Drei Wochen Urlaub in Japan - mit uns seit 1987

Koyama Japanreisen Über Uns

 

Reisebericht und Bilder A-EX 2020

"Schneefest und Okinawa"

31.01.-20.02.


Hier präsentieren wir nach Möglichkeit täglich neue Fotos unserer Reise durch Japan im Winter.

Vielen Dank an unsere Teilnehmer für das freiwillige Verfassen der authentischen Reiseberichte!


Die Reise beginnt am Seitenende!

21. Tag: Abreise Do 20.02.

Lieber Andreas, lieber Shoji,

 

nach gut einer Woche des Wiedereinlebens in den deutschen Alltag ist es mir ein Bedürfnis, Euch noch einmal einen ganz herzlichen Dank für die schöne Japanreise, die wir zusammen unternommen haben, auszusprechen. Viele neue Eindrücke und viele Momente des Wiederentdeckens und erneut Genießens der japanischen Kultur haben mir das Herz sehr erwärmt. Es war eine Freude, mit Euch zu reisen, Eure unkomplizierte Art, mit allem umzugehen empfinde ich als sehr erfrischend und erholsam. Den letzten Tag großteils mit Dir zu verbringen, Andreas, hat mir viel Spaß gemacht, Dein Vorschlag zum Onsensaunen und meiner für Tsukemen haben sich doch prima ergänzt, vielen Dank dafür!

 

Wenn demnächst mehr Anmeldungen aus Berlin bei Euch eintrudeln sollten, könnte es auch daran liegen, dass ich Euch  uneingeschränkt weiterempfehle - aber das tun wahrscheinlich die meisten Eurer Reisegäste.

 

Ich grüße Euch herzlich und wiederhole meine Einladung, bei Eurem nächsten Berlinbesuch ein Standbein in der Nähe zu haben, Ihr wisst, wo ich wohne.

 

Euer Olaf N. aus Berlin (zum 2. Mal dabei)

20. Tag: Tokio Mi 19.02.

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel begann nun unser letzter voller Tag in Tokyo.

 

Zuerst ging es nochmal früh zu Fuss zum Asakusa-Schrein wo wir noch zwei Stempel für Carmens Buch holten. 

Danach fuhren wir mit U-Bahn zum Tokyo Tower, wo wir auf dem Weg dorthin auch die ersten Kirschblüten in Tokyo entdeckten.

 

Im Tower ging es dann mit dem Aufzug hoch zur ersten Besucherplattform, von wo man aus einen tollen Blick auf die Stadt hat. Anschliessend besuchten wir noch die One Piece World die sich ebenfalls im Tokyo Tower befindet.

 

Dann ging es zum berühmten Meiji-Schrein in Shibuya wo wir nochmal beteten und uns für die tolle Reise bedankten und um eine sichere Heimreise baten. Carmen holte sich hier auch ihren letzen Stempel für ihr Buch, welches damit jetzt vollständig ist.

 

Als sich der Tag dann dem Ende neigte und wir wieder zurück Richtung Hotel fuhren stiegen wir nochmal in Ueno aus.

 

Und machten noch einen kleinen Abendspaziergang durch den Ueno Park, dabei entdeckten wir noch den schön angeleuchteten Shinobazunoike Bentendo Tempel welcher inmitten von einen See liegt.

 

Zurück im Hotel gab es ab 20 Uhr noch die Koyama Dosenbier Party in der Hotellobby wo wir diesen tollen Urlaub haben langsam ausklingen lassen.

 

Daniel M aus Dierikon (CH) zum 2. Mal dabei

19. Tag: Tokio Di 18.02.

18. Tag: Okinawa Mo 17.02.A

Heute hatte unsere Gruppe einen freien Tag. Wir nutzen diesen um mal ein bisschen länger zu schlafen und verzichten somit auf das Frühstück im Hotel. So gegen 10 Uhr machen wir uns auf Richtung Shooping-Meile. Als spätes Frühstück gibt es zur Abwechslung mal ein Croissant und ein Teilchen in Fischform gefüllt mit roter Bohnenpaste (typisch japanisches Gebäck, sehr lecker). Dazu noch einen Kaffee von Starbugs…da weiss man was man bekommt ;-). Frisch gestärkt entscheiden wir uns, den Massagesalon wo wir am Tag vorher gesehen haben, aufzusuchen. Als wir ankommen sitzt eine Frau im kleinen Vorraum. In Zeichensprache versuchen wir zu erklären was wir wollen. Sie kann kein Englisch und wir kaum japanisch. Aber wenn wir es richtig deuten hat sie nur Platz für eine Person. Kein Problem, wir haben auf dem Weg auch noch einen anderen Massagesalon gesehen. Also splitten wir uns auf.

 

Ich bleibe hier und entscheide mich für eine stündige Nacken- Rücken- und Beinmassage für 3800 Yen. Ein Schnäppchen wenn man es mit den Preisen in der Schweiz vergleicht. Ich ziehe also die Schuhe aus, kriege dafür Pantoffeln und werde in einen mit Vorhang abgetrennten Raum gebeten. Hier bekomme ich noch eine Massage-Short und ein Tuch wo ich am Rücken mit einem Druckknopf schliessen kann. Also nichts wie ab in die Froteebekleidung und auf die Liege. Nach sogar etwas mehr als einer Stunde endet die wohltuende aber nicht gerade zimperliche Massage mit einem Tee. Ach hat das gut getan, kann ich jedem nur wärmstens empfehlen. Der Salon heisst „Sacra“ und ist in der Strasse wo auch der Onsen ist. Daniel wartet bereits in einem unterirdischen Foodcourt auf mich und gönnt sich schonmal eine Ramensuppe nach seiner halbstündigen Nacken- und Rückenmassage. Ich setz mich dazu und mach es ihm nach. Voll entspannt und frisch gestärkt bummeln wir noch ein bisschen durch die Einkaufsstrasse und kaufen in der Delikatessen-Abteilung noch Sushi und Gyoza für’s Abendessen in der Lobby. Gefolgt von einer Reisschnaps- und Bierparty offeriert von Koyama. Arigato & Kampai…

 

Carmen & Daniel (das 2. Mal dabei)

Andere Teilnehmer haben sich mal "Pachinko" Slotmaschinen angeschaut...
Andere Teilnehmer haben sich mal "Pachinko" Slotmaschinen angeschaut...

18. Tag: Okinawa Mo 17.02.B

Der 18. Tag unserer Reise , ein letzter, freier Tag auf Okinawa.

 

Eine kleine Gruppe traf sich um zehn zu einem Ausflug in den Sueyoshi Park.

 

Das Wetter hatte stark abgekühlt, es war windig aber kein Regen mehr. Also ideal für eine kleine Wanderung. Zuerst mit der Monorail 7 Stationen und dann noch 5 Minuten zu Fuß und schon waren wir im Park, einer ganz anderen Welt. Subtropischer Regenwald zum Teil mit einem Blätterdach über den Wegen zum Teil mit Blick zum freien Himmel.

 

Der Park ist leicht "verwildert" was heißt, hier wird nicht mit der Schere getrimmt sondern die Natur holt und nimmt sich was sie braucht. Im Park trafen wir auf viele tropische Gewächse die wir von Zuhause in verkleinerter Form als Zimmerpflanzen kennen als auch (uns) völlig unbekannte mit Früchten. Nichtdestotrotz kann man sich nicht verirren auch wenn es die eine oder andere Sackgasse gibt. Die Beleuchtung entlang dem Hauptweg (etwas abenteuerlich angebracht) haben wir nicht benötigt, so dunkel war der Wald dann doch nicht. Steil ging es, zum Teil auch über Treppen nach oben bis zu einem Schrein. Dieser und der angrenzende Glücksbringerladen mit dem Kaligrafen waren geschlosen was einen natürlich nicht von einer kleinen Spende und Gebet abhält.

 

Der Park ist ein sehr ruhiger Ort, das Hauptgeräusch war der Wind, plätscherndes Wasser, Vogelgezwitscher. Der Stadtlärm war nur ganz entfernt wahrzunehmen. Auch hat man einen sehr schönen Blick vom oben auf die Stadt mit der Monorail.

 

Wieder unten ging's vorbei an blühenden Kirschbäumen zum Mittagessen. Spontan haben wir am Parkausgang in einem landestypischen Lokal eingekehrt. Es war sehr viel Betrieb und nach einer kurzen Wartezeit wurden wir gefragt ob wir nicht im Garten Platz nehmen wollten. Aber sicher doch. Die und der eine odere andere haben sogar aufgeatmet da es für uns Europäer doch einfacher und bequemer ist auf einer Bank zu sitzen als auf den Fersen auf Tatami-Matten.

 

Vielen Dank Shoji. Es war sehr lecker .

 

Zurück mit der Monorail wo sich die Gruppe nach und nach auflöste. Der eine fuhr nochmals zur Burg, die anderen zum Einkaufszentrum, zum Afternoon Tea, ins Museum, ein letztes Mal die Kokusai Douri rauf und runter um sich am Ende wieder in der Hotellobby zu treffen.

 

Heute Abend dann noch die "Amawori Schnaps Probe".

 

Ute E. aus Konz an der Grenze Luxemburg, ein Koyama-Neuling

17. Tag: Okinawa So 16.02.A

Heute geht es zum zweiten Mal mit dem Großtaxi zu einem Tagesausflug in und um Naha. Es ist der Tag des Gedenkens an Krieg und der Hoffnung auf beständigen Frieden.

 

Den ersten Stopp legen wir an der Gedenkstelle ein, an der im Zweiten Weltkrieg das Hauptquartier der japanischen Kriegsmarine lag. Nach einem Rundblick auf Naha geht es in die Ausstellung, in der die Schrecken des Krieges auf Fotos und durch Ausstellungsstücke sichtbar werden. Oft nur mit Stöcken und Schaufeln bewaffnete Japaner verteidigen sich gegen Amerikaner, die mit gepanzertem Gerät, Maschinengewehren und Flammenwerfern ausgestattet und zahlenmäßig 3- bis 10-fach überlegen sind. In dem mit Spitzhacken gehauenen Tunnelsystem lassen sich die Schrecken des Krieges besonders in dem Raum erahnen, in dem noch Löcher der Handgranatensplitter sichtbar sind, mit denen sich Menschen selbst töteten, um nicht dem Feind in die Hände zu fallen.

 

Der nächste Gedenkort, den wir aufsuchen, ist das Himeyuri-Friedensmuseum. Hier stand einst eine Mädchenschule, dessen Schülerinnen zu Sanitätsdiensten im Krieg herangezogen wurden. Beklemmend wird hier über die einzelnen Schicksale der getöteten und der überlebenden Mädchen und Lehrer berichtet, 40 Jahre nach Kriegsende wurde ihnen diese Gedenkstätte erbaut. Still verlassen wir diesen Ort des Schreckens, um zum Eckstein des Friedens zu gelangen. Leider regnet und windet es, wir lassen dieses Denkmal heute aus. Hier sind, wie erfahrene Reiseteilnehmer bestätigen, die Namen aller Getöteten beider Seiten des Krieges auf Stelen geschrieben.

 

Wir nehmen unsere Bentos im Auto zu uns, keiner hat Lust, bei dem Wetter ohne Dach über dem Kopf zu essen.

Nächstes Motto: auf zum Strand! Ein vorsichtiger Blick von einem Aussichtspunkt auf das Wasser zeigt Wind und leichten Regen, nichts gegen das paradiesische Wetter von gestern. 61 Stufen tiefer und ein paar Schritte zur Spitze des Aussichtspunktes kann ich noch eine Nachtigall hören, sie singt allerdings japanisch, sie klingt ganz anders als ihre Verwandten bei uns. Die demokratische Abstimmung unseres Monarchen ergibt eine Mehrheit für die direkte Heimkehr ins Toyoko Inn ohne Abstecher zum Wasser und so endet der gemeinsame Tag schon um 13 Uhr.

 

O. (zum zweiten Mal dabei)

17. Tag: Okinawa So 16.02.B

Dimanche 16 février 2020, 17ème jour de notre voyage,

 

 Die Night WhatsApp Nachrichten von zu Hause begrüssen mich sehr früh, es ist Sonntag und Ferien also gemütlich und langsam starten. Unser Treffpunkt ist erst um 10 Uhr, da bleibt noch genügend Zeit für eine kleine 200 yen Wäsche und danach etwas köstliches aus dem Frühstücksbuffet zu geniessen. Unsere kleine Gruppe ist punktlich bereit, das Wetter ist noch angenehmt. Wir laufen bis zur Bushaltestelle in der Nähe von der Kokusai Dori und steigen in den 2er Bus ein, Richtung Shikinaen Royal Garden. Weit hoch im Himmel sammeln sich graue Wolken an, kaum ausgestiegen spuren wir die ersten Tröpflein und gleich danach splatsch 💦☔️Wolkenbruch und wir müssen uns unterstellen. Aber Regen hin oder her, wir sind alle gut ausgerüstet mit Jacken und Regenponcho und machen uns auf den Weg zum Sommersitz der damaligen königlichen Shô Ryukyu Familie.

 

Während des 2. Weltkrieg wurden Gebäude und Park zerstört, ab 1975 began die Restaurierung, sie dauerte 20 Jahre und hat ca. 800 Millionen Yen gekostet. Seit 2000 gehört die Anlage zum Weltkulturerbe der Unesco.

 

Wir sind fast alleine in dem 4,2 Hect. grossen Garten, die sub tropicalen Planzen und Bäume begrüssen den warmen Regen und lassen Düfte von nasser Erde und Wald frei.

 

In der Mitte ein schöner See, auf der linken Seite der Udun Palast und vor uns die Steinbrücke Ishi-Bashi die zum bekannten Rokkaku-Do Pavillon führt. Der "return way" bringt uns wieder zum Ausgang und der Bus kutschiert uns runter.

 

Das Mittagsessen im Rathaus Naha fällt aus (Sonntag) aber wir finden schnell Ersatz in der Delicatessen Abteilung im Kaufhaus Ryubo 🍜🍱🍚. Arigato gozaimas Shoji

 

Anschliessend meldet unser R.L. "Feierabend" und die kleine Gruppe teilt sich auf.

 

Blandine M. aus Village Neuf Elsass (2. Mal dabei)

16. Tag: Okinawa  Sa 15.02. A

Die ersten schwächelten beim japanischen Frühstück und hatten sich ein französisches Baguette besorgt. Frisch gestärkt ging es um 8:00 mit unserem Privatbus auf Inselrundfahrt.

 

Der erste Stopp war beim Kakazu Takadai Park wo wir wieder etwas japanische Geschichte lernten. Dort landeten die US Amerikaner im 2ten Weltkrieg an und die Schlacht gegen die Japaner begann. Dort lässt sich eine etwas in die Jahre gekommene Weltkugel besteigen, von der man einen Blick über die Stadt und eine US Airbase hat. Die US Army hat bis heute diverse Stützpunkte hier auf Okinawa.

 

Weiter ging es bis zum Viewpoint Kadena. Dort machten wir kurz Rast und hatten bei Blick auf die Airbase Gelegenkeit ein startendes US Arforce Tabkflugzeug beim Start zu beobachten.

 

Das nächste Highlight war Manzamo. Dort konnten wir bei einem kleinen Spziergang eine Felsformation besichtigen, die aus dem richtigen Winkel wie eine Elefantennase aussieht. Dort diverse Selfies gemacht und weiter zum Mittagspicknick am Strand, dem Kouki Beach. Dort aßen wir die Leckereien, die wir an einem Makt zwischendurch gekauf hatten. Es war ein Genuss in der Brandung die Füsse in der Brandung zu kühlen. C aus CH testete sogar das Wasser und schwamm eine Runde. Wenn man mal drin war war war das Wasser angenehm warm und sehr erfrischend. In Japan im Meer schwimmen abgehakt. Nicht nur im Onsen.

 

Auf der Fahrt begleitete uns ein Musik-Potpuri aus den 70zigern und 80zigeren in Echtzeit auf den Bildschirm gestreamt. Hier haben Telecom und Co bei uns noch Nachholbedarf. Dazuführen wir über die Insel und am Meer entlang. Der wettergut war uns wieder gut gesonnen und schenkte uns wieder einen warmen Sommertag.

 

Das Aquarium begeistert immer wieder. Gleich am Anfang war ein "Streichelzoo" wo wir Seegurken und Seesterne anfassen durften. Diversen Aquarien mit den verschiedesten Meeresbewohnern geleiten uns durch das Aquarium Der Höhepunkt war das riesige Becken mit Riesenrochen, Tunfischen und Walhaien. Durch eine Riesenscheibe bewunderten wir die Tiere. Es wurden wieder eifrig Fotos gemacht.

 

Unsere Gruppe traf sich wieder zur Delfinshow, bei der wohl extra für uns ein Jodellied eigespielt wurde :-) . Dann durften die Delphine allerhand Kunststücke vorführen und wurde eifrig beklatscht.

Dann fuhren wir entspannt und zufrieden wieder mit Oldie Musikvideos über die Autobahn. (Höchstgeschwindigkeit 80 Kmh).

 

C und D aus CH, O aus D, I und J aus USA und I, L und G aus München.

16. Tag: Okinawa  Sa 15.02. B

Heute spazierte unsere Gruppe bei warmem Sonnenschein durch die City von Naha. Die erste Station war der Naminoue-Gū Shinto Schrein. An kleinen Laternen vorbei ging es einen Hügel hoch. Oben erwartete uns neben dem traditionellen Gebäude wieder der übliche Shop mit Glücksbringern, wo wir entgegen unserer Absicht wieder schwach wurden und unsere Sammlung erweiterten...

 

Nach einem kurzen Aufenthalt ging es an einem kleinen Stadtstrand vorbei, der außer karibischgrünem Wasser auch den Blick auf eine viel befahrene Straße bot :-) Die nächste Station war der idyllische Fukushūen-Garten, ein Geschenk der chinesischen Schwesterstadt. Eine Oase in der quirligen Stadt, hat uns sehr gut gefallen! Mit der Monorail fuhren wir 1 x bis zur neuen Endhaltestelle und dann zurück zur Burg Shuri, die leider im vergangenen Oktober aufgrund eines Kabelbrandes teilweise zerstört wurde. Dennoch ein schönes Gelände mit tollem Ausblick über die Stadt!

 

Nach einem guten Mittagessen und einer kleinen Tanzvorführung ging es von dort mit der Monorail in ein das moderne Viertel Omoromachi, in dem früher die amerikanischen GIs wohnten. Nach einem Kaffee und Donut bei „Mister Donut“ war der offizielle Teil beendet und die Gruppe zerstreute sich. Wir ließen nochmal Geld in der Shoppingmall, gönnten uns eine 15minütige Massage und dann ging es erstmal ins Hotel.

 

Simone S. aus Düsseldorf

15. Tag: Okinawa Fr 14.02. Gruppe A

Heute gab es bei mir mal kein rein japanisches Frühstück. Den Reis habe ich diesmal weggelassen dafür ein Toast und etwas Yoghurt zur Misosuppe und dem Salat genommen. Unsere Gruppe traf sich um 9.30 Uhr in der Lobby für weitere Besichtigungen in Naha. Der Wettergott meinte es auch heute wieder gut mit uns.

 

Bei angenehmer T-Shirt Temperatur machten wir uns zu Fuss auf Richtung Naminoue Schrein. Was soviel bedeutet wie „über den Wellen“. Diesen Namen hat er seiner Lage, etwas erhöht direkt am Meer, zu verdanken. Nachdem ich mir auch hier einen Stempel in mein Buch und einen Glücksbringer für alle Art von Reisen geholt hatte ging es das erste mal ans Meer. Der Ausblick auf eine grosse Autobrücke trübte etwas das Strandfeeling. Und auch ein riesiges Schild mit allerhand Verboten inklusive Schwimmen lud uns nicht zum längeren Verweilen ein.

 

Also ging es zu Fuss weiter zum Fukushu-en Garten. Ein tradtioneller chinesischer Garten der bezüglich Städtepartnerschaft mit Fuzhou errichtet wurde. Sehr schön anzusehen, man kann sogar hinter einem Wasserfall hindurch gehen und Koifische füttern. Weiter ging es mit der Monorail zum Shurijo Castel, der alten Residenz der Ryukyu-Könige.

 

Anfang November letzten Jahres wurde leider ein grosser Teil durch einen Brand zerstört. Die noch verbliebenen Bauten inkl. dem Tor welches auf der 2000 Yen Note zu sehen ist und der Park kann man weiterhin besichtigen. Der Wiederaufbau wird etliche Jahre venötigen. Nachdem das „Händewaschen“ auf den japanischen oder westlichen Toiletten mit Drachenwasserhahn abgeschlossen war ging es zurück zur Monorail. Hier trennen sich unsere Wege.

 

Den Rest des Tages gestaltete jeder wieder individuell. Als man heute den Schlüssel fürs Zimmer holte gab es noch eine kleine Tüte mit Schokolade als Valentintagsgeschenk vom Hotel. Auch für die Frauen, was eigentlich in Japan nicht üblich ist. Denn an diesem Tag schenkt die Frau dem Mann was. Die Frau wird dann am White Day im März vom Mann beschenkt. Auch wieder was gelernt.

 

Carmen aus CH (das 2. Mal dabei)

15. Tag: Okinawa Fr 14.02. Gruppe B

Pünklich um 8.30 Uhr trafen wir uns vor dem Hotel, wo uns schon Temperaturen jenseits von 20°C und sehr hohe Luftfeuchte erwarteten.

Unser Taxibus sah wieder wie aus dem Ei gepellt aus.

 

Die erste Station war das unterirdische Hauptquartier der Marine.

Ein Schauplatz wo im 2. Weltkrieg blutige Kämpfe zwischen den Japanern und Amerikanern ausgetragen wurden.

Nach dem betreten der Anlage wurde es leicht beengt in den unterirdischen Tunneln die wir besichtigen konnten.

Es gab auch einzelne Räume zur Besichtigung, wo man Spuren aus der damaligen Zeit entdecken konnte.

Nach einiger Zeit unter Tage, erblickten wir wieder das Tageslicht.

 

Die zweite Station hieß Himeyuri-Friedensmuseum, welche wir nach einer kurzen Fahrt erreichten.

Am Eingang besorgte umser Reisleiter einen Strauß Blumen, der anschließend an einer Gedenktafel niedergelegt wurde.

Das Mahnmal erinnert an den Himeyuri-Schülerinnentrupp der als Hilfstrupp in dem Lazarett unter Tage eingesetzt wurde.

Der Hilfstrupp bestand aus 222 Schülerinnen und 18 Lehrern, von den 134 bei der Schlacht um Okinawa ihr Leben verloren.

 

Der Eckstein des Friedens war unsere dritte Station an diesem Tage. Dort angekommen erblickten wir sehr viele, riesige Granitsteine die in einem bestimmten Muster angelegt wurden. Jede einzelne von ihnen trug unzählige Namen von Soldaten die im 2. Weltkrieg auf Okinawa gefallen sind.

 

In dem angrenzenden Park suchten wir uns ein schattiges Plätzchen an den wir unsere Mittagspause verbrachten.

Im Schatten der Bäume mit leichten Wind und Meeresrauschen von der Küste, genossen wir unsere Bentos, die wir zuvor an einem Supermarkt gekauft hatten.

 

Gut gestärkt ging es zu unserer letzten Station, und die hieß Strand. Es erwartete uns ein tolles Panorama.

Die Sonne schien und leichter Wellengang war auf dem Wasser. Kleine Felsformationen ragten aus dem türkisblauen Ozean.

Die meisten von uns entledigten sich ihrer Schuhe und betraten ein kleines Stück den Pazifik.

Andere gingen am Stand spazieren oder machten Fotos vom tollen Panorama.

Nach den tollen Eindrücken des Tages machten wir uns wieder auf den Weg zurück in das Hotel, Sonnenbrand inklusive.

 

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie gern behalten.

 

S.F. aus Herzberg

14. Tag: Okinawa Do 13.02. Gruppe A

Heute haben wir die Stadt Naha von ihrer Grünen Seite kennengelernt.

Zuerst ging es zum Park Shikina'en, einer Art Villa des alten Königshauses von Okinawa. Umgeben von alten, Bäumen liegt das luftige Anwesen mit Blick auf einen Ziergarten, inklusive Teich. Es wehte ein angenehmer Wind, der die frühsommerlichen Temperaturen wunderbär umspielte und die ersten Kirschblüten tanzen ließ.

 

Zum Mittagessen ging es ins Rathaus. Die vorwiegend weibliche (und nicht mehr ganz junge) Küchencrew musste Vollgas einlegen, aber am Ende haben alle ihr preiswertes Wunschgericht auf dem Tisch gehabt.

 

Danach brachen die meisten auf zu einer kleinen Wanderung im "städtischen Urwald" Sueyoshi. Vor einem alten Schrein, der schon zu Zeiten des Ryukyu-Könogreiches verehrt wurde beteten wir zum Dank für eine bisher schöne und hoffentlich weiterhin sichere Reise.

 

Den anschlißenden Nachmittag verbrachte jeder nach eigenem Geschmack, wobei die meisten wohl die zahllosen bunten Geschäfte um die Kokusaidori-Einkaufsstraße aufsuchten. Hemden, Süßigkeiten, Würzsoßen - jeder wurde fündig.

 

A.K.

14. Tag: Okinawa Do 13.02. Gruppe B

Pünktlich um 8 Uhr früh machten wir uns auf den Weg in den Norden.

 

Der erste Halt war der Kakazu Takadai Park. An diesem Ort fanden im zweiten Weltkrieg schwere Kämpfe statt, heute ist es ein friedlicher Park mit vielen, zur Zeit blühenden Kirschbäumen und Gedenkstätten für gefallene Soldaten.

 

Anschließend ging es zur Kadena Base, beziehungsweise zu einem Aussichtspunkt an ihrem Rande, von dem aus man amerikanischen Militärflugzeugen bei Start und Landung zuschauen konnte (oder einem älteren Herrn beim Schneiden seiner Hecke in einem vor der Kadena Base gelegenen Garten).

 

Nach einem kurzen Halt, um uns mit einer Bentobox oder ähnlichem zum Mittagessen zu versorgen, ging es dann nach Manzamo, wo man einen tollen Ausblick auf das Meer und einen Felsen in Elefantenform hat. Von dort aus fuhren wir zur Kouki Beach, um dort zu Mittag zu essen. Einige aus der Gruppe haben auch die Füße ins Wasser gesteckt, die Berichte über die Wassertemperatur fielen sehr unterschiedlich aus.

 

Danach ging es zum Okinawa Churaumi - Aquarium, das sehr beeindruckend und weitläufig ist. Um 15 Uhr gab es eine Delfin-Show und dann war es eigentlich auch schon Zeit, nach einem kurzen Zwischenstop im gutbestückten und gutbesuchten Andenkenladen, den Heimweg anzutreten. Wir hätten gerne noch etwas mehr Zeit hier verbracht.

 

Wieder sicher in Naha angekommen, traf sich eine Schnittmenge beider Gruppen noch zu einem gemütlichen Abendessen.

 

G.B. aus Berlin

13. Tag: Okinawa Mi 12.02.

Heute verlassen wir das winterliche Sapporo und fliegen ins frühlingshafte Naha auf Okinawa. Um 8 Uhr war Treffpunkt in der Lobby mit kleinem Gepäck. Die Koffer mit den Wintersachen schicken wir direkt nach Tokio. Mit der S-Bahn gehts zum Chitose Airport wo wir unser kleines Gepäck via Self-Chech-in aufgeben. Bei der Handgepäck-Kontrolle hiess es dann Schuhe aus und Pantoffeln an. Nachdem dies alle mit Bravur gemeistert haben hatten wir Zeit uns noch Speisen und Getränke für den 4-Stunden Flug zu besorgen.
Um 10.35 Uhr hoben wir pünktlich ab Richtung Okinawa. Das Wetter war wiedermal Klasse…während dem Flug hatten wir einen tollen Blick auf die Berge und die vielen Inseln. Bei angenehmen 24 Grad landeten wir sogar etwas früher in Naha. Am Terminal wurden wir von prachtvollen Orchideen willkommen geheissen. Nachdem alle wieder ihr kleines Gepäck gefasst hatten ging es mit der Monorail Richtung Hotel. Dann hiess es wieder Schlüssel fassen, „Händewaschen“ und Frühlingskleidung anziehen. Die nächsten Tage sind wir in zwei Gruppen eingeteilt da das Grossraum-Taxi nicht für alle Platz hat. Unsere Gruppe trifft sich kurze Zeit später in der Lobby wieder. Wir laufen mit Andreas, unserem Reiseleiter, ein bisschen durch die nähere Umgebung. Danach lädt Koyama uns zu Speiss und Trank in ein kleines, traditionelles Restaurant ein. Der Rest vom Abend gestaltete dann jeder individuell.
Carmen aus CH (zum 2. Mal dabei)

12. Tag: Sapporo Di 11.02.

An unserem letzten Tag in Sapporo machte sich der größte Teil der Reisegruppe auf zu einen Ausflug zum Berg Moiwa Yama. Am frühen Morgen hatte es noch dicke Flocken geschneit, alle hofften auf eine Wetterbesserung. Guten Mutes liefen wir zur nahegelegenen Straßenbahnstation und fuhren in sehr gemächlichem Tempo bis zur Seilbahnstation. Mit der Seilbahn und anschließend einer sich direkt anschließenden Standseilbahn ging es nach oben auf den Gipfel, auf dem wir von herrlichem Sonnenschein begrüßt wurden; der zuständige Wettergott hatte unsere Gaben am letzten Schrein offenbar wohlwollend entgegengenommen.

 

Zum obligatorischen Fototermin rief Koyama-San dann laut nach seinem Angestellten, leider erschien Andreas erst später und konnte deshalb nicht mit auf das Gruppenfoto.

 

Bald darauf machte die Truppe sich auf zum Abstieg auf den sonnigen, verschneiten, rutschigen und zum Teil auch steilen Rückweg. Der Weg durch den stillen Wald, die Ruhe nur unterbrochen vom Knirschen des frischen Schnees unter den Sohlen und von den gelegentlichen “konnichi wa“s der uns entgegenkommenden Wanderer, war ein echtes Reise-Highlight für mich.

 

Nach Rückkehr in die City, in der es eine köstliche Portion Knoblauch-Ramen gab, habe ich noch zwei Geocaches gefunden und mich für den abendlichen Besuch bei dem Otaru Snow Light Path vorbereitet. Beim Treffen am Bahnhof wurde die vormittagliche Wanderung ausgewertet: alle kamen heil unten an, manche eben früher und manche später.

 

Nach einer bummeligen Bahnfahrt und einem kurzen Fußmarsch lag der Lichterpfad vor uns, hier haben die Stadtbewohner Kerzen in einfache selbstgemachte Schnee-Figuren gestellt, es ist bezaubernd! Der Weg ist nur erleuchtet vom Schein der Kerzen und den Blitzlichtern der Kameras.

 

Nach einem kleinen Abendessen ging es wieder zurück nach Sapporo und ein wunderbarer Tag zu Ende.

 

O.N. aus D. - zum zweiten Mal dabei.

11. Tag: Sapporo Mo 10.02.

Nachdem inzwischen gewohnten japanischen Frühstück traf sich die ganze Gruppe um 9:30 für einen erneuten Bummel durch die Stadt.

 

Neuschnee letzte Nacht tauchte jeden Baum, jede Mauer in frisches Weiß. Unser erster Koyama Fotohalt war vor dem ehemaligen Rathaus, erbaut aus roten Ziegeln. Drinnen waren wir nicht, dafür am nächsten Halt, dem Tokeidai Uhrenturm. Das Wahrzeichen Sapporos dient als kleines Muesum und als Bibliothek. Schon fast obligatorisch, ein Koyama Gruppebild.

 

Mit den Eintrittskarten bewaffnet ging es weiter zum Sapporo TV Tower. Dessen zwei Aufzüge brachten uns in Hähen von 23, bzw 90m. EIn toller Rundumblick ließ uns die Kälte draußen fpr eine Weile vergessen.

 

Ein Mittagessen der besonderen Art fand in der öffentlichen "Kantine" des Rathauses statt.

 

Ein Teil der Gruppe machte sich ndanach zur Skisprungschanze auf. Wir bummelten ein letztes Mal über das Schneefest.

 

Frisch gestärkt erwarten wir ein weiteres Highlight des heutigen Tages. Die "Whiskey Schnaps Party" - Kampai!

 

J. (zum ersten mal dabei)

10. Tag: Sapporo So 09.02. 

Heute war ein freier Tag, den wir nutzten, um zu sechst einen Ausflug nach Yoichi zur Nikka Destillerie zu starten. Im Internet hatten wir schon mal die Zugverbindung recherchiert und uns genügend Zeit für den Kartenkauf genommen. Aber an der Sapporo Station angekommen waren wir nach 5min schon fertig, hatten unsere Tickets und noch genügend Zeit für einen Kaffee. Am Gleis 3 angekommen, dann kurz erschrocken über die langen Schlangen am Bahnsteig. Es war ein Ausflugssonntag und alle wollten nach Otaru. Die Bahn fuhr ein und ganz gesittet und japanisch geordnet stiegen alle ein und wir ergatterten noch 6 Stehplätze :-).


Trotz kurzer Umstiegszeit in Otaru erwischten wir den Zug nach Yoichi. Dort waren es nur wenige Schritte zur Destillerie. Die Destillerie wurde im schottischen Still gebaut. Vom Einang geht es an den Lagerhäusern vorbei zu den Pot Stills, die noch direkt befeuert werden was wir gleich direkt beobachten konnten, als Kohle nachgelegt wurde. Anschliessend haben wir noch ein Lagerhaus besichtigt und an dem Haus der Taketsurus vorbei zum Tasting Room geschlenderd. Für den Whiskyfan schon beeidruckend was dort alles an leckeren Tropfen ausgestellt ist. Nun gingen wir zum Whisky Tasting. Jeder von uns hat vier verschiedene Geschmackrichtungen ausgesucht. So konnten wir uns einen Überblick über die gesamte zur Zeit aktuelle produzierte Nikka Range verschaffen.


 Anschließend ging es in den Shop (2x), wo wir einige Schnäppchen erbeutet haben. Mit vollen Tüten stapften wir wieder zum Bahnhof. Von dort ging es mit dem Bummelzug wieder nach Otaru, wo wir ziemlich rennen mussten, den Zug nach Sapporo aber schweratmend erwischt haben. Nachdem wir unsere Schätze im Hotel deponiert hatten, ging es zu Sapporos bestem Ramenladen. Danach trennten sich unsere Wege, bevor wir uns in der Hotellobby spontan wieder zu einem Abendbierchen zusammenfanden.


I, L und G aus München sowie S und M aus Düsseldorf

9. Tag: Sapporo Sa 08.02.

Heute hatten wir wieder einen Ortswechsel. Über frisch geräumte Straßen ging es mit dem Hotelbus nach Morioka und von dort aus dann per Zug mit Umstieg in Hakodate nach Sapporo, wo uns eisige Temperaturen erwarteten. Der Großteil der Gruppe machte sich nach dem Einchecken im Toyoko Inn auf den Weg in die City, um noch einen ersten Blick auf die Eisskulpturen zu werfen. Anschließend waren wir alle hungrig. Andreas steuerte zielstrebig auf das Restaurant seiner Wahl zu mit dem Hinweis an uns, dass er alleine dort essen gehen würde, da es für uns alle da drin zu eng wäre. Aber da setzte sich bei uns dann der Herdentrieb durch... wie es sich für eine folgsame Reisegruppe gehört, liefen wir natürlich trotzdem alle unserem Reiseleiter hinterher.

 

Nach kurzer Wartezeit wurden wir dann auch alle verteilt und mit gutem Essen versorgt. Anschließend zerstreute sich die Gruppe. Bei den Eisskulpturen war ziemlich viel los, so dass man sich dort leicht aus den Augen verlieren konnte. Nachdem wir zu viert übrig geblieben waren, streiften wir noch durch eine Spielhalle und Shoppingmall (eigentlich zum Aufwärmen, aber dann doch mit vollen Einkaufstaschen). Auf dem Dach der Mall drehten wir eine Runde mit dem Riesenrad, danach ging es aufgrund der Temperaturen unterirdisch zurück zum Bahnhof (mit kurzem Caféstop) und weiter zum Hotel.

 

M. und S. aus Düsseldorf

8. Tag: Amihari-Onsen Fr 07.02.

Nach einer entspannten ersten Nacht im japanischen Zimmer auf Tatami-Matten und Futon genossen wir ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit vielen japanischen aber auch westlichen Köstlichkeiten. Das Wetter weiss noch nicht so ganz was es will, mal schneit es wie wild, ist trüb und stürmisch und dann zeigt sich wieder die Sonne und es ist mild und warm. 
Den heutigen Tag kann jeder individuell gestalten. Wir sind hier mitten in einem kleinen Ski Resort. Wer will kann sich eine Ausrüstung leihen und die Pisten unsicher machen, mit kostenlosen Schlitten den Hügel runterrutschen, die Gegend zu Fuss erkunden oder einfach die Ruhe geniessen und im Onsen entspannen. 
Einige von uns entscheiden sich zuerst mal die Gegend zu erkunden. Das Wetter hat sich zum Positiven gedreht. Nicht weit vom Hotel ist ein Visitor-Center mit einem kleinen Museum über die Region und ein weiteres Onsen-Bad. Ein Mitarbeiter kam auf uns zu und erzählte uns, dass nicht weit von hier, zu Fuss ca. 30-40 Minuten, ein kleines Schnee-Festival sei. Also beschlossen wir dieses mal zu besuchen. Nach etwas mehr als der Hälfte der Strecke hielt plötzlich ein Auto an und der Fahrer fragte ob wir mitfahren möchten. Da sagten wir natürlich nicht nein und freuten uns über die japanische Herzlichkeit. 
Beim Iwate Snow-Festival angekommen bestaunten wir die Schneeskulpturen, welche uns schonmal auf Sapporo einstimmten. Kleine Essenstände und ein warmes Zelt mit Bier, Glühwein und Sangria standen für das leibliche Wohl bereit. Gestärkt machten wir uns wieder auf den Rückweg. Diesmal leider ohne Taxidienst :-) 
Wieder im Hotel angekommen ging jeder seiner individuellen Entspannung nach. Ich gönnte mir zuerst ein langes Onsen-Bad und setzte mich dann in einen Massagesessel und liess mich für 400 Yen 30 Minuten durchkneten. Ach war das toll.  Die restliche Zeit bis zum Abendessen genoss ich das japanische Zimmer. Machte mir einen Tee, sass auf den Tatami-Matten, schrieb an diesem Reisebericht und liess die Ruhe auf mich wirken. Ach ist Japan schön.
Um 19 Uhr hiess es dann wieder rein in den Yukata, Hausschuhe an und ab zum vielfältigen Abendbuffet. Anschliessend ging es bei heiterem Beisammeinsein mit Asahi, Reisschnaps und Knabberein in der Lobby weiter. Einige zog es zur späten Stunde nochmal in den Onsen und andere schon auf den Futon.  Ein genussvoller japanischer Tag geht zu Ende.
Carmen & Daniel (zum zweiten Mal dabei)

Einen tapferen Skifahrer gab es auch in der Gruppe!

7. Tag: Amihari-Onsen Do 06.02.

Sayonara Nagano…um 9 Uhr war Treffpunkt für die Weiterreise. Mit kleinen Gepäck gings Richtung Bahnhof wo wir den Shinkansen nach Omiya bestiegen. Nach knapp eineinhalb Stunden rassanter Fahrt hiess es umsteigen. Der nächste Shinkansen brachte uns dann in knapp zwei Stunden nach Morioka wo wir uns erstmal für die Weiterreise mit dem Hotelbus stärkten, welcher uns dann anschliessend in die winterliche Abgeschiedenheit vom Amihari Onsen Ski-Resort brachte. 
Endlich Schnee…bis jetzt war dieser für eine „Winterreise“ sehr dezent ausgefallen. Die Eiszapfen begrüssen uns am Hoteleingang, es knistert beim Gehen und der Schnee fühlt sich an wie Puderzucker. Herrlich…
Aber zuerst mal rein in die Lobby, Schlüssel fassen und es folgte ein Rundgang durchs Hotel inklusive kurzer Erklärung für die Japanneulinge was bezüglich japanischer Zimmer und Onsenbenützung zu beachten ist. 
Für mich nichts Neues, da ich bereits 2017 das Vergnügen hatte bei der Kirschblüten Reise dabei zu sein. Als Einzelreisende angemeldet und frisch verliebt die Reise beendet. Koyama Japanreisen und Partnervermittlung kann man da wohl sagen ;-) Nun fast 3 Jahre später geniessen wir diese Wintereise also zu Zweit…vielen lieben DANK Koyama.
Ein Highlight für mich sind die Tage wo man in Ryokans oder Onsen-Hotels verbringt. Freue mich nun sehr auf Tatami-Matten, Futon, Yukata, WC- und Hausschlappen (nicht vergessen zu wechseln !!!), das Onsen-Bad und die vielen japanischen Köstlichkeiten begleitet von reichlich Flüssignahrung offeriert durch Koyama. Also ab ins Vergnügen. 
Carmen aus der Schweiz
nun zu Zweit das 2. Mal dabei

6. Tag: Nagano Mi 05.02.

Nach dem Frühstück in unserem Hotel in Nagano, trafen wir uns bei leichten Minusgraden, Sonne und etwas Wind.
Wir gingen gemeinsam zum Bahnhof, wo wir nach einer kurzen Wartezeit unsere SnowMonkeyPässe (Fahr- und Eintrittskarte) erhielten.
Ca. 1 Stunde später kamen wir komfortabel mit der Bahn an der gewünschten Haltestelle an.
Bei der Fahrt mit dem Zug konnte man den Blick in die Berge schweifen lassen. Leider fehlte es an Schnee und nur die höchsten Berge waren auf der Spitze leicht gezuckert.
Das letzte Stück zum Park sind wir mit dem Bus gefahren.
Von dem Parkplatz aus waren es noch ca. 2 km zu um das Tal der kleinen Affen erleben zu können.
Die Sonne und der Wind hatten sich zurückgezogen und die Wolken dominierten nun den Himmel.
Der Weg führte uns durch einen Zedernwald, der stellenweise leicht vereist war und dadurch auch erhöhte Rutschgefahr bestand.
An anderen Stellen auf dem Weg zu unserem Ziel war es auch recht nass und matschig. Festes Schuhwerk war unbedingt erforderlich.
Als wir das Tal erreichten stieg ein leichter Schwefelgeruch in die Nase.
Ein Fluss aus glasklaren Wasser rauschte in das Tal hinab.
Es waren jede menge Besucher vor Ort. Die kleinen Affen gingen ihren Aktivitäten nach. Ob sich gegenseitig lausen, die Hänge hoch und runter rennen oder einfach zu faulenzen. Jeder von ihnen hatte seine Beschäftigung gefunden.
Leider wollte in der heissen Quelle keiner von der Affen baden gehen. Am Beckenrand zu sitzten und die Besucher zu beobachten, die Unmengen an Fotos machen wollten, war wohl die Wahl. Oder einfach zu dösen.
Zu Mittag gab es eine grosse warme Mahlzeit und wer wollte ging noch ins Onsen, wo man vielleicht auch Besuch von den kleinen Affen bekommen konnte.
Mit vollem Magen und aufgewärmten Körper haben wir uns auf den Rückweg zur Bushaltestelle gemacht.
Dort erwartete uns ein Reisebus der Non-Stop nach Nagano zurück fuhr. Am Nachmittag sind wir wieder im Hotel angekommen.
S. F. Herzberg

5. Tag: Nagano Di 04.02.

Heute haben wir unser Hotel Toyoko Inn Asakusa mit leichten Gepäck verlassen.... auf Wiedersehen Koffer in Sapporo! Mit der U-Bahn sind wir problemlos im Berufsverkehr zur Tokyo Station gefahren, von dort hat uns der Shinkansen dann in etwas mehr als 1,5 Stunden nach Nagano gebracht. Die ehemalige Olympiastadt hat uns ohne Schnee aber mit Kaiserwetter empfangen. Nach einer kurzen Mittagspause sind wir durch die überschaubare Innenstadt zum Zenkōji-Tempel hoch marschiert.

 

Der Fußmarsch dorthin wurde durch die schöne große Tempelanlage belohnt - sehr empfehlenswert! Nach dem obligatorischen Gruppenfoto zerstreute sich die Gruppe langsam zwischen den verschiedenen Gebäuden und Souvenirläden. Auf dem Weg zurück in die Innenstadt gab es für jeden noch interessante Shopping-Stopps (Keramik, Whisky, Süßigkeiten, Videospiele,...) Aber etwas Zurückhaltung war angesagt, da wir unsere Koffer ja erst in ein paar Tagen wieder sehen werden und eigentlich nicht wie kleine Packesel durch die Berge marschieren wollten. Morgen werden wir dann hören, in welchem Restaurant die anderen den Tag haben ausklingen lassen. Wir gehen auf jeden Fall ins „Scirocco“ - italienische Pizza, von Japanern zubereitet - etwas speziell, vor 2 Jahren probiert und für sehr gut befunden, daher heute nochmal hin!

 

S. aus Düsseldorf

4. Tag: Tokio Mo 03.02.

Freier Tag 🙂 zuerst war ausschlafen angesagt für diejenigen die sich für das freiwillige Programm angemeldet haben.


Nach einem kurzem Frühstück im Schaufenster vom Toyoko-Inn starten wir um 10Uhr Richtung Tawaramachi und gehen mit der Ginza Line bis Shimbashi. Hier heisst es umsteigen auf die Yurikamome Monorail. Die Computer gesteuerte Bahn, nota bene ohne Zugführer, bringt uns schlängelnt durch die Hochhäuser zu unserem Ausflugsziel Odaiba. Die Aussicht auf die Skyline und die Rainbow Brücke ist wunderschön (für Sabine : da ist wieder deine geliebte Betonwüste).


Wir geniessen das herliche Wetter entlang der Strand Promenade, unser Gebet am Sensoji Tempel für eine gute Reise scheint in Erfüllung zu gehen.


Im shopping Center Aqua City wird Mittagspause gemacht, ich gehe noch spazieren bis zum Gundam Roboter und geniesse mein erstes Matcha soft ice Oishi!


Auf der Rückfahrt wird spontan ein Abstecher zum Kaiserpalast angehängt und anschliessend trennt sich unsere kleine Gruppe, die letzten runden den Tag ab mit einem Bummel durch das animierte und Phantasievolle Akihabara Viertel, urprünglich Sammelplatz für Elektronik und heute Zentrum der Otaku Kultur,  Anime, Manga und Videospiele.


BM aus Village Neuf Elsass
an Agnes, Claudia, Karin, Michael, Sabine und Yannis "KAMPAI"

3. Tag: Tokio So 02.02.

Nachdem uns gestern Tokyo bei Sonnenschein und mit Fuji im Landanflug auf Haneda empfangen hat steht heute der Ausflug in den Hakonenationalpark auf dem Programm. Um 8:00 treffen wir uns in der Lobby und fahren mit der U Bahn erst mal nach Ueno und weiter zur Tokyo Station. Dort geht es zur JR Shinkansen Station.Die erste Fahrt mit dem Schinkansen steht an. Kurz noch mal die japanischen Zuganzeigen gescheckt, um in den richtigen Shinkansen nach Atami einzusteigen. Dann gleiten wir schon dahin.

 

Punktlich dort angekommen, schnell noch eine kleine Brotzeit eingekauft, ehe es mit dem Bus weitergeht. Die ersten aus der Gruppe probieren den Fußonsen vor der Bahnstation aus. Von Winter ist hier nichts zu spüren.


Die Pflaumenblüte hier am Meer hat hier schon begonnen. Die Menschen bummeln an der Promenade.
Die Spannung steigt. Werden wir diesmal Fuji endlich sehen? Beim letzten Besuch hatte er sich hinter einer Wolkenwand versteckt.


Auf der pitoresken Fahrt nach Hakone liegt recht und links der erste Schnee und dann nach einer Kurve ist er da, Japans Wahrzeichen, der schneebedeckte Fuji liegt mit weissblauem Himmel vor uns.


In Hakone angekommen geht es mit dem Schiff über den See. Am anderen Ufer angekommen erwartet uns schon die Talstation der Seilbahn, die uns auf den Berg bringen wird.


Oben angekommen machen wir erst mal ein Gruppenbild und dann gehts zum Schrein um Glücksanhänger zu kaufen. Fuji zieht sich langsam in die Wolken zurück. Nach einer Mittagspause im Tal streifen wir noch durch die Andenkenläden,  das ein oder andere wird mitgenommen, ehe wir uns wieder auf den Heimweg machen.
Sayonara Fuji. Bis zum nächsten mal :-)


G und L aus München

2. Tag: Tokio Sa 01.02.

Heute am 31.01.2020 starte ich meine 10. Japanreise. Ein Land das tief verwurzelt ist in Tradition und Vergangenheit aber trotzdem hightec lebt. Mit Flugnummer LH714 geht es nonstop in 11 Stunden nach Tokyo-Haneda. Nach einer ruhigen Flugzeit von 10,45 Stunden dockte die Maschine, bei strahlend blauen Himmel ( mit Sicht auf den Fuji) und 12 Grad Aussentemperatur genau um 10:55 Plan-Ankunft an.

 

Die Einreiseformalitäten max. 2 Minuten sind nicht der Rede wert. Nach der Einreise wurde in Haneda die Pasmo-Card (Prepaidkarte für den ÖPNV https://www.der-japan-rail-pass.de/services/pasmocard) und in Ueno der Japan Rail Pass (https://www.jrailpass.com/de) organisiert. Leider extrem bürokratisch.

 

Die Reisegruppe besteht aus 16 Leuten. Von Ueno aus ging es mit den Taxi zum Hotel Toyko INN (https://www.toyoko-inn.com/eng/index.html). Nach einer kurzen Pause im Hotel fuhr ich mit den Reisenden L. und G. aus München zur Ginza. Ginza ist ein als Hauptgeschäfts- und Vergnügungsviertel bekannter Stadtteil des Tokyoter Stadtbezirks Chuo mit einer Vielzahl von Restaurants, Theatern, Kaufhäusern, Luxus-Boutiquen, Ausstellungsräumen, Kunstgalerien, Nachtclubs und Hotels. Hier trieben wir uns rum und ließen uns im Kaufhaus Mitsukoshi in den 2 Stockwerken im Food-Court blicken. Im Kaufhaus Uniqlo haben wir uns nach Winterjacken umgeschaut (Uniqlo ist gemessen am Umsatz der größte Bekleidungseinzelhändler in Japan). Spät am Nachmittag fuhren wir mit der U-Bahn Ginza-Line in den Stadtteil Asakusa Richtung Hotel zurück.

 

Zum Abendessen gab es ein typisch japanisches Gericht „Ramen“. Ramen sind – ebenso wie etwa, Soba und Udon – eine eigene Art japanischer Nudeln. Diese Nudeln, vor allem die daraus hergestellte Nudelsuppe, werden Ramen genannt. Ursprünglich stammt das Gericht aus China, wurde aber im 19. Jahrhundert von der japanischen Küche übernommen und angepasst. In Japan werden Ramen in speziellen Restaurants – den „Ramen-Läden“ verkauft, die sich ausschließlich auf den Verkauf dieser Suppen spezialisiert haben.

 

Dies ist in kurzer Form der 1. Tag in Japan gewesen.

 

I.M. aus MUC

1. Tag: Anreise Fr 31.01. 


Lust auf Japan und Okinawa?

2020 haben wir noch im November Plätze frei