Ginza
Ginza 銀座 - Japans exklusivste Einkaufsstraße
Kreuzung auf der Ginza
Der Name Ginza setzt sich zusammen aus GIN für Silber und ZA für Zunft oder Sitz. 1612 zu Beginn der Edo-Periode fand sich hier die Münzprägestätte des Shogunats. Mithilfe der Ginza (auch Silbergilde oder Sibermonopol) konnte der Wert der japanischen Währung (Silbermünzen) kontrolliert werden. Nach einem Großbrand 1872 wurde das Viertel von westlichen Architekten neu aufgebaut, die heutige Ginza entstand.
Ginza heute
Die Ginza ist Tokyos bekannteste Einkaufsstraße. Gesäumt von exklusiven Geschäften und imposanten Kaufhaus- Palästen, die uneingeschränkt alles führen, was in der Welt geboten wird. Insbesondere am (verkaufsoffenen) Wochenende ist die Ginza das Einkaufsparadies schlechthin. Sonntags wird die Straße für den Autoverkehr gesperrt und verwandelt sich mit einer Straßenbreite von 27m in eine gewaltige Fußgängerzone. Teehäuser, Cafés, Bars und Restaurants umgeben die Ginza. Hier befindet sich auch das Kabukiza, in welchem man Aufführungen der klassischen japanischen Kunstform Kabuki besuchen kann.
Es gibt nur eine Ginza
Die Ginza galt Ende der 80er Jahre als teuerstes Pflaster der Welt. Durch die Spekulationsblase der Bubble-Economy betrug lag der Quadratmeterpreis auf der Ginza 1989 bei 1 Million Dollar.
Heute ist der Name Ginza ein Synomym für "Einkaufsstraße" und so finden sich Ginzas in vielen japanischen Städten, selbstverständlich reicht keine von diesen an die Ginza von Tokyo heran. Die Ginza in Tokyo wird oft in einem Atemzug mit der 5th Avenue in New York und der Avenue de Champs Elysée in Paris genannt.
Weitere Links zum Thema Ginza
- Offizielle Homepage der Ginza:
http://www.ginza.jp/eng/index_e.html
- 360° Panorama-Bilder der Ginza, ein virtueller Spaziergang:
http://www.360cities.net/image/ginza#-3.19,3.66,70.0