Info von JNTO Frankfurt

Liebe Partner aus der Reiseindustrie,

 

das Deutsche Auswärtige Amt rät seit dem 21. April 2011 nicht mehr von nicht erforderlichen und touristischen Reisen in den Großraum Tokyo/Yokohama ab.

Reisen nach Japan sind, mit Ausnahme des Großraums Fukushima, wieder uneingeschränkt möglich.


Das ist eine gute Nachricht. Zwar bringt dies allein noch nicht das Vertrauen den Reisenden in die Destination Japan zurück. JNTO Frankfurt hofft jedoch sehr, dazu in Kürze Aktionen anschieben zu können – wie zum Beispiel Pressereisen. Diese sind für den Sommer fest eingeplant. Langsam wird sich das Bild von Japan wieder erholen, und die deutschen Gäste zurückkommen – natürlich auch mit Ihrer Hilfe!.               

Gerne dürfen Sie diese Mitteilung für Ihre Zwecke verwenden und veröffentlichen.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Bettina Kraemer

 

PR Manager JNTO Frankfurt

Kaiserstrasse 11

D-60311 Frankfurt

Tel.: 069-20354

Fax: 069-284281

kraemer@jnto.de


Nach der Katastrophe im März haben wir 4 geplante Reisen durchgeführt (2011). Herr Koyama ist selber zweimal vor Ort gewesen. Es ist unvorstellbar, welche Schäden das Wasser angerichtet hat. 

Wir möchten Japan und meinen Landsleuten helfen und wieder Gäste nach Japan führen.

Wir haben in Kyoto bei den Tempeln nur wenige Ausländer gesehen. Viele  denken durch den Einfluss der Medien, dass ganz Japan untergegangen ist und nicht mehr lebt. 

wir möchten gern, dass die Leute das Vertrauen und die Freude an Japan zurückgewinnen. 02.12.2011


Ein Jahr danach 2012:


In Matsushima waren immer noch Verkaufsläden geschlossen, aber einige hatten wieder geöffnet. Eine Brücke zur Insel war immer noch nicht wiederhergestellt, die andere größere Brücke war wegen Reparatur geschlossen.


Wir sind nach Ishinomaki mit dem Bus gefahren, weil die Bahnverbindung immer noch unterbrochen ist oder die JR-East die Strecke nicht mehr repariert. Unterwegs nach Ishinomaki sahen wir immer noch kaputte Häuser und Bahnhofsgebäude und defekte Stromleitungen.


In der Stadt Ishinomaki hatten nur ein paar Läden geöffnet. Wenn man sich die Innenstadt genau anschaut, ist immer noch viel kaputt, aber ein neuer Getränkeautomat war schon da.

Am Fluss sieht man nicht mehr viele kaputte Häuser. Das Gelände wurde teilweise abgeräumt.


Bis alles wieder wie vor dem 11. März 2011 ist, wird es noch 10 bis 20 Jahre oder länger dauern. 14.06.2012


Kommentar von Frau Lenz (Reiseleiterin):

 

Unsere Koyasan-Reiseroute führte uns viele hundert Kilometer weg von Tokyo und Fukushima. Dort lief das Leben ganz normal. Es war nichts von der Katastrophe zu spüren.

Als ich beim Abflug in Narita mit der Rolltreppe zur Passkontrolle hinunterfuhr, sah ich an der Wand große Plakate. Darauf bedankt sich Narita stellvertretend für Japan bei aller Welt für die Unterstützung und hofft, dass die Gäste wiederkommen.

Man bedankt sich, dass wir mit unserem Lachen Japan in Zeiten der Stromersparnis erhellt haben.

Ich gebe den Dank zurück. Wir hatten eine schöne und unbeschwerte Reise und sind vielen lieben Menschen begegnet. Wir hoffen und wünschen, dass Japan all seine Probleme bewältigen kann, und kommen gern wieder. 01.06.2011


Ein Jahr danach 2012: (Reiseleiterin der Mai-Reisegruppe)

 

Unsere Reise führte von Tokyo aus nach Westen. Dort hat sich das Leben vollkommen normalisiert. Nur manchmal erinnern sparsam eingesetzte Beleuchtungen oder Klimaanlagen daran, dass man bei abgeschalteten AKW's Strom sparen muss.


Die Touristen, inländische und ausländische, sind wieder da, noch nicht in solchen Massen wie vor 2 Jahren, aber  kleine Gruppen oder Einzelreisende sind überall anzutreffen.

Überraschend bei den Koyama-Reisen ist, dass seit letztem Jahr besonders viele junge Leute teilnehmen. Das wird sicherlich dazu beitragen, ein junges, frisches Japan-Bild zu übermitteln. 14.06.2012