Jubiläumsfeier 2017:

30 Jahre Koyama Japanreisen



1. Termin 23.-25. Juni

1. Tag: Anreise nach Dresden 23.06.

Koyama wird 30!

 

Koyama san feiert in 2017 ein zweifaches Jubiläum: Seinen runden Geburtstag und davon stattliche 30 Jahre als Vermittler zwischen zwei Welten.

 

Neugierige Menschen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielleicht auch aus anderen Ländern geleitete er seit drei Jahrzehnten in das wunderbare Land fernab im Osten, nach Japan.

 

Nicht wenige erliegen dem Charme dieses Landes und es drängt sie, an diesen Ort zurück zu kehren. Wer sich zu diesen Reisenden zählt, weiß es zu schätzen, dass es Koyama san versteht, durch die Wahl der Reiseziele und der Transportmittel ein möglichst intensives Erlebnis von Japan für uns Besucher zu schaffen.

 

 

 

Um dieses Jubiläum angemessen zu würdigen, lud Koyama san zu einem gemeinsamen Treffen ein. Als Ort wählte er Dresden, meine Heimat seit 17 Jahren.

 

An unserem ersten Tag, am Freitag, den 23. Juni,  machten wir einen Streifzug durch die Sehenswürdigkeiten der Altstadt von Dresden: Semperoper, Zwinger, Stadtschloss, Fürstenzug, Frauenkirche und Brühlsche Terrasse.

 

Danach kehrten wir in einen Biergarten direkt an der Elbe mit Blick auf die Altstadt ein. Mit leckeren Speisen vom Grill, dem ein oder anderen Bier (auch wenn es nicht Asahi war) und so mancher Anekdote aus vergangenen Japanreisen unterhielten wir uns prächtig.

 

 Morgen geht es dann zu einem Ausflug in die sächsische Schweiz. Dem Anlass angemessen soll die Sonne den ganzen Tag scheinen. Kaiser- bzw. „Tenno-Wetter“ eben.

 

 HF aus Dresden

 

 

bereits 5 mal mit Koyama in Japan unterwegs

 

(und es kommt vielleicht noch das ein oder andere mal dazu)

 

2. Tag: Dresden Ausflug nach Gohrisch 24.06.

Nach einem ausgiebigen, reichhaltigem und leckerem Frühstück traf sich die Jubiläumsgruppe in der Hotellobby.
Gestern wurde ja noch mit Blick auf die Elbterrassen im Biergarten gefeiert. Das Personal hat nur wunderlich geschaut, wie ein japanischer Reiserveranstalter mit einer deutschen Reisegruppe wohl nach Dresden kommt.
Also nach dem Treffen in der Lobby ging es dann zu Fuß zum Bahnhof, dort wie bei den Japanreisen gewöhnt, schnurstracks in den Konbini, der hier Supermarkt heißt, dort schnell mit Verpflegung eingedeckt und gleich zum Zug. Mit der S2 ging es dann bis Königstein.

 

Dort hatten wir wohl den Buss verpasst, weil Samstag war, aber Koyama wäre nicht Koyama hätte er nicht gleich eine Lösung. Mit 2 Taxis ging es zum Ausgangspunkt unserer Wanderung auf den Pabststein. Perfektes Wanderwetter begleitete uns über erst hügelige Landschaft und durch  Getreidefelder, dann ging der Weg in die felsige Sandsteinlandschaft über. Nach ca. 1.5 h gemütlicher Wanderung über einen perfekt ausgebauten Wanderweg mit kurzen Klettersteigen kamen wir am Ziel, eine berwirteten Berghütte an.

 

Dort belohnte uns wie auf der ganzen Wanderung ein fantastischer Ausblick und leckeres Essen, das Koyama San schon für uns vorbestellt hatte.
Das obligatorische Gipfelfoto durfte natürlich nicht fehlen.
Leider ist das Bahnfahren bei uns immer noch nicht so komfortabel wie in Japan. Frisch gestärkt nahmen wir nach unserem Abstieg wir wieder den Zug nach Dresden und brüteten in der Hitze, bis das Zugpersonal sich erbarmte die  Klimaanlage in Gang zu bringen.
Heute Abend freuen wir uns schon auf das Abendessen zu dem uns Koyama San wieder eingeladen hat.

L und G aus München (bald das 4. Mal mit Koyama unterwegs)

 

3. Tag: Abreise 25.06.

2. Termin 07.-09. Juli

1. Tag: Anreise nach Dresden 07.07.

 

2.Runde beim Koyama-Jubiläumstreffen.

 

 Da ich am Anreisetag noch bis Mittag arbeiten musste, verpasste ich leider den Stadtrundgang durch Dresden. Der Großteil der Gruppe war unter sachkundiger Führung in der Stadt unterwegs, während ich noch mit den Tücken der deutschen Bundesbahn zu kämpfen hatte. Hier könnte ich jetzt eine zweiseitige Abhandlung über die Vorteile des Reisens mit der japanischen Bahn aufführen, aber ich lass es mal lieber ;) ich glaube jeder kennt das selber bestens aus eigener Erfahrung.

 

Nach meiner Ankunft in Dresden, einem Sprint zum Hotel und zum im Reiseplan angegebenen Biergarten schaffte ich es gerade pünktlich zum gemeinsamen Abendessen. Mit leckeren Grillsachen und einer Menge Bier feierten wir dann Koyama-san’s Jubiläum bis es dunkel wurde. Einige stiegen dann auf ein bierähnliches Getränk um, das genauso grün aussah wie das Geschirrspülmittel  was ich verwende ;) Ich blieb da lieber bei meinem regionalem Bier das mit R anfängt und wo in der Werbung immer die Semperoper zu sehen ist. Vor der wunderschönen Kulisse der Dresdner Altstadt an der Elbe verging die Zeit wie im Fluge. Leider fehlte aber noch eine Teilnehmerin, deren Zug über 70 Minuten Verspätung hatte. 

 

Nachdem dann auch das angekündigte Gewitter langsam aufkam verzogen wir uns alle in die Hotellobby, wo wir den Abend noch langsam ausklingen ließen.

AF aus Nürnberg

 

2. Tag: Dresden Ausflug nach Gohrisch 08.07.

Mein Wecker singt mich aus dem Schlaf, die kurze Nacht ist um und unser Ausflugs-Jubiläumstag kann starten. Nach einem ausgiebigen und umfangreichen Frühstück machen wir uns auf den Weg zum Neustadt-Bahnhof, der fast um die Ecke liegt. Es ist schon sehr warm und ein wenig bedeckt. Nachdem wir uns mit Wegproviant eingedeckt haben, werden wir erstmalig abgezählt. 15 ist die Zahl des Tages. 15 Fahrkarten, 15 vorbestellte Mittagessen, aber 30 Beine und Füße, die uns an unser heutiges Tagesziel, dem Papststein bringen sollen.

Nach gut 1,5 Stunden Zugfahrt und einer kurzen Reise mit dem Wanderbus erreichen wir die Ausgangsposition unseres heutigen Aufstiegs. Erst ging es durch den romantischen Luftkurort Bad Schandau und dann links ab direkt in die Natur. Eine verwunschene Allee mit frischem grünen Weg und Früchten unbekannter Herkunft lockte uns ganz unbemerkt in einen tropisch anmutenden Wald. Fahne riesig groß und überall, Vogelgezwitscher und Kiefern mit verknorpelten Wurzeln auf dem Weg begleiteten uns bei unserem Aufstieg.

Von Nässe war bis dahin fast nichts zu spüren. Die Bänke am Wegrand waren dann etwas feucht, was vermuten ließ, dass es hier doch Nässe gab. An einer Aushebung lernten wir die Staunässe kennen, die hier im Elbsandgebirge häufig auftritt. An einer Wegkreuzung teilte sich die Gruppe auf, in diejenigen, die den steilen Aufstieg meistern wollen, und die anderen, die den etwas softeren Aufstieg bevorzugten. Nach kurzer Trennung trafen wir aber bald wieder zusammen und dann kam der Aufstieg der ganz besonderen Art.

Den Berg erklimmen durch leiterähnliche Stahlkonstruktionen, das war für uns alle neu. Ein Geländer - entweder rechts oder links der Leiter - sicherte den abrupten Absturz mit maximal 5 cm breiten Tritten. Oben angekommen setzte wie bestellt ein leichter, aber sehr erfrischenderer Regen ein. Schirme, soweit vorhanden, wurden aufgespannt und das obligatorische Gruppenfoto mit bunten Schirmen geschossen.

Dann standen wir vor dem gesicherten Abstieg oder totalen Absturz. Ein schmaler Spalt wies uns den Weg. Wieder schmalsprossige Stahlkonstrukte diesmal vorwärts oder doch lieber rückwärts runter? Geländer waren diesmal nicht nötig, da wir uns direkt am Fels abstützen konnten. Und da war klar, dass es hier oft feucht und tropisch sein musste. Feuchter grün mosiger Pilzbefall ließ oft die Hand schleimig abglitschen. Unten angekommen, haben wir unsere Hände mit dem Regenwasser von den Blättern gewaschen und unseren Weg fortgesetzt.

An der Straße angekommen, ging es auf unsere letzte Etappe. Und wieder Stufen, Stufen und Stufen bergauf. Und als wir schon gar nicht mehr daran glaubten, war das Ziel erreicht. Sowohl der Gipfel als auch die großartige Aussicht und das Lokal waren die ganze Mühe wert. Entspannt und glücklich aßen wir unsere Brotzeit in Form von Nudeln oder Spaghetti und tranken Wasser oder Brausen.

Den Rückweg traten wir gestärkt mit Bus und Bahn an. Und wieder wurde gezählt. 15 vorbestellte Essen mussten noch bestimmt werden. Gar nicht so einfach, wenn fast alle schlafen. Aber auch das meisterten wir.

Am Abend waren wir alle zum Jubiläumsmenü in den Menzel Prager Bierstuben geladen. Nach dem Begrüßungsbierchen und einer Kurzansprache Koyamasans war unsere Stunde des Danksagens. Mit Umschlagübergabe starteten wir unsere vorbereiteten Aktivitäten: Plakat im Bilderrahmen fürs Büro, Rucksack für zukünftige Wanderungen, Bierchen aus deutschen Landen, 31 Hanutas mit Stammkunden für alle bisherigen Geschäftsjahre, eine Belobigungsurkunde von der verhinderten Bundeskanzlerin zum Jubiläum und ein rotes japanisch eingepackten Überraschungsgeschenk für einsame Japaner.

Nach reichlich Knödeln, aus Böhmen, Speck oder Kartoffeln war unser Hunger gestillt. Der Gourment speiste einen klappbaren Tintenfisch, tauchte ihn in den Eisbecher und übergoss ihn mit Vanillesoße. Sein Gesicht erstrahlte in freudiger Extase. Anschließend rotierte er die Teeuhr, um unsere gemeinsame Zeit auszuweiten. Wir danken für diesen schönen Tag - ganz im Koyamastyle - und wünschen für die nächsten 30 Jahre ihm und seinem neuen Team alles erdenklich Gute

3. Tag: Abreise 09.07.

 

Heute ist Abreisetag.

 

Noch ein letztes Frühstück im Motel One. Da jeder unterschiedliche Abfahrtszeiten hatte, war es schwierig sich noch von allen zu verabschieden. Unser Zug fuhr erst nach Mittag, und wir nutzten die Zeit um noch eine kleine Runde durch die Stadt zu drehen. Mein letzter Besuch in Dresden liegt schon etwas zurück (über 30 Jahre) und ich war gespannt was sich in der Stadt verändert hatte. Ich war dann auch sehr positiv überrascht (bis auf wenige Ausnahmen) was sich alles in der Stadt getan hatte. Zum Abschluss des Rundganges besuchten wir im Zwinger noch die berühmte Gemäldegalerie Alte Meister. Nun wurde es aber auch langsam Zeit wieder Richtung Hotel und die Koffer abzuholen. Hier hatten wir noch die Gelegenheit uns von Koyama-san zu verabschieden, der schon auf dem Sprung zum Bahnhof war.

 

Und die Abreise endete wie die Anreise begonnen hatte… mit Verspätungen der Bahn. Aber man gewöhnt sich dran ;) Ich denke das trotzdem alle gut an ihren jeweiligen Zielen angekommen sind und ich weiß auch, dass wir uns bestimmt irgendwann bei Koyama Japanreisen wiedersehen werden.

 

Auch noch einmal vielen Dank von allen an Koyama-san, Andreas und Bettina für die Organisation und Durchführung des Treffens und natürlich für die Einladung J

 

AF aus Nürnberg