zu Fuß erreichen.
Die U-Bahn in Sapporo faehrt nicht auf Schienen sondern auf Reifen und ist sehr laut.
Am 12. August in Sapporo
Es ist heute schönes Wetter, nicht zu heiß und etwas windig.
Eine Stadtbesichtigung zu Fuss, zuerst zum Nijo Markt, dann weiter zum Sapporo TV Tower.
Von oben sieht man besser über die Stadt.
Am Tokeidai-Uhrturm fand heute die 130 Jahr Feier statt. Heute vor 130 Jahren hat die Uhr zum ersten mal geschlagen. Ueber 80 Jahre haben der Uhrmacher Herr Inoue und dessen Sohn die
Uhr gewartet, ohne Bezahlung! Mittagessen gab es beim Rathaus-Sapporo. Es gab viele Besucher, also Touristen und Angestellte vom Nachbarhaus.
Am 13. August in Sapporo/Shinrinkoen
Zum Bahnhof zu Fuß Frühsport, ca. 25 Minuten, im Bahnhof laufen viel Besucher, die wollen alle nach Hause, also in die Heimat zurück, 13. 14. und 15. sind Obon, japanisch Sommer-kurzurlaub.
!5 Minuten Bahnfahrt und zu Fuß zum Heimat-Museum. Nach ca. 1.5 Stunden weiter zum Waldpark.
Hier stehen viele alte Häuser, die vor Ort auseinander gebaut, hier her gebracht und wieder zusammengebaut wurden, mal Bauernhof, mal Fischereibetriebe, mal Arzthaus, mal Scholsserei....
bis 15 Uhr, es ist hier gar nicht zu heiß, angenehme Temparatur, ca. 30 Grad.
Abends wollen wir zum Biergarden, Sapporo Oktoberfest, 19 Uhr schon viele Besucher. Wir haben 4 Plätze gefunden, wollten Asahi Bier, andere Biermarken wie Suntory, Kirin auch dabei, aber Asahi schmeckt uns besser. 0.5 liter koset 530 Yen, ca. 5.5 € dies ist nicht zu teuer, man braucht kein Trinkgeld, es ist sehr bequem.
Am 14. August in Sapporo
Heute war ein freier Tag fuer alle, abends gab es Schauer.
Am 15. August in Sapporo
Heute vor 66 Jahren hat das Kaiserreich Japan kapituliert.
Wir gingen die Okurayama Skisprung-Schanze zu Fuss hoch. 130 m, ca. 20 Minuten - es war nicht leicht und sehr heiß.
Als wir zurück wollten, sahen wir Skispringer beim Sommerspringen.
Einer sprang nur 80 meter, und andere sprangen bis 120 m !
Das sieht alles leicht so aus...
Zu Fuß zum Hokkaido Schrein und dann nach Shiroishi zur Asahi Brauerei.
Dort konnten wir 40 Minuten die Fabrik besichtigen, danach 20 Minuten Probetrinken.
Beim Heimweg gab es wieder Schauer.
Am 16. August in Sapporo/Otaru
Heute war unser letzter Tag in Sapporo, ein Ausflug nach Otaru stand auf der Tagesordnung.
Bei regen wollten wir durch die ueberdachte Einkaufspassage zum Bahnhof, dort hatten die meisten Laeden geschlossen, fast nur Caffes waren geoeffnet
In Otaru bei der Villa-Aoyama waren ausser uns nur wenige Besucher.
Otaru war bis zum 2. Weltkrieg ein wichtiger Hafen fuer den Handel mit Russland und für den Heringsfang. Der Name Otaru geht auf eine Bezeichnung der Ainu zurück: „Ota oru“ bedeutet Fluss am
Sandstrand“
Am 17. August in Shikotsuko
Mit der U-Bahn zum Sapporo Bahnhof. Als wir in Chitose ankommen ist gerade unser Bus ist weg.
Was nun, bis 12 Uhr warten? Ein Mann von der Bus-Auskunft informiert uns :“Tut mir leid, nach Shikotsuko fährt nur Vor mittags 2 Mal und Nachmittags 2 Mal, aber wenn du dir ein Taxi leisten kannst, kann ich ein Angebot machen“ „ Wie teuer ist es, ich kann bis 5000 Yen bezaheln“ er ruft an, sagt das dies ist Ordnung ist. Abgemacht, aber klappt es auch? Vertrauen gut aber... Beim
Einsteigen erzählte der Taxifahrer dass der Mann von der Bus-Auskunft sein ehemaliger Busfahrer-Mitarbeiter gewesen ist. Wegen Filialeschließung, mussten wir mit anderen Jobs Geld verdienen, als Taximeter 5030 Yen gezeigte, wird dieser ausgschaltet und er sagt: “wir haben 5000 Yen vereinbart.“
Es ist wunderbar. Beim bezahlen, habe ich Trinkgeld gegeben. So etwas mache ich sonst in Japan nie.
Danach machen wir einen Waldspaziergang. Da es die Tage davor geregnetz hat sind viele Mücken unterwegs.
Nach unserem Spaziergang um 13 Uhr, sind unsere Zimmer fertig. Normalerweise ist dies erst um 15 Uhr der Fall. Daher haben wir reichlich Zeit zum Baden und Nachmittagschlaf bis Abendessen.
Am 18. August in Shikotsuko
Nach dem Frühstück unternehmen wir eine Bergwanderung zum Monbetsudake, 866 meter, es ist besseres Wetter als Gerstern, ca. 25 Grad zum Laufen sehr gut.
Bis zum Berggipfel sind viele Mücken unterwegs. Nach ca. 2 Stunden erreichen wir unser Ziel auf dem Berg Monbetsudake, es war nicht so leicht wie wir dachten. Nach unten benötigen wir nur 1.25 Stunden.
Abends haben wir gutes Essen (Krebs und Bier).
Eine Nachricht für Nadeshiko Japan (Frauenfußballmannschaft). Sie erhalten eine Ehrenmitgliedschaft von Staat und die Firma Audi stellt 22 Wägen, A-1 für 3 Jahre kostenlos zur Verfügung.
Am 19. August in Shiraoi/Tomakomai
Nachmittag fahren wir nach Shiraoi und zum Ainu Museum.
Es war herrliches Wetter, ca. 25 Grad sehr angenehm.
Im Museum Dorf haben wir Ainu Kultur und Tanz gesehen.
Am 20. August in Itoi/Tomakomai
Heute steht der Tag zur freien Verfügung. Wer möchte, kann mit dem Reiseleiter in ein Badehaus gehen. 10 Uhr mit dem Zug nach Itoi. Das Badehaus ist sehr sauber und gemütlich. Es gibt 2 Saunaräume und 5 – 6 verschiedene Bäder.
Eines davon ist eine Bodensauna. Der Boden ist ca. 50 Grad heiß, mit Bademantel zuerst auf dem Bauch 5 Minuten, danach 10 Minuten auf den Rücken, vorher mussten wir ein besonderes Mineralwasser trinken. 10 Minuten aus dem Raum nach der Pause wieder trinken, noch eine Runde. Um 13 Uhr wollen Mitagsessen im Haus.
14 Uhr 30 kam ein Gewitter. Es schüttet wie aus Eimern. Zwei Teilnehmer gingen zu Fuß nach Hause und wurden klatschnass.
Am 21. August in Ueno/Tokyo
Von Tomakomai mit demSchnellzug nach Hakodate umsteigen weiter nach Shinaomori.
Mir dem Shinkansen weiter nach Ueno/Tokyo, alle Plätze sind ausgebucht.
Als wir nahe Tokyo, wurde das Wetter wurde schlecht, Himmel war dunkel, wie Herbst.
Wie immer pünktlich in Ueno angekommen, zum Hotel.
Abendessen wollen wir alle zusammen beim chinischen etwas gegessen.
Am 22. August in Tokyo/Narita Airport
16.30 Uhr fahren wir mit der Bahn zum Flughafem-Narita.
Am 23. August nach Frankfurt
Als wir um 8 Uhr beim Check In Schalter im Flughafen ankamen, stand dort schon eine Schlange, dass wir erst nach eine rknappen Stunde die Koffer aufgeben konnten.
Dann ging unser Flug erst 11:45, statt wie geplant 9.35 Uhr, warum diese Verspätung? Das hat man uns erst an Bord mitgeteilt. Das Flugzeug war voller japanischer Touristen, von 420 Plätzen
der Economy Class waren 370 belegt, im Mai wraen es grade mal 150. Der ICE fuhr in Frankfurt sehr pünktlich, der Zustand der deutschen Bahnhöfe weckte dann aber Sehnsüchte nach dem japanischen
Bahnsystem.
Japan Reisen