Drei Wochen Urlaub in Japan - mit uns seit 1987

Koyama Japanreisen Über Uns

 

Reisebericht und Bilder D-2 2019

"Klassik-Oktober"

08.10.-28.10.


Hier präsentieren wir nach Möglichkeit täglich neue Fotos unserer Reise durch Japan im Oktober.

Vielen Dank an unsere Teilnehmer für das freiwillige Verfassen der authentischen Reiseberichte!


Die Reise beginnt am Seitenende!

21. Tag: Rückflug Mo 28.10.

20. Tag: Tokio So 27.10.

19. Tag: Tokio Sa 26.10.

18. Tag: Ueda Fr 25.10.

17. Tag: Ueda Do 24.10.

16. Tag: Ueda Mi 23.10.

15. Tag: Osaka Di 22.10.

14. Tag: Osaka Mo 21.10.

Tag 14

 

Osaka - Kyoto

 

Unseren Tagesausflug begannen wir heute, wie am Vortag, kurz vor 08:00 Uhr. Vom Hotel fuhren wir mit Zug und Bus nach Kyoto zum Silbernen Pavillon (Ginkaku-ji). Dort kamen wir gegen 10:00 Uhr an und sahen uns eigenständig den Pavillon und den dazugehörigen Garten an. Auf dem kleinen Rundweg durch die Anlage konnten wir immer wieder neue Ansichten, unter anderem auch die ersten Rottöne des Ahorns, erblicken, welche fleißig auf die Speicherkarten gebannt wurden. Direkt im Anschluss schlenderten wir den kompletten Philosophenweg entlang und genossen die Ruhe und das plätschern des Wassers, sofern sich keine ausländische Reisegruppe in der Nähe befand. Weiter ging es durch ein doch eher gehobenes Wohngebiet zum Heian-jingu-Schrein. 

 

Andreas zeigte uns noch das Handycraft Center, ein kleines Einkaufszentrum mit einer Auswahl japanischer Souvenirs aus verschiedenen Bereichen. Zur Besichtigung und für das Mittagessen blieben uns anderthalb Stunden. Auf wundersame Weise fanden auch wieder ein paar Süßwaren den Weg zu mir oder war es ander herum?

 

Nach einer weiteren Busfahrt fanden wir uns vor dem Yasaka-jinja-Schrein (Gion-Viertel) ein. Dort erklärte uns Andreas wo alles zu finden ist und wie wir wieder zurück zum Hotel finden, denn er musste wieder zurück um die Fahrtkarten, für unsere bevorstehende Fahrt nach Ueda, umzutauschen. Dies war notwendig, da die geplante Strecke beim letzten Taifun beschädigt wurde und noch gesperrt ist.

 

Sofort strömten alle aus um die nahegelegenen Sehenswürdigkeiten (Yasaka-jinja-Schrein, Kodai-ji-Tempel und die Reste des alten Viertels/Baubestandes) zu erkunden. Manche besuchten noch eine Veranstaltung im Gion Corner und konnten so verschiedene kulturelle Elemente der alten japanischen Kultur auf sich wirken lassen.

 

Zusammenfassung: Wir haben wieder einige Schritte (22495), Kilometer (13,4) und Treppenstufen (16 Stockwerke) zurückgelegt (Angaben einer Teilnehmerin, für die interessierten Zahlenmenschen). Kyoto bietet für jeden etwas und man könnte sicherlich auch locker ein Wochenprogramm füllen. Wer sich also traut in der Menschenmasse mit zu schwimmen und bereit ist, auch ein paar Meter zu laufen, kann von Schreinen, Tempeln und japanischem Handwerk reichlich finden.

 

P.W. aus Riesa

 

13. Tag: Osaka So 20.10.

Tag 13

 

Heutiges Motto unseres Japantages... finde deinen Weg durch die Massen...

Auch heute starteten wir wieder um 7.50 Uhr vor dem Hotel. Mit dem Rapid Express ging es zu unserem ersten "Must see point", genannt Goldener Pavillion. Bei der Zufahrt wendeten wir Trick 17 an und fuhren erst zur Endstation, um dann schnell aus dem Zug und von der anderen Seite wieder in den Zug zu springen und uns so Sitzplätze für die Fahrt zu sichern.🤫 Am goldenen Pavillon angekommen, stellten wir fest, dass gefühlt hunderte andere Menschen die gleiche Idee wie wir hatten und so schoben wir uns mit den Massen durch die Tempelanlage. Irgendwie haben wir es sogar geschafft ein Gruppenfoto vor besagtem Pavillon hinzubekommen.👍🏻 Dann ging es per Bus zum Steingarten Ryoanji. Dort konnten wir uns von den Massen etwas erholen und so mancher setzte sich auf die Holzstufen und ließ den Zen-Garten auf sich wirken, bei dem man, egal aus welcher Perspektive, nie alle 15 Steine/Felsen erblickt. Danach spazierte ein jeder wie er wollte durch die angelegten Grünflächen und am Seerosenteich vorbei. Dann ging es zur Einkaufspassage, wo jede Menge kleine Restaurants bzw. Imbisse  mit ihren Leckereien zum Mittagessen lockten. Wer danach noch Zeit hatte, konnte sich die restliche Zeit mit Shopping vertreiben. Als alle gestärkt waren, ging es zum Inari-Schrein, bei dem wir uns anfangs auch wieder mit gefühlt hunderten von Leuten, durch die berühmten roten Torii drängten. Nach dem ersten Torii-Tunnel verliefen sich die Massen etwas und man konnte weiter den Berg hinauf durch weitere Torii spazieren. Nach ca. einer Stunde versammelten sich alle wieder vor dem Haupttorii und es ging zur letzten Station des Tages, dem Bahnhof von Kyoto. Es ist schon Wahnsinn wie viele Menschen durch diesen Bahnhof geschleust werden und wir waren heute ein Teil davon. Oben in der Haupthalle angekommen ist man erstmal von der schieren Größe beeindruckt. Über zig Rolltreppen ging es hoch bis zum Skywalk von dem aus man einen tollen Blick über Kyoto, die angrenzenden Berge und den Kyoto-Tower erhaschen konnte. Danach hing es die, mit jede Menge LEDs besetzte, Treppe hinunter und man konnte von unten die Bildershow der Treppe bestaunen. Allmählich setze die Abenddämmerung ein und wir machten uns wieder auf den Rückweg zum Hotel. So mancher machte ein kurzes Nickerchen im Zug, da wir uns wieder, dank des Endstation-Tricks, Sitzplätze gesichert hatten. Es war ein langer, anstrengender aber auch schöner Tag bei sehr angenehmen Wetter mit leichtem Sonnenschein.

Morgen geht es wieder ab 7.50 Uhr in einen anderen spannenden Teil von Kyoto. ☺

 

T.A. aus Hockenheim

12. Tag: Osaka Sa 19.10.

Tag 12

 

Schon gestern Abend ist Andreas auf wenig Begeisterung gestoßen als es hieß: ..."morgiger Treffpunkt um 07:50!". Etwas verschlafen haben sich dennoch alle zu dieser frühen Uhrzeit vor dem Hotel eingefunden - mit Regenschirm und Regenjacke gewappnet, da ausnahmsweise mal schlechtes Wetter angesagt war. 

Mit dem Zug ging es dann los Richtung Nara. Bereits während der Zugfahrt konnten wir erahnen wie weitläufig die Stadt Osaka ist. Nach ca. 1,5 h erreichten wir Nara. Schon auf dem Weg zu unserem ersten Ziel waren die vielen, frei herlaufenden und nach Futter bettelnden Rehe nicht zu übersehen. Entgegen unseren Erwartungen verhielten sie sich jedoch recht friedlich, auch wenn sie versuchten an allem zu knabbern was ihnen in den Weg kommt. 

Am Todaiji-Tempel konnte jeder in seinem eigenen Tempo die weltweit größte Bronze-Buddha-Statue bestaunen. Sie misst stolze 16,2 m. In die Hand der Figur könnte man sich locker reinsetzen. Nach dem Besuch dieses Giganten ging es weiter zum Kasuga-Schrein. Der Weg dorthin wird von ca. 3000 Laternen aus Stein gesäumt und führt durch einen verwunschenen Wald. Wie schön diese Szenerie aussehen muss, wenn diese vielen Laternen zweimal im Jahr erleuchten... 

Nach einem leichten Nieselregen zeigte sich nun tatsächlich wieder die Sonne und alle entledigten sich ihren viel zu warmen Jacken.

Nachdem wir uns in der Mittagspause gestärkt haben ging es wieder zurück nach Osaka. Dort besuchten wir das höchste Hochhaus von Japan mit 300 m und 60 überirdischen Etagen. Auch die nicht ganz schwindelfreien ließen sich diese Chance nicht entgehen und fuhren mutig mit dem Lift ins oberste Stockwerk. Die Aussicht von hier oben war phänomenal...ein Meer aus Häusern. Die Übergänge zu den anliegenden Städten Kobe und Nara sind fließend. 

Nach diesem Spektakel wurde ein Teil der Gruppe heute von Koyama zum Essen eingeladen, der andere Teil ist am Dienstag dran. 

Zusammenfassend kann man sagen, es war ein Tag der Superlativen. 

 

I.S. aus Landsberg am Lech

11. Tag: Takamatsu -> Osaka Fr 18.10.

Tag 11

 

Unser heutiger Reisetag steht unter dem Motto "Eine Schifffahrt die ist lustig, eine Schifffahrt die ist schön...". Doch bevor es aufs Schiff ging, haben wir uns zu Fuß zum Ritsurin Park aufgemacht. Die Regenwolken haben gut mitgespielt, bis auf einen zehn minütigen Schauer und leichten Nieselregen. Trotz des Wetters konnte man den schön angelegten Park genießen und später auch den Gärtnern bei ihrer Arbeit zuschauen. Gegen Mittag hatten sich alle wieder am Hotel versammelt um, auf fünf Taxis verteilt, zum Hafen zu fahren. Dann ging es bei Regen ca. 4 1/2 Stunden nach Kobe. Als wir die längste Hängebrücke der Welt an der Akashi-Meerenge passierten, wurde alle nochmal wach und die Fotoapparate oder Handys wurden gezückt. In Kobe angekommen, falteten wir uns auf die Sitze des Shuttelbusses um zum Bahnhof zu fahren. Dann noch eine kurze halbe Stunde Fahrt mit der Bahn und wir waren quasi schon fast an unserem Hotel in Osaka/Juso. So mancher ist noch schnell losgezogen um sich ein spätes Abendessen zu beschaffen und dann heißt es ab ins Bettchen, denn morgen geht es schon um 7.50 Uhr Richtung Nara. Bis dahin gutes Nächtle. ☺

 

T.A. aus Hockenheim

10. Tag: Takamatsu Do 17.10.

Tag 10

 

Obligatorisch wie jeden Morgen der Treff der Gruppe. Heute mal außerhalb des Hotels bei der Burgruine. 

Dort trafen wir auf Koyama San und los ging’s zur Fähre. 

Heute stand der Besuch der Insel Megijima auch Teufelsinsel genannt an. 

Der Legende nach soll ein gewisser Momotaro hier die Teufel besiegt haben. 

Anscheinend nicht alle, denn heute kehren zwei „Teufel“ zurück um zu Hause mal nach dem Rechten zu schauen 😉. 

Nach dem Aufstieg zur Höhle der Teufel, mal wieder Treppen, genossen wir den herrlichen Ausblick auf die vielen Inseln. 

Wieder am Strand fand der Ein oder andere den Weg  in die Standbar Umiyado  um hier leckere Nudeln und/oder Kaffee zu genießen bis die nächste Fähre ging. 

Zurück in Takamatsu folgten wir der Empfehlung von zwei Mitreisenden für ein schönen Café am Pier, in dem wir unseren ersten japanischen Sundowner genossen. 

 

T&K „Oni“

9. Tag: Takamatsu Mi 16.10.

Tag 9 

 

Takamatsu - Kotohira, plus Nachschlag

 

Heute früh noch eine Kleinigkeit zum Frühstück, großzügig Sonnencreme aufgetragen und dann ging es zu Fuß vom Hotel in Takamatsu zum Bahnhof. Unser Zug kam pünktlich um 10:32 Uhr in Kotohira an. Als wir Richtung Schrein liefen, kamen wir an allerhand Geschäften vorbei. Vor allem auf der Hauptstraße zum Schrein reihten sich die Geschäfte, Souvenirläden, Süßwarenläden und auch einige Restaurants, auf beiden Seiten aneinander. Nun ging es bei angenehmen 18 - 21 °C und aufklarendem Himmel die angekündigten 785 Stufen zum Schrein hinauf. Der Aufstieg war bei durchschnittlicher Fitness gut zu bewältigen. Strahlender Sonnenschein empfing uns oben am Schrein und wir konnten den Ausblick genießen. Auf dem Rückweg  wurde noch die restliche Anlage besichtigt, dabei konnte man einer japanischen Hochzeit beiwohnen. Wer wollte kehrte zum Mittagessen in eines der Restaurants ein, kaufte etwas in den Souvenirläden oder schaute sich einfach nur um.

 

Für mich und einige andere die es wollten, kam nun der Nachschlag. Andreas, unser Reiseleiter, bot uns einen Ausflug zum Freilichtmuseum „Shikoku-Mura“ an. Das Angebot nahmen mehr als die Hälfte der Reiseteilnehmer in Anspruch und waren doch ganz angetan. Dort konnte auch einige „Kunstinstallationen“ (modern: Ein Schild muss erklären, dass es Kunst ist und was es bedeutet), besichtigt werden.

 

Zusammenfassend war es mal wieder ein schöner Tag mit sportlicher Betätigung. Wir werden nun in kleinen Gruppen in einem der zahlreichen Restaurants (vor allem der örtlichen Spezialität Udon) Essen gehen.

 

P.W. aus Riesa

 

 

und noch ein zweiter Bericht, da unsere Gruppe sich nach dem Besuch von Kotohira getrennt hatte.

 

 

Heute ging es mit der Bimmelbahn (schaukelnder und hüpfender Weise) ca. eine Stunde lang bis nach Kotohira.

Dort angekommen näherten wir uns, durch eine lange Einkaufspassage, welche bereits mit Leckereien und Shoppingartikeln lockte, dem Aufstieg hoch zum Schrein.

Dort begegnete ich meinem Erzfeind.... STUFEN.... gefühlt Millionen, aber es sind "nur" 1368 bis zum Heiligsten. Während wir, jeder in seinem Tempo, Richtung Himmel steigen, habe ich das Gefühl eines Deja vu 😅, das kenne ich doch von Miyajima und irgendwie hat sich an meiner Begeisterung für Stufen nix geändert (warum nur 🤔🥵🤭). Auch hier folgt die erste Belohnung nach 785 Stufen am Hauptschrein, mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Umgebung. Wer will (und ja ich bin weiter, da mein Wasserträger ebenfalls weiter wollte) geht die nächsten 583 Stufen weiter hinauf zum heiligsten Inneren des Schreins. Dort oben angekommen, kann man neben einem weiteren tollen Ausblick, auch einen Talisman erwerben, welchen man nur erhält, wenn man die 1368 Stufen erklimmt. Kurz noch ein Foto gemacht, von allen die den Anstieg geschafft bzw. auf sich genommen haben und abwärts geht es, die ganzen Stufen wieder runter. Wieder unten in der Einkaufspassage angekommen, kauft sich der ein oder andere ein kleines Andenken oder macht sich bereits auf die Lokalsuche für das Mittagessen. Wer möchte trifft sich mit Andreas um 14.00 Uhr wieder am Bahnhof, um zurück und weiter zu einem Museumsdorf zu fahren, für das alte Häuser abgebaut und im Museum wieder aufgebaut wurden.

Wir zwei sind in Kotohira geblieben und sind noch etwas durch die Straßen gebummelt und haben unsere Füße in warmen Wasser, im kostenlosen Außenbereich eines Hotel, entspannen lassen. In der Sake-Ausstellung konnte ich verschiedenen Sake probieren und habe mir auch gleich ein Fläschchen mitgenommen. Dann ging es mit der Bimmelbahn 🚆 wieder zurück nach Takamatsu.

 

T.A. aus Hockenheim

8. Tag: Takamatsu Di 15.10.

Tag 8

 

Heute ging es gemütlich per Bahn, über Land, nach Takamatsu. So gegen 15.00 Uhr schaukelten wir, nachdem wir eine der längsten Brücken der Welt, die Seto-Ōhashi (große Seto-Brücke), passiert hatten, in Takamatsu ein. Nachdem wir alle in Hotel eingecheckt haben, geht es kurz aufs Zimmer und um 15.45 Uhr Richtung Burggarten, mit einem kurzen Abstecher durch die Shopping mall. 1884 wurde ein Großteil der Burg abgetragen und der heutige Burggarten entstand. Nach Besuch des Gartens durfte sich ein jeder auf Essensuche in dem großzügigen Mallbereich begeben. Lustigerweise trafen sich dann fast alle im gleichen Lokal und verspeisten eine Portion Udon-Nudeln. 🤭🤤

 

T.A. aus Hockenheim

 

7. Tag: Hiroshima Mo 14.10.

Tag 7

 

Unsere heutige Aufgabe lautet... "Finde deinen Weg durch Hiroshima auf eigenen Pfaden". Manche nutzten die Gelegenheit morgens noch schnell Wäsche zu waschen, bevor es auf die Straßen von Hiroshima ging. Wir machten uns heute zu Fuß, über den Friedenspark, auf zum Schloss. Leider wurde auch dieses bei dem Atombombenabwurf komplett zerstört und wurde in den 50er Jahren für Besucher wieder aufgebaut. Aus dem obersten Stockwerk hat man einen wunderschönen Rundumblick auf diesen Teil der Stadt. Auf dem Weg nach oben, wird anhand diverser Schaustücke die Geschichte des Schlosses und seiner Bewohner (auch in englisch) erzählt und man kann sich auch einmal daran versuchen ein Katana anzuheben. Nach dem Schloss machten wir uns auf zum  Shukkei-en Park. Dieser Park lädt zum Verweilen ein. Wer will kann auch das Teehaus besuchen. Wir sind allerdings der roten Route durch den Park gefolgt und konnte unter anderem die wunderschöne japanische Gartengestaltung auf uns wirken lassen, die fast nach jeder Biegung des Weges wieder einen neuen schönen Blick auf den Park zuließ. Gefühlt haben wir hunderte von Fotos gemacht. 🙈😅 Um 15.00 Uhr waren wir wieder im Hotel um mit Koyama-san zum Badehaus zu ziehen. Mit Linie 5 (Straßenbahn) ging es von der Haltestelle Hijiyama-shita bis zur Haltestelle Ujinanichome und dann nochmal ca. 10/15 Minuten bis zum öffentlichen Badehaus. Dort konnten dann Männlein und Weiblein getrennt in sehr warmen Wasser vom Tag entspannen. Nachdem man sich gründlich auf seinem Höckerchen eingeseift und abgeschrubbt hatte, hatte man die Qual der Wahl welches Becken man zuerst ausprobieren möchte. Es gab zwei große Außenbecken und drei Innenbecken mit unterschiedlichem Wasser und Temperatur. In zwei Becken konnte man sich auch von whirlpoolähnlichen Düsen unter Wasser massieren lassen. Nach ca. 1,5 Stunden trafen sich alle in der Lobby wieder, frisch erholt und mancher gut durchgekocht 🥵🤭. Dann ging ein jeder wie er wollte zurück. Wir haben uns nach unserem Besuch im Bad, ein ordentliches Steak gegönnt, welches wir in einer sehr heißen Pfanne serviert bekommen haben, hauseigene Soße drüber und das Schlemmen konnte los gehen. Als wir die Soße über das Fleisch kippen, wussten wir auch warum wir extragroße Lätzchen ausgehändigt bekommen haben. Nach dem guten Mahl geht's jetzt nur noch zufrieden ins Bettchen, denn morgen geht es um 9.00 Uhr via Zug weiter nach Takamatsu.

 

T.A. aus Hockenheim

6. Tag: Hiroshima So 13.10.

Tag 6

 

Heutiges Ziel... Miyajima

Um 8.00 Uhr versammelt sich die ganze Truppe vor dem Hotel und es geht Richtung Straßenbahn. Kurzer Zwischenstopp am Supermarkt, um Essen und Trinken für das Mittagessen zu beschaffen. Mit der Linie 2 geht es gemütlich schaukelnd eine Stunde lang bis zum Fährhafen. Eine kurze Überfahrt von dort rüber zur Insel Miyajima. Dort gibt uns Andreas eine kurze Einweisung zwecks der freilaufenden Rehe, allerdings stellen diese sich im Laufe des Tages als sehr harmlose Zeitgenossen heraus. Auf dem Weg zum Schrein werden die ersten Fotos geschossen und wir schieben uns mit der Masse Richtung Schreineingang. Das O-Torii im Meer können wir dieses Jahr nicht bewundern, da es zwecks Renovierung eingerüstet wurde. Andreas besorgt uns schnell die Eintrittstickets und schwupps sind wir mittendrin. Das Highlight im Schrein war diesmal leider nicht die wunderschöne Architektur, sondern ein kleiner weißer Reiher, welcher zum begehrten Fotomotiv avancierte. Nachdem wir uns alle wieder nach dem Schrein im Tempel treffen, kann es weiter bergauf zum Daishoin-Tempel gehen. Eine wunderschöne Anlage und wer wollte konnte sich durch einen seeeehr dunklen Gang Richtung Erleuchtung tasten. Mit buddhistischen Gebetsklängen im Hintergrund genießen wir unser Mittagspicknick. Dann beginnt die Challenge des Tages. Es gilt den heiligen Berg Misen zu erklimmen. Jeder in seinem Tempo. Meines fällt eher in die Kategorie "OH mein Gott, warum tue ich mir das freiwillig im Urlaub an" und keuche stellenweise mich selbst verfluchend die Stufen hoch. Mein persönlicher Wasserträger, auch Ehemann genannt, versucht mich zu motivieren, was aber eher  dazu führt dass ich ihn innerlich für die typischen Motivationssprüche verfluche.😅😁 Als das letzte Drittel geschafft ist erhalten wir unsere Belohnung in Form einer großartigen Aussicht. Man weiß fast gar nicht wo man zuerst hin schauen soll. Für den Rückweg entscheiden wir uns für die Seilbahn und passieren dafür auf dem Weg dorthin noch die ewige Flamme. Wieder unten angekommen, machen wir vier einen kleinen Fotostopp bei der Pagode und dann runter zum Strand. Das Meer hat sich noch weiter zurück gezogen und wir spazieren am O-Torii vorbei am Strand entlang wieder Richtung Fähre. Jetzt geht es zurück zum Hotel und danach ist erstmal eine kurze Erfrischung angesagt und das nächste Projekt ist die Futtersuche für ein reichhaltigens Abendessen, DAS haben wir uns nach dem Tag redlich verdient. P.S. Wir sitzen gerade noch in der Straßenbahn und das Loch im Magen wird immer größer, wird also Zeit dass wir ankommen. 😋

 

T.A. aus Hockenheim

 

5. Tag: Hiroshima Sa 12.10.

Tag 5 

 

Heute wurde unsere Gruppe wieder zusammengeführt, da wir uns gestern auf Grund des Taifuns und der spontanen Zimmersuche trennen mussten. Auch hier nochmal ein riesiges Dankeschön an Koyama-san für die reibungslose Umplanung und Unterbringung.

Jetzt zum heutigen Tag. Nach einer etwas "gemütlichen" Anreise die Bahn (auf Grund des starken Windes kam es immer wieder zu Verzögerungen, aber wir haben ja Urlaub und somit bekanntlich Zeit :-) ) und einer kurzen Fahrt mit der Strassenbahn, treffen wir im Hotel auf den Rest der Truppe.

Dann geht es durch das noch sehr ruhige Amüsierviertel zur Haupteinkaufsstraße, wo sich jeder nach seinem Geschmack zum Mittagessen stärken kann. 

Nach einer Stunden sind wir alle wieder gesättigt beisammen und es geht geschlossen zum Friedenspark. Vorher machen wir noch einen kurzen Stopp an dem Punkt, über dem am 6.August 1945 die Atombombe detonierte. Dann gehts es weiter zum Friedensdenkmal, über die Brücke zum Friedenspark, vorbei an der ewigen Flamme zum Museum.

Der Park ist wunderschön, trotz des erdrückende Grundes seiner Entstehung. Im Museum wird er Hergang des tragischen Tages mit vielen Bildern und Ausstellungsstücken dargestellt. Zur Eintrittskarte bekommt man noch eine Postkarte, welche aus recycelten Papierkranichen besteht, welche am Sadako Denkmal abgegeben werden.

Nach dem Besuch des Museums darf dann jeder auf eigene Faust Hiroshima erkunden.

Um 20:00 Uhr findet dann die Dosenbier-Party in der Lobby statt, zum Kennenlernen aller Reiseteilnehmer (damit man sich die Namen besser einprägen kann und nicht immer fragen muss 'Ähm, wie war der Name nochmal? ;-) ) Jeder bekommt ein Getränk seiner Wahl aus den allgegenwärtigen Getränkeautomaten und einen großzügigen Schluck des von Koyama-san spendierten japanischen Whiskeys. Diesen kann ich von meiner Seite aus sehr empfehlen. Lecker und mild im Abgang, quasi süffig. 

 

T.A. aus Hockenheim

4. Tag: Hiroshima Fr 11.10.

Tag 4

 

Flucht vor dem Taifun…

 

Zum Frühstück konnte ich den Letzten sagen das wir uns um 9:00 treffen um Tokyo zu verlassen. 

So standen dann alle pünktlich vor dem Hotel, bereit ihr Bestes zu geben. 

Nach einem ´Morgenspaziergang´ zur U-Bahn fuhren wir nach Ueno um Fahrkarten für den Shinkansen zu kaufen. Das ging ziemlich zügig und nachdem sich alle noch etwa Verpflegung für unterwegs gekauft hatten fuhren wir nach Tokyo Hbf und eilten zu ´unserem´ Nozomi 25 der uns nach Hiroshima bringen soll. Alle fanden einen Sitzplatz und pünktlich um 10:30 verliess der Zug Tokyo. 

Über die Pünktlichkeit der japanischen Bahnen wurde ja schon viel geschrieben, aber hier noch einmal ein paar Details von unserer Fahrt (persönlich von mir erfasst ;-) ) 

Strecke 894,3 km, Abfahrt 10:30 in Tokyo, Ankunft 14:26 in Hiroshima, nicht einmal 4 Stunden für die Strecke, Höchstgeschwindigkeit während der Fahrt 318 km/h, Durchschnitt 223 km/h

Eine Fahrt mit dem Shinkansen ist immer ein Erlebnis.

Ankunft in Hiroshima. Hier trennte sich erst einmal unsere Gruppe. Der Großteil ging mit Koyama-san zu ihrem Hotel und die übrigen Vier mit mir zu unserem Hotel.

Nach Check-In und dem verteilen der Zimmer und einer kleinen Verschnaufpause trafen wir uns in der Lobby. Wenn man in Hiroshima ist, kommt man an Okonomiyaki nicht vorbei. 

Ich geh jetzt nicht näher drauf ein, aber ich kann sagen, es war ein schöner Abschluss unserer „Flucht vor dem Taifun“

PS Auch der andere Teil der Gruppe hatte einen schönen Abend, wie mir die Bilder zeigen die ich geschickt bekommen habe. 

 

PS2 Und an alle zu Hause / Gruppe D2 ist aus dem Gefahrenbereich von Taifun 19 und sicher in Hiroshima.

 

Und noch ein PS3 Den ausgefallen Besuch in Kamakura holen wir am Ende der Reise nach

 

AF aus Nürnberg / RL

 

 

noch etwas in eigener Sache: 

 

Ich würde mich freuen, wenn sich doch ein paar meiner Teilnehmer finden würden, die ab und zu einen Reisebericht übernehmen würde. Die Reiseberichte sind ein wichtiger Teil und werden von vielen zu Hause gelesen. Ich schreibe zwar sehr gern, aber es ist besser und aus Sicht der Teilnehmer wenn nicht ich schreiben muss. 

Und ich bekomm keinen Ärger mit dem Chef ;-)

 

Vielleicht findet sich noch jemand der die Ereignisse der letzten Tage aus seiner Sicht schildern möchte und meine Berichte ergänzt.

 

 

 Hier noch ein Bericht der abgespaltenen Gruppe

 

Reisebericht 11.Oktober

 

Auf der Flucht vor dem Taifun mit dem Shinkansen von Tokio nach Hiroshima, einen Tag früher als geplant.

Wir sind total begeistert vom Shinkansen: superpünktlich, jede Menge Platz, pfeilschnell - einfach perfekt. Never go back to deutsche Bahn :-) 

Ein Teil der Gruppe "strandete" aufgrund der Planänderung in der Sakehochburg Higashihiroshima. Auf der Suche nach einem passenden Lokal für das Abendessen wurden wir vom freundlichen Suzuki-san angesprochen, der uns in ein wunderbares Lokal mit Platz für maximal 7 Personen führte. Ein Glück, dass wir nur zu sechst waren.

Suzuki-san führte uns durch den Abend, organisierte leckere Okonomiyaki und dazu noch eine kleine Sake-Probe. Nach leckerem Essen, vielen Kampais, Sake und Bier wurden wir auf die Dachterasse von Suzuki-san eingeladen. Zwischen Okra und Basilikum lernten wir noch seine Frau und seine Enkel kennen.

Mit einer Einladung zum Sake-Festival und allerbester Laune verabschiedeten wir uns von Suzuki-san und seiner Familie. 

So kann's weitergehen...

 

'Team Bayern'

3. Tag: Tokio Do 10.10.

Tag 3

 

Barfuss in Tokyo…

 

Kein neuer Film, aber auch eine Geschichte die das Leben schreibt. 

Nach der ersten Nacht in unserem Hotel und einem für viele auch ersten japanischen Frühstück (Misosuppe, Yakisoba und eingelegtem Gemüse) trafen wir uns um 9:00 Uhr zu einem gemütlichem Rundgang durch Tokyo… dachte ich zumindest. 

Auf dem Weg zur Tokyo-Metroline erklärte ich allen wie sie auch selbstständig wieder zum Hotel zurückkommen werden. Dann das erste Mal U-Bahn fahren in Tokyo. Alle ordentlich angestellt, kurz erklärt das wir nur zwei Stationen fahren und dann rein in die nächste U-Bahn.

Soweit so gut. Als wir alle in der U-Bahn waren kam eine Teilnehmerin auf mich zu und sagte mir, das sie ihren Schuh beim einsteigen verloren hatte. So stand sie dann vor mir, barfuss mit nur einem Schuh in der Hand. Ich überlegte kurz… Nein, das hatte ich noch nicht erlebt ;-) und auch sonst keiner wie mir dann die anderen bestätigten. Aber auch sowas kann passieren.

Jetzt denkt natürlich jeder, wie sind doch in Tokyo, einer der größten Städte der Welt. Da wird man doch wohl ein paar neue Schuhe auftreiben können. 

Dachte ich auch, wurde aber eines Besseren belehrt. Nach der Ankunft in Ueno lief ich schnell eine Runde im Bahnhof, aber keine Geschäft mit Schuhen in der Nähe. Laut Internet machten die meisten Geschäfte etwas weiter weg auch erst gegen 10:00-11:00 Uhr auf. 

Große Frage, was tun. Die Teilnehmerin wollte die Gruppe nicht aufhalten und erklärte sich bereit barfuss mitzugehen. Das Wetter war zwar schön, aber es ist auch nicht ganz ungefährlich so zu laufen. Da bewahrheitete sich aber wieder der Ruf Tokyos eine der saubersten Städte der Welt zu sein. Natürlich hielten wir unterwegs Ausschau nach einem entsprechenden Laden. 

Im Tokyo Hbf schauten wir noch einmal ob wir etwas finden. Es gab gefühlt 99% Läden wo man zu essen kaufen konnte, aber leider nur einen wo es Bekleidung gab. Und die wenigen Schuhe die sie hatten waren anscheinend für Japanerinnen die maximal 1,55 groß sind. Also alle Schuhe zu klein.

Nächster Punkt war der Kaiserpalast. Kurzer Fotostop und dann weiter durch den Hibiyapark zur U-Bahn. Und als wenn es nicht schon aufregend genug war, lief ich noch in den falschen U-Bahneingang. Zu meiner Entschuldigung muss ich sagen, das ich die Tour normaler Weise in anderer Richtung gegangen bin. Aber so ein kleines Problem ist schneller gelöst als fehlende Schuhe. 

Barfuss ging es dann zum Meiji-Jingu, der dem Tenno gewidmet ist der Japan dann in die Moderne führte. Da wir durch die ganzen Vorkommnisse schon etwas in Zeitverzug waren, wartete Koyama-san schon auf uns. Die Besichtigung des Schreines fand trotzdem statt, diesmal leider ohne Hochzeit. Danach zeigte uns Koyama-san noch wo wir Mittags etwas zu essen bekommen können. Während der Mittagspause in der Omote-sando wurde auch das Problem der fehlenden Schuhe gelöst und man (Frau) konnte wieder wohlbeschuht am Rundgang durch Tokyo teilnehmen.

Nächster Programmpunkt Besuch der Ginza und anschließend nach kurzer Fahrt der Ameyokomarkt (wo es wirklich unendlich viele Schuhe gibt)

Nach Ende des offiziellen Programms konnte dann jeder seinen eigenen Wegen folgen. Von Akihabara bis Besuch der Rooftopbar oder einfach ins Hotel.

Dann begann der lustige Teil, Taifun 19 wirft seine Schatten voraus. Absage von ANA für unseren Flug am Samstag. Allgemeine Unruhe kam auf… Koyama-san versuchte eine Lösung zu finden. Entweder 1,5 Tage am Flughafen rumhängen oder schauen das man aus Tokyo wegkommt. Die zweite Option ist eindeutig die Bessere. 

Zum Glück konnte er in Hiroshima noch Zimmer für alle bekommen, wenn auch in zwei Hotels. Wenn man die Nachrichten verfolgte war das auf alle Fälle die beste Lösung. 

Die meisten Teilnehmer erwischte ich noch an diesem Abend um ihnen mitzuteilen das wir schon am nächsten Tag abreisen würden. Durch die ganze Aufregung konnte ich dann mal wieder nicht einschlafen und es wurde dann eine kurze Nacht, bevor mich die Uhr weckte.

 

AF aus Nürnberg / RL

 

PS Meinen Respekt und Dank an die Teilnehmerin die barfuss durch Tokyo gelaufen ist.

 

2. Tag: Tokio Mi 09.10.

Tag 2

 

Ankunft in Tokyo… 

 Nach den üblichen Einreiseformalitäten und dem Warten auf das Gepäck ging es zügig durch den Zoll (mir kommt es aber langsam so vor, je mehr Landing Permissions in meinem Reisepass kleben, umso schneller komm ich durch den Zoll)

Danach folgte das erste Kennenlernen der Gruppe. Koyama-an bedankte sich für die Teilnahme an der Reise und ich übernahm dann den offiziellen Teil. Kauf der Pasmocard und Fahrt zum Hotel. Alles klappte reibungslos und wir kamen etwas erschöpft nach dem langen Flug im Toyoko Inn in Asakusa an. 

Der Check-In lief reibungslos wie immer und wir besuchten danach gleich einen Kombini um die Ecke da so langsam ein Hungergefühl aufkam. Nach einer kleinen Pause begann dann der erste offizielle Teil der Reise.

Kleiner Rundgang durch Asakusa mit Endpunkt Senso-ji (Asakusa-Tempel) Hier noch ein Gebet bei Kannon-sama für eine gute Reise (da wusste ich noch nicht wie nötig das war und das es etwas gebracht hat) und danach konnte jeder noch selbst in die vielen kleinen Läden schauen.

Nach über 37 Stunden auf den Beinen fielen alle dann doch wohlverdient in ihre Betten und der erste Tag in Tokyo endete.

 

AF aus Nürnberg / RL

 

 

1. Tag: Anreise Di 08.10.

Tag 1

 

Treffen in München…

 Da ich weis, das auch eine Anreise so ihre Tücken hat, war ich froh das alle Teilnehmer und meine zwei Specialguests rechtzeitig am Gate in München eintrafen. Mit einer ganz kleinen Verspätung hob unser Airbus A350 vom Flughafen München ab und nach recht kurzweiligem Flug (nur unterbrochen durch die klischeehafte Durchsage „ist ein Arzt an Bord“) landeten wir pünktlich in Tokyo/Haneda. Zur Info: Es kam niemand zu Schaden, war wohl nur ein kleineres Problem. 

 

AF aus Nürnberg / RL

 


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