Drei Wochen Urlaub in Japan - mit uns seit 1987

Koyama Japanreisen Über Uns

 

Reisebericht und Bilder B-1 2018

"Mai-Koyasan"

09.05.-29.05.


Hier präsentieren wir nach Möglichkeit täglich neue Fotos unserer Reise durch Japan zur Kirschblüte.

Vielen Dank an unsere Teilnehmer für das freiwillige Verfassen der authentischen Reiseberichte!


Die Reise beginnt am Seitenende!

21. Tag: Abreise Di 29.05.

20. Tag: Osaka Mo 28.05.

19. Tag: Osaka So 27.05.

18. Tag: Osaka Sa 26.05.

17. Tag: Koyasan Fr 25.05.

16. Tag: Koyasan Do 24.05.

15. Tag: Kanazawa Mi 23.05.

14. Tag: Kanazawa Di 22.05.

13. Tag: Kanazawa Mo 21.05.

12. Tag: Ueda So 20.05.

11. Tag: Ueda Sa 19.05.

Heute sind wir von Tokyo in die Berge nach Ueda gefahren. Wieder mit dem Shinkansen. Von Kilometer zu Kilometer verändert sich die Landschaft. Zunächst komplett besiedeltes und bebautes Gebiet, dann erste Reis- und Gemüsefelder, dann Hügel und bewaldete Berge.

 

In Ueda machen wir Mittagspause (nach dem schwülen heißen Tag gestern in Tokyo jetzt klare frische Luft) und  werden danach vom Bus immer weiter rauf die Berge zu unserem Ryokan gebracht. Überall am Wegesrand sieht man Schwertlilien in blauer Farbe, aber auch rein weiß oder weiß-blau... wunderschön.

 

Den Nachmittag haben - glaube ich - fast alle auch mit einem Bad im Onsen verbracht, ein besonders schönes Erlebnis, weil man draußen baden kann. Um 18 Uhr treffen wir uns zum Abendessen, ein Essen mit vielen kleinen Gängen, köstlich und liebevoll zubereitet. Dazu ein Sake und Bier (wer will auch alkoholfrei). Einige haben eine Karaoke - Maschine entdeckt und morgen soll sie ausprobiert werden, mal sehen, wie das wird.

 

... Dann spät abends zum Abschluss noch ein Bad im Onsen, unter freiem Himmel bei Nacht, was für eine schöne Stimmung und es geht entspannt ins Bett. 

 

Teilnehmerin B.W.

10. Tag: Tokio Fr 18.05.

Heute war Ausschlafen angesagt. 10:00 fanden sich 3 Pärchen vor dem Hotel ein, 2 mit individuellen Zielen, also genossen wir exklusiv eine private Führung von Andreas Koyama. Zuerst nach Akihabara, das Mekka der Anime und Manga  - Fans (ich muß zugeben, daß ich da eine Bildungslücke hatte) und weil Tokio ein Dorf ist, treffen wir da zufällig Thomas aus unserer Gruppe.
Dann weiter zum neuen Rathaus. Leider ist es etwas diesig, dennoch ist der Blick von oben beeindruckend. Ein besonderes Erlebnis war es, als Besucher mit Ausweis, gemeinsam mit 13000 Angestellten in der Kantine Mittag zu essen. Die perfekte Organisation, die Auswahl des Essens und der Wohlgeschmack- besser geht’s nicht. Interessant auch der Gang zur Damentoilette - ca. 15 Waschbecken besetzt mit sich die Zähne putzenden Japanerinnen.
Die japanischen Toiletten in den Hotels, auf Bahnhöfen und in den Zügen sind sehr sauber, mit beheizter Brille, Bidetfunktion und Fön, damit der Popo klinisch rein ist, sowie Wasserrauschen (privacy), damit der Nachbar nicht durch Geräusche gestört wird. Und das alles kostenlos. 
Zurück zur Tour. Natürlich wollte ich noch unbedingt zu der berühmten Kreuzung Shibuya, wo täglich zu Stoßzeiten 15 tausend Menschen die Straßen gleichzeitig queren, mit dem Bronzedenkmal eines Akita-Hundes. Hachiko, 1923 geboren, gehörte einem Prof. der Tokio-Universität. Jeden Abend war er pünktlich zur Stelle, um seinen Herrn vom Bahnhof abzuholen. Eines Tages starb der Prof., Hachiko aber trottete weiter zur gewohnten Zeit an den gewohnten Ort, bis er nach 10 Jahren selbst das Zeitliche segnete. Schon zu seinen Lebzeiten hatte man ihm ein Denkmal gesetzt. Im Krieg wurde es eingeschmolzen. Seit 1948 wacht er wieder, die treuen Hundeaugen auf den Ausgang des Bahnhofs gerichtet (aus Tripwolf zitiert).
Der besondere Tip und Höhepunkt des Tages war dann die Fahrt mit dem fahrerlosen Monorail (U) von Shimbashi nach Toyosu, über die künstliche Insel Odaiba und die Regenbogenbrücke mit Blick auf die Freiheitsstatue, den Fuji Television..... 
Andrea und Reinhard aus Berlin

9. Tag: Tokio Do 17.05.

Mein Freund Hawei, den keiner außer mir sehen kann, ist überzeugt,

dass man in Japan nicht nur Religionen wie Buddhismus und Shintoismus

miteinander kombinieren kann, sondern auch Sprachen wie Deutsch und

Japanisch. Hier ein Beispiel:

 

Hoi te gingesna Kamakura. Wetta wa shoen, tsug wa suerst sea voll, danaba plats

haben. In Kamakura sima suerzu Daibutsu, suzamen mit ale shueler von Tokyo.

Aba hai lait kammit Kannon-Tempel-Schrein-Garten. Bezondas zengarten hat

miso sea imponiat.

 

Pauze in Kamakura-shi kon teman gut suvenia sho pen.

Yets ikan sagen: Kamakura - i wamada. Hai, so des.

 

Oya Hawei

8. Tag: Tokio Mi 16.05.

B-1 Koyasan; 8. Tag Tokio

 

Wieder zurück in den pulsierenden, vollen Städten. Gestern gemütliches Frühstück auf Tatami-Matten, heute Gedränge am Buffet im Hotelfoyer. Dann raus und Zugfahrt in ein anderes Stadtviertel. Während der Fahrt endlich das ultimative Tokio-Feeling: Auch wenn die Abteile schon voll scheinen, 10 weitere Passagiere kommen auch noch rein.

 

Spätestens jetzt wird klar, warum die Körperhygiene den Japanern so wichtig ist. Hinweise unseres profunden Guides Andreas sind auch noch zu beachten: Rucksack nach vorne, damit er dem Hintermann nicht ins Gesicht gedrückt wird und Hände nach oben an die Haltegriffe, damit man nicht unter Fummelverdacht kommt. An jeder Haltestelle müssen erst Mal alle, die an den Türen stehen, raus, dann die Aussteigenden und anschließend die Weiterfahrenden wieder rein in die Sardinenbüchse. Die Menschenmassen müssen aber nicht nur in die Abteile rein und raus, sondern auch in die Bahnstationen rein und raus.

 

Das funktioniert nur mit japanischer Präzision. Die Züge halten auf den Zentimeter genau an. Dementsprechend sind auf den Bahnsteigen die Stellen markiert, an denen sich die Wartenden anzustellen haben und dadurch die Gasse für die Aussteigenden frei bleibt. In manchen Stationen sind sogar die Laufwege aufgezeichnet, damit die Menschenschlangen sich nicht verknäulen. Passend zum Thema als Einschub der Werbeblock für Koyama-Japanreisen: Wir sind nur mit Öffentlichen und viel zu Fuß unterwegs (natürlich immer wachsam geführt) - die allerbeste Art ein Land zu erleben, zu erfahren.

 

Was haben wir heute speziell angeschaut: den Meiji-Schrein, in dem der Kaiser verehrt wird, der Japan im 19. Jhd. wieder geöffnet hat; dann durch den Hibiya-Park (erster öffentlicher Park Tokios) in den Garten des Kaiserpalastes (der Tenno ließ sich nicht blicken). Nach der Mittagspause ein Einkaufsbummel  im Ginza-Viertel (die edlen Häuser) und dann als Kontrast die Ameyoko-Straße. Ein Stand neben dem anderen: Gewürze, Schuhe, frischer und getrockneter Fisch, u.s.w.

 

Markus2

7. Tag: Tokio Di 15.05.

Heute sind wir von Ito mit dem Zug nach Tokyo gefahren. Zum Abschied haben wir von unserer Gastwirtin noch etwas Obst als Proviant bekommen und schon waren wir auf dem Weg zum Bahnhof. Zugfahren ist in Japan ein besonderes Erlebnis. Auf den Bahnsteigen ist ganz oft genau markiert,  wo man in den Zug einsteigen kann  und wir   haben schon gelernt,  uns in Zweierreihen an den entsprechenden Stellen aufzureihen.

 

Beim Shinkansen wird das Einsteigen von Bahnsteig - Mitarbeitern überwacht. Sie verständigen sich über einen Monitor und machen eine genaue Abfolge von Bewegungen, um zu signalisieren,  ob der Zug abfahrbereit ist und das wirkt wie eine gut einstudierte Choregrafie,  wirklich beeindruckend.  Jetzt sind wir in Tokyo  und haben einen ersten Eindruck über das Asakusa - Viertel gewonnen und einige Tipps erhalten,  wo man gut essen oder einkaufen kann, ein ganz belebtes Viertel, das viele neue Eindrücke bereitet und ein echter Kontrast zu unserem Landleben zuvor ist.

 

Wir waren auch beim Asakusa Kannon - Tempel, und einige von uns haben sich ein Horoskop "erschüttelt". Dafür wird eine Dose solange geschüttelt,  bis ein Stöckchen rausfällt. Das Stöckchen hat eine Zahl,  den entsprechenden Kasten suchen und schon hat man sein Horoskop. Nicht vergessen: Vorher überlegen,  welche Frage man hat.    Birgit aus C.

6. Tag: Ito Mo 14.05.

Nach dem verregneten gestrigen Tag hat der Wettergott unsere Gebete erhört und wir konnten bei strahlendem Sonnenschein unsere Wanderung durch den IZU PENINSULA Geopark starten. Zunächst 2 Stationen mit dem Zug und ein Bad im Fußonsen unter freiem Himmel, dann Picknick fassen im Supermarkt und auf zur Hängebrücke, dem ersten Fotostop. Da kam doch bei einigen ein leichtes Schwindelgefühl auf. Zur rechten der Pazifik und links Urwaldfeeling - perfekt.
Die ersten Kilometer waren weniger schwierig als erwartet, auch weil der Regen des Vortages und der Nacht keine glitschigen Wege hinterlassen hat. 
Erwähnenswert ist die Möglichkeit, sich jederzeit mit Gekühlten Getränken aus den zahlreichen Automaten versorgen zu können bzw. auch an Wasserstellen die Vorräte aufzufüllen. 
Nach gut 5 Stunden sorgt ein Bad im Onsen und die Nachruhe für die Lockerung der Muskulatur und Vorfreude auf das Abendessen.
Andrea 

5. Tag: Ito So 13.05.

Unser heutiger Tag war ein Reisetag. Nachdem wir unsere Gruppe durch Osakas Bahnhöfe schlängelten, ging es ab Shin-Osaka mit dem Shinkansen auf große Fahrt. Ordentlich an den Markierungen auf dem Bahnsteig angestellt, staunte man bei der Einfahrt, wie lang diese Schnellzüge sind. Plätze eingenommen, so viel Beinfreiheit wünscht man sich im Flieger, Rückenlehne nach hinten gestellt und man konnte die Landschaft vorbeirauschen sehen.


Umsteigen in Mishima, weiter nach Atami. Dort endlich Mittagspause -  manche versorgten sich gleich mit einer leckeren Bento Box, wir entdeckten im Bahnsteig-Combini leckere gefüllte Crêpes-to-go (Banane + Schoko und Matcha-Sahne), wenn man mutig ausprobiert, findet jeder was. Unser Zug fuhr ein, sodass wir in die weichen Polster der Bahn fallen konnten, nach dem Mittagessen nutzen einige die weitere Reisezeit, um etwas Kraft zu schöpfen. Alle anderen genossen die wunderschöne Küstenlandschaft, leider war heute der erste Regentag, die Palmen in Ito trösteten etwas über das graue Meer hinweg. In Futo angekommen, ging es in unser Ryokan. Von den Straßenschuhen in grüne Hausschlappen gewechselt, dann gleich wieder aus den Schlappen geschlüpft und auf die Reisstrohmatten. Wir setzten uns zusammen, es gab zur Begrüßung grünen Tee und etwas Süßes.


Zimmer bezogen, Einweisung in die Benutzung des Onsen, nach einer kurzen Pause zogen wir uns wetterfest an und gingen den Berg hinunter zur malerischen Steilküste. Im Regen stapfte wir den Berg wieder hoch und freuten uns jetzt richtig auf das heiße Onsen. Nach gründlichem Einseifen und Abspülen glitt man mit Wonne ins Thermalwasser und entspannte alle schmerzenden Muskeln. Der knurrende Magen erinnerte an das leckere Menü, das bereits gedeckt auf uns wartete, in Yukata gekleidet, nahmen wir an der Tafel Platz und schmausten bis kein Reiskorn mehr in den Magen passte. Gemütlich ließen wir den Tag mit Asahi Bier und Sake in lustiger Runde ausklingen.

 

Teilnehmerin A. F. aus Potsdam

4. Tag: Osaka Sa 12.05.

Kyoto – die Stadt mit vielen Widersprüchen. In den alten Stadtvierteln fast an jeder Ecke ein Tempel oder ein Schrein, manchmal versteckt, am Ende einer kleinen Gasse. Orte des Rückzugs, der Besinnung. Liebevoll gestaltete Hauseingänge, auf kleinstem Raum Harmonie und Ästhetik, die mit wenigen Mitteln die Natur darstellen.

 

Und dann der Hauptbahnhof: eine Stahlkonstruktion, riesig und Raum einnehmend, die mit ihrer Formgebung Wasser zum Vorbild hat.

 

Der goldene Pavillon, Ausdruck von Macht, Einfluss und Erfolg, wird zu einem Zen-Tempel (Kinkakuji), wo es eigentlich darum geht, solche Begierden loszulassen. Nur wenige Schritte entfernt der Ryoanji-Tempel, berühmt durch seinen Steingarten, der in keinem Buch über japanische Gärten fehlen darf. Was wohl die Touristen zu erkennen mögen, die regungslos hineinschauen? – Schließlich sind gerade verschiedene Perspektiven wichtig, um zu verstehen, dass keine taugt, um die Wirklichkeit zu erfassen.

 

Und dann der Inari-Fuchs-Schrein. Nicht umsonst der beliebteste Ausflugsort, ist er doch dem Reisgott Inari zugedacht, der für Geschäftserfolg steht. Vom Schrein aus ziehen sich kilometerlang Tunnel aus rotem Torii den Berg hinauf. Hier sind viele chinesische Touristen unterwegs, mit Kimono bekleidet, seltsam unpassend.

 

Teilnehmerin B.V.

3. Tag: Osaka Fr 11.05.

Erstaunlich gut ausgeschlafen freue ich mich darauf, endlich wieder das japanische Frühstück zu genießen. Die Meisten aus der Gruppe haben gut geschlafen und so geht es um 07: 50 Uhr zu unseren heutigen Tagesausflug.
Wir besuchen den Silbernen Pavillon und dafür fahren wir bis Ginkakuji- michi. Es folgt im Anschluss ein Spaziergang den Philosophen Weg entlang bis zum Heian Schrein, den wir besichtigen.


Die Mittagspause machen wir am Handycraft Center, wo ich mich mit Postkarten eindecke und nebenan, in der Tourist Information, Briefmarken kaufe. Mittag essen ich im Curry Restaurant, was sehr lecker ausfällt.


Mit dem Bus geht es dann weiter nach Gion. Hier ist der Yasaka Schrein unser Ziel, den jeder eigenständig besichtigen kann.
Zum Abschluss führt uns unser Weg zum Bahnhof Shijo Kawaramachi um von dort die Rückreise zum Hotel anzutreten.

Thomas aus Beelitz

2. Tag: Osaka Do 10.05.

1. Tag: Anreise Mi 09.05.


Kirschblüte im Winter? Auf Okinawa blühen die ersten Kirschen schon im Februar!

Unsere Winterreise nach Okinawa 2019
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