Drei Wochen Urlaub in Japan - mit uns seit 1987

Koyama Japanreisen Über Uns

 

Reisebericht und Bilder E-2 2019

"Okinawa und Herbstlaub"

01.11.-21.11.


Hier präsentieren wir nach Möglichkeit täglich neue Fotos unserer Reise durch Japan im November.

Vielen Dank an unsere Teilnehmer für das freiwillige Verfassen der authentischen Reiseberichte!


Die Reise beginnt am Seitenende!

21. Tag: Rückflug Do 21.11.

20. Tag: Tokio Mi 20.11.

19. Tag: Kagoshima Di 19.11.

18. Tag: Ibusuki Mo 18.11.

17. Tag: Ibusuki So 17.11.

16. Tag: Kagoshima Sa 16.11.

15. Tag: Kagoshima Fr 15.11.

14. Tag: Naha Do 14.11.

13. Tag: Naha Mi 13.11.

12. Tag: Naha Di 12.11.

11. Tag: Naha Mo 11.11.

Heute waren wir mal nicht mit Bus und Bahn unterwegs, sondern hatten zwei große Taxis gemietet, mit denen es dann kreuz und quer über die Insel ging.


Unser erster Stopp war an einen kleinen Park. Nachdem wir viele Stufen erklommen hatten, konnten wir dort von einem Aussichtspunkt aus auf eine der Militärbasen der USA sehen und hatten einen guten Blick auf Naha und die Umgebung. Außerdem gab es auf dem Hügel noch eine kleine Gedenkstätte an den Krieg und eine alte Schützenstellung der Japaner.
Auch beim zweiten Halt konnte man nach ein paar Stufen wieder auf einen Militärflughafen sehen und aus der Ferne die Flugzeuge und Hubschrauber beobachten (leider nur am Boden).
Weiter ging es an die Küste zu den Elefantenfelsen. Dort konnte man mit etwas Phantasie in der beeindruckenden Felsform der Küste wirklich einen Elefanten sehen und einige tolle Fotos machen.
Zum Mittag haben wir zunächst an einem kleinen Markt halt gemacht und haben etwas zum Essen gekauft. Nach einer kurzen Fahrt waren wir dann an einem sehr schönen Strand, haben dort gepicknickt und einige sogar im warmen Meer gebadet.
Am Nachmittag hatten wir dann unser Hauptziel, den großen Ocean Expo Park, erreicht. Das Gelände war so groß und es gab so viel zu sehen, dass wir in den knapp zwei Stunden vor Ort nur einen Bruchteil geschafft haben. Also ging es für die meisten erst zu der Delfinshow und anschließend in das große Aquarium, bevor wir mit den Taxis zurück ins Hotel gefahren sind.


Hannah W. aus Herne

10. Tag: Naha So 10.11.  

Bei unverbesserlich schönem Wetter starten wir gegen acht Uhr Richtung Flughafen Osaka, um nun auch noch südliche Sonne zu bekommen. Das klappt hervorragend und nach reichlich zwei Stunden stehen wir unter   einem tropischen Flammenbaum und betrachten das Gebäude der Präfektur Okinawas auf einem Stadtspaziergang in Naha.

 

Danach laufen wir noch eine ganze Weile durch die belebte, große Einkaufsstraße des Ortes. Irgendwann geht mir dann die Puste aus, wir sagen der Gruppe Bescheid und trinken etwas in einem winzigen, sehr gepflegten Café, bevor wir zum Abendessen Grünen Kaviar ( Caulerpa lentillifera) bestellen und die fantastischen Geschmacksqualitäten dieser Grünalge genießen.

 

Kristina S. aus Trockenborn

9. Tag: Osaka Sa 09.11. Freier Tag

Heute hatten wir einen Tag frei zur Verfügung, den jeder individuell genutzt hat. Ich hatte mich dazu entschieden den Tag in Nara zu verbringen.

Nach dem Frühstück ging es zu Fuß zum Bahnhof und von dort aus in ca. einer Stunde in die ehemalige Hauptstadt Japans. Von der Nara Kintesus Station aus waren es nur ein paar Minuten, die ich bis zum Anfang des großen Parks laufen musste.

Dort angekommen wurde ich auch direkt von mehreren Hirschen begrüßt. In dem Park liefen hunderte davon frei rum. Anders als man es von Deutschland kennt, sind die in Nara aber überhaupt nicht scheu gewesen. Die sind freiwillig zu einem gekommen und ich habe auch einige von ihnen streicheln können. Nur auf meinen Lageplan musste ich aufpassen. Es hat sich herausgestellt, dass die Hirsche so etwas gerne verspeisen.

An den verschiedenen Enden des Parks gab es noch mehrere Schreine, die man besichtigen konnte. Mehrere davon, wie zum Beispiel der Kasuga Taisha Shrine mit seinen vielen Steinlaternen, gehören zum Unesco World Heritage und sind es auf jeden Fall wert sich an zu sehen.

So habe ich mehrere Stunden dort verbracht, bin durch den Park spaziert, habe die Hirsche beobachtet und einige der Tempel besichtigt und dort die Goshuin gesammelt.

Als es dann am frühen Nachmittag sehr voll wurde, ging es für mich zurück nach Osaka um für die Weiterreise nach Okinawa am nächsten Tag zu packen und etwas Schlaf nachzuholen.

Hannah W. aus Herne

8. Tag: Osaka Fr 08.11.

8-ter Reisetag E2

 

Um 6:25 Uhr wachte ich fast ausgeschlafen auf.

Frühstückstermin um 7:00 Uhr. Das geht sich locker aus. Steht ja eh keiner so früh auf.

Denkste. Unten in der Empfangshalle stand die Schlange der frühstückswilligen Gäste bis zum Eingang, also hieß es anstellen.

Dann Miso-Suppe, Onigiri, Nudelsalat und Sonstiges auf´s Tablett aufgeladen + grünen Tee, und zu Birgit und Fritzi gesetzt.

Mit einem netten Plausch das Frühstück verzehrt. So läßt sich der Tag beginnen. Abmarsch ist ja eh erst um 20 Min. nach 8 Uhr.

Zum vereinbarten Termin wartete Koyama-san schon vor dem Hotel. Bald war die wanderwillige Gruppe vollzählig.

 

Zu Fuß ging´s zum Bahnhof Juso der Hankyu Railway auf den richtigen Bahnsteig.

Die Kyoto-Line (Farbe grün) sollte uns von Haltestelle Juso (HK3) zu Haltestelle Oyamazaki (HK75) bringen.

Tat sie auch.

Von dort aus gingen wir Richtung Tennozan-Schrein, nur durch einen geschlossenen Bahnübergang kurzfristig gestoppt.

 

Im Schrein angelangt verehrten wir die Gottheit durch Geldgaben und Gebet, indem wir die Glocke schlugen.

Auch konnte man natürlich Andenken und Glücksbringer erstehen.

Einige gaben ihre „Tempel-Bücher“ ab, um neue Schriftzeichen und Stempel dieses Schreines zu erhalten.

Ein sehr individuelles Andenken an diese Japanreise.

 

Weiter ging es nun durch den Wald aufi (hinauf) zum Gipfel. Nach gefühlten 1200 Höhenmeter erreichten wir die Anhöhe.

Ein kleines Plateau auf dem früher ein Gebäude gestanden haben soll.

 

Genau 270,4 m über dem Meeresspiegel.

Wir hatten, durch das herrliche Wetter bedingt, eine schöne Rundsicht, soweit das halt in einem bewaldeten Gebiet möglich ist.

 

Dieser Ort erlangte durch den Krieg von Yamazaki zwischen Toyotomi Hideyoshi and Akechi Mitsuhide (1582) an Berühmtheit.

Damals hatte er eine strategische Bedeutung.

Nach einer wohltuenden Rast traten wir den Abstieg an.

Es ging wieder durch den Wald, den vor einem Jahr ein Taifun ordentlich zerzaust hatte.

Die Flurschäden sind noch nicht alle beseitigt.

 

Zurück am Bahnhof Oyamazaki teilte sich die Gruppe.

Ich fuhr nach Osaka um noch einige Dinge zu besorgen und kam um ca. 18:30 Uhr ins Hotel zurück.

Laut meinem Schrittzähler habe ich heute 28.617 Schritte gemacht.

 

U.J.S aus Pasching (AT) zum 2.ten Mal dabei

7. Tag: Osaka Do 07.11.

Der heutige Tag begann recht früh, da sich die Gruppe bereits um 7:50 zum Abmarsch traf. Fast vollzählig nahmen wir dann den Zug Richtung Kyoto. Nach 50 minütiger Fahrt mit Bahn und Bus erreichten wir unsere erste Station: Goldener Pavillion. Hier boten sich diverse Hintergrundmotive, um einem asiatischen Volkssport zu frönen: dem Selfie schießen. Nach einem anschließenden Fußmarsch kamen wir beim Höhepunkt des Tages, dem Steingarten von Ryoanji, an. Ein gartentechnisches Idyll, das der Seele Raum und Zeit zum Verweilen ließ und auch ein gutes Beispiel bot, wie auch die ältere Generation nach ihrem vollendeten Berufsleben noch eine sinnvolle Beschäftigung finden kann, nämlich zur Pflege der örtlichen Grünanlagen.

 

Nach dem Mittagessen fuhren wir zum Fushimi Inari. Ein Shinto Schrein, dessen vorherrschende Farbe Fuchsorange ist und der durch seine weitläufige Anlage zu begeistern weiß.

 

Die letzte gemeinsame Aktivität des Tages bot ein kurzer Halt am Kyoto Hauptbahnhof. Hier beeindruckten die opulente Architektur sowie das Lichtspiel der untergehenden Sonne die noch anwesenden Teilnehmer.

 

Nach der abschließenden Heimfahrt in der gut gefüllten Pendlerbahn zwischen Kyoto und Osaka, verabschiedeten wir uns, um mit der individuellen Gestaltung des Abends den abwechslungsreichen Tag ausklingen zu lassen.

 

Olaf H., Stiege

6. Tag: Osaka Mi 06.11.

Heute begann der Tag für uns recht entspannt, da wir uns erst gegen 10 Uhr mit Koyama-san zum freiwilligen Programm trafen. Mit einem kleinen Grüppchen ging es zunächst auf mit der U-Bahn nach Osaka-Tennoji, wo wir das höchste Gebäude Japans, Osaka Harukas, mit dem Aufzug erklommen. Es ging bis auf 300 m in den 60. Stock - nichts für Leute mit Höhenangst! Der Ausblick war aber wirklich toll, denn wir hatten einen wolkenfreien Himmel und eine Rundumsicht über ganz Osaka mit Fenstern bis zum Boden, selbst in den Toilettenräumen. Die 1.500 Yen Eintritt haben sich hier auf jeden Fall gelohnt.
Im Anschluss fuhren wir mit der U-Bahn bis nach Osaka-Namba, einer Einkaufsgegend, wo wir in einem netten Lokal alle zusammen gut essen konnten. Danach wollten alle von uns gern zum Osaka-Jo, dem Schloss Osakas, sodass wir uns von Koyama-san trennten und dorthin ohne Probleme auch gelangten.


Zunächst bespaßte uns eine Krähe, die einen Müllsack aufriss und darin herumstöberte, dann hatten wir tolle Sicht auf das Schloss, dir Anlage mit Wasser und die ersten sonnengefluteten bunten Baumkronen darum herum. Man konnte bis zum Schloss hoch und kann auch ein Museum drinnen besichtigen, was wir jedoch ausließen. Stattdessen gab es einen gemütlichen Bummel durch die Souvenirläden nebenan und einen Kaffee, dann ging es zurück.
Gegen 18 Uhr trafen wir uns wieder mit Koyama-san am Juso-Bahnhof nahedes Hotels, weil er uns in ein Stammlokal zum Essen und zu Bier (und Sake) eingeladen hatte. Die Gyoza, mit Schweinehackfleisch und Gemüse gefüllte Teigtaschen, waren wirklich sehr lecker. Noch einmal vielen Dank! Das Abendessen war für uns ein toller Abschluss des Tages.


- Fritzi R. aus Lichtenau -(zum 2. Mal dabei)

5. Tag: Osaka Di 05.11.

Heute war der Tag der Weiterreise. 

 

Pünktlich um 9 Uhr  trafen wir uns alle vor unserem Hotel und liefen zur gewohnten Subway Station Tawaramachi. Es ging über Ueno zum Hbf. Tokyo. Von dort wollten wir mit dem Shinkansen nach Osaka fahren, denn auf einer Japanreise sollte man eine Fahrt darin auf keinen Fall versäumen; komfortabel, viel Platz, pünktlich und zuverlässig. 

 

Am Bahnhof hatten wir genügend Zeit, uns mit Essen und Getränken zu versorgen und konnten auch das ein oder andere Foto machen.

Sobald unser Zug gereinigt worden war, durften wir einsteigen und jeder konnte seinen Wunschplatz aussuchen. Koyama-sans Tipp, die rechte Seite zu wählen, war super, denn von da konnten wir schon bald nachdem der Nozomi pünktlich abgefahren war einen Blick auf den majestätischen Fuji-san erhaschen.

 

Die Reise war kurzweilig und entspannend.

Pünktlich kamen wir zu unserem Hotel in Juso.

Dort verstauten wir unser Gepäck. Da die Zimmer noch nicht bezogen werden konnten machten wir uns zunächst auf den Weg zum Umeda Sky Building.

Das markante Gebäude wirkt mit seinen beiden Türmen, die durch Brücken und Rolltreppen verbunden sind, sehr futuristisch und imposant. Wir fuhren hinauf und hatten einen tollen Blick über Osaka.

Im Innenhof des Sky Building - wir konnten es kaum glauben - waren die Vorbereitungen für den Deutschen Weihnachtsmarkt Osaka 2019 (15.11.-25.12) in vollem Gange! Ein Weihnachtsbaum nebst Knusperhäuschen und Deutscher Backstube waren schon aufgestellt :o)

 

Wer also nicht weiß, wohin im Advent, Osaka lädt ein.

Wir bummelten zurück und bei Yodobashi Kamera löste sich die Gruppe auf. Die Technikbegeisterten gingen zu Yodobashi und die anderen fuhren nach Juso zum Hotel.

 

Birgit R. aus Lichtenau/Westfalen (zum 2. Mal dabei)

4. Tag: Tokio Mo 04.11.

Heute stand wieder das Erkunden von Tokio auf dem Programm. Wir haben uns um 10 Uhr vor dem Hotel getroffen. Von dem Regen aus der letzten Nacht war nichts mehr zu sehen und wir sind bei blauem Himmel und Sonne in Richtung U-Bahn aufgebrochen.
Mit dieser ging es dann nach Shimbashi und von da aus dann mit der Yurikamome-Linie über das Meer auf die künstliche Insel Odaiba. Bei der Überfahrt hatte man einen super Blick auf die Skyline von Tokio mit dem Tokio-Tower.
Auf der Insel angekommen mussten wir dann nochmal ein kurzes Stück laufen, bevor wir an dem Strand angekommen sind. Von hier aus war der Blick auf Tokio sogar noch besser. Unser Weg führte weiter am Strand entlang an einer Schildkröte, vielen Hunden und einer Miniversion der Freiheitsstatue vorbei zu dem großen Kaufhaus „Aqua City“.
Dort hat sich die Gruppe dann für die Mittagspause aufgeteilt und jeder ist für sich durch die verschiedenen Geschäfte gebummelt oder hat einen der vielen Essensstände besucht.


Frisch gestärkt ging es dann mit dem Nachmittagsprogramm weiter. Dazu sind wir wieder mit der Bahn zurück über das Meer in die Stadt gefahren. Unser Ziel war der Stadtteil Akihabara. Als wir aus der Bahnstation herauskamen, wurden wir von einer Flut von Leuchtreklamen, Musik und bunten Geschäften begrüßt.
Hier hat sich die Gruppe dann erneut aufgeteilt und jeder hat auf eigene Faust die verschiedenen Geschäfte von Akihabara erkundet bevor es dann zurück ins Hotel ging.


Hannah W. aus Herne

3. Tag: Tokio So 03.11.

3.ter Reisetag E2-Okinawa

 

Heute ist der 1.te Tag wo wir in Japan aufwachten. Und es gibt japanisches Frühstück

Gleich um 7:00 bin ich obi (runter) zum Frühstücksbuffet um die besten Stücke zu erhaschen. Haben sich andere auch gedacht. Also Tablet mit Reisdreiecken (Onigri), Bohnen, Nudelsalat, Gemüse und Misosuppe vollgeladen und ab in den Nebenraum, wo noch ein kleiner Tisch frei war. War das gut!

 

Beim Treffen um 9:00 Uhr fing die Gruppe schon zu zerbröseln an. Das ist ja das Gute an Koyama-Reisen, man hat genug eigenen Spielraum um sich seine persönlichen Wünsche / Reiseziele zu erfüllen.

 

Alle anderen folgten Shoji. Zuerst zur Tokyo Subway-Station Tawaramachi, wo es Dank PASMO-Karte zügig durch die Sperre ging. Letztes Mal gab es immer einen Stau vor den Fahrscheinautomaten, nicht nur weil die gesamte Station renoviert wurde. Heute präsentiert sich die Haltestelle modern und mit den neuesten Sicherheitseinrichtungen ausgerüstet.

 

Mit der Ginza-Line + JR fuhren wir dann bis zum Bahnhofsknoten Tokyo. Es herrschte reges Treiben in den Zügen und im Bahnhof. Mich fasziniert immer wieder die Architektur der Eingangshalle mit der schönen Decke.

 

Zu Fuß ging es dann weiter zum Kaiserpalastes. Da dieser nur von aussen besichtigt werden kann, machten wir eine Fotorunde.

Weiter ging es durch den Hibiya-Park > Pferdetränke > o-tearai wa > zur Chiyoda-Line > Station Meiji-jingumae.

 

Der Meiji-Schrein ist eine große Anlage, herrlichen Wegen, schattenspendenden Bäumen (haben wir heute nicht gebraucht, da es bewölkt war und sich Regen androhte), riesigen Toren, ... Bevor wir zum Schrein gingen haben wir uns noch an einer dafür vorgesehenen Anlage„gereinigt“. Wasserlöffel in die rechte Hand und befüllen. Wasser auf die linke Hand schütten, Wasserlöffel in die linke Hand, Wasser auf die rechte Hand schütten. Den Löffel wieder wechseln, nun Wasser in die linke Hand, etwas in den Mund und wieder ausspucken, Löffel ablegen. Ein kurzes Gebet schadet nicht. Was der Schrein noch so bietet > Frag Dr. Google.

 

Dann gab´s Mittagspause.

Ich mäanderte durch die Einkaufsstraßen. Die Takeshita-Street war besonders voll.

Nach der Mittagspause fuhren wir nach Ginza. Dort bewunderten wir das Glockenspiel einer Wanduhr. War sehr schön und beschaulich. Weiter ging es in die teuren Einkaufsstraßen. Hier trennten wir uns, damit jeder seinen Interessen nachgehen konnte. Ich besuchte das Papierfachgeschäft itoya, da ich den familiären Auftrag habe Stempel, Stifte, Tinte und anderes mitzubringen. Das Kaufhaus hat 11 Stockwerke und 2 Häuser. Das auf der Ginza war eher kommerziell und für meine Zwecke nicht interessant. Natürlich ging ich zuerst dort hin. Fündig wurde ich jedoch im 2.ten Haus dahinter. Der 4.te Floor war der richtige. Farben, Pinsel, Malutensilien und auch Kalligraphie-Tinte in fester Form gab es.

 

Zum Treffen kam ich gerade noch rechtzeitig. Die Gruppe war schon wieder geschrumpft.

 

Nun ging’s wieder mit der Ginza-Line bis zur Station Ueno-okachimachi auf den Ameyoko-Markt, dem ehemaligen Schwarzmarkt. Es ist immer wieder ein Erlebnis den Standinhabern zuzuschauen, wie sie ihre Waren anpreisen. Egal ob kostenlose Tee-Verkostung oder ob „der letzte Tag-Ausverkauf“ angepriesen wird.

 

Inzwischen war es dunkel geworden, geregnet hat es noch nicht, sicher weil in den Schreinen und Tempel ja die Glücksbringer für eine gute Reise erstanden worden sind.

Am Ende des Ameyoko-Marktes schloss der offizielle Teil und Shojí´s Arbeitstag war beendet.

 

U.J.S aus Pasching (AT) zum 2.ten Mal dabei

2. Tag: Tokio Sa 02.11.

Die Reise begann für uns nach Verabschiedung der zwei- und vierbeinigen Familienmitglieder am Flughafen Paderborn. Gegen halb 10 deutscher Zeit startete pünktlich der kleine Flieger und brachte uns binnen knapp 50 Minuten nach München. Dort hieß es dann erst einmal: warten. Nach Tokyo würde es nämlich erst gegen 15:30 losgehen. Die Zeit nutzten wir, um schon mal das Duty-Free-Angebot für die Rückreise zu sichten, zu Mittag zu essen und bei einem Kaffee gemütlich im Reisetagebuch von Mai 2017 zu stöbern, das wir - Wiederholungstäter - vor zwei Jahren verfassten, um unsere Japan-Eindrücke in detaillierter Erinnerung zu halten. Schließlich begegneten wir Ulrich, den wir auf der erwähnten Reise kennengelernt haben und der diesmal auch wieder dabei ist. Nach einem Pläuschchen bei einer weiteren Tasse Kaffee ging es dann zum Gate, wo wir gleich von Andreas Koyama entdeckt und begrüßt wurden.
Bald schon konnten wir in den Flieger steigen und endlich ging es wirklich los!
Nach einem leckeren Abendessen und Filmen war es doch ziemlich schwer, zu so ungewohnter Zeit Schlaf zu finden. Aber mit etwas Rührei zum Frühstück und Wachmachern wie Tee und Kaffee musste das für die nächsten Stunden zum Durchhalten reichen.


Die Ankunft verlief reibungslos, sodass wir kurz nach 13 Uhr Ortszeit im Hotel ankamen. Nach der Anmeldung und einer kurzen Stärkung mit Essen aus dem Family Mart konnten wir auf die Zimmer, unternahmen vorher aber noch einen kleinen Spaziergang zum beeindruckenden Asakusa-Kannon-Tempel, der täglich mit seinen Verkaufsständen und den riesigen roten Gebäuden Magnet für viele Touristen ist. Abends ging es für uns mit Ulrich und Hannah noch mal durch den Stadtteil  Asakusa - auf der langen Suche nach einem Restaurant, in dem wir bereits 2017 gut gegessen haben. Leider war es dort dann so voll, dass wir uns etwas anderes suchen mussten. Dort war es allerdings auch ziemlich lecker - für mich gab es Udon-Nudeln und Tempura mit Reis! - sodass wir danach gesättigt, zufrieden, aber völlig k.o. ins Bett fielen.


Fritzi (und Birgit) aus Lichtenau/Paderborn - zum 2. Mal dabei -

1. Tag: Anreise Fr 01.11


Sommer in Japan - Besteigung des Fuji

Reise C-2 im August 2020
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