Daimonji-Yaki in Kyoto

Daimonji-Yaki: Feuerzeichen weisen den Weg in Jenseits


Daimonji-yaki: (Daimonji-Feuer) 

Daimonji  (daimonji) bedeutet  „große Schriftzeichen“.  Jedes Jahr am Spätabend (ab 20 Uhr bis ca. 21 Uhr) des 16. August leuchtet  auf einem Berg über Kyoto ein Feuer in Form des Schriftzeichens „groß“  (dai).


Die korrekte Bezeichnung des Fest lautet „Gozan no okuribi (Abschiedsfeuer der 5 Berge). Auf den 5 Bergen, die Kyoto umgeben, werden Feuer angezündet, jeweils in einer anderen Form, in Form eines Schiffes, eines Torii oder eben als Schriftzeichen 'Groß'.


Das Anzünden der heiligen Feuer ist mit dem Glauben der Japaner zur Ehrung der Vorfahren am Totengedenktag O-Bon verbunden. Der eigentliche Totengedenktag ist der 15. August.  An diesem Tag kommen die Seelen der Vorfahren nach Hause zurück.  Am Tag danach werden Feuer angezündet, um die Seelen bei ihrer Rückkehr ins Jenseits zu begleiten.


Man glaubt auch, dass diese Feuer für die Abwehr von Unheil nützen. Wenn man aus einem Becher trinkt, in dem sich das Licht des heiligen Feuers widerspiegelt, soll dies vor Schlaganfall schützen. 

Das Fest findet am 16. August, ab 20 Uhr in Kyoto statt.



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