Reiseberichte und Bilder

Blätterfest B-SP 2025

05.05. - 25.05.

21 Tage

 

Hier präsentieren wir nahezu täglich neue Fotos und Reiseberichte unserer Reise.


Tag 1:

Di 05.05.

Frankfurt -> Tokio



Tag 2:

Mi 06.05.

Tokio

Unser Tag und Nacht vom Flughafen Frankfurt nach Tokyo Haneda verlief mit einigen Turbulenzen in der Luft, aber Dank guter Versorsorgung der LH Crew ohne Probleme. Nachdem uns Koyama san nach den Zollformalitäten  im Aussenbereich empfangen hat und er uns beim Kauf der Pasmo Karte (Dauerfahrkarte für die U-Bahn) unterstützt hat sind wir schnell im Hotel im Toyoko Inn angekommen. Eine kleine Einführung "wie fährt man mit der U- Bahn" ging unserer ersten U-Bahn Fahrt vorraus. Im Hotel folgte das etwas holprige einchecken. Nachdem wir es erfolgreich gemeistert haben sind wir zu Fuß am Tokyo Sky Tree vorbei ins Asakusa Viertel zum Asakusa Kannon Tempel gelaufen. Dort empfing uns die 700kg schwere Papierlaterne, die den Eingang ins Viertel markierte.
Viele in (geliehenen?) Kimonos gekleidete hübsche Japanerinnen waren in dieser Tempelanlage unterwegs und ließen sich vor der Tempelkulisse fotografieren. In diesem Viertel konnte man hübsche kleine Souveniergeschäfte und kleine Speiselokale bestaunen.
Danach ließen wir den Abend in Kleingruppen bei einem Abendessen in unserem Hotelviertel ausklingen und sind gespannt auf die Abenteuer, die wir noch erleben dürfen.

 

Sabine ( 1.x dabei)


Tag 3:

Do 07.05.

Tokio

Der heutige morgen begann, für uns Deutsche, mit ungewöhnlichen Speisen, die aus diversen Suppen, Reis, Salate, eingelegtem Gemüse, kleinen Brötchen und gebratenem Fleisch bestand. Natürlich gab es auch Kaffee, Grüntee und Saft.
Heute lag  ein Tag mit spannenden Gegensätzen vor uns. Zuerst ging es vorbei am Hibiya-Park (war früher ein Aufmarschfeld für Militärparaden),  gesäumt von prächtigen großen Kiefern zum Bereich des Kaiserpalastes, Wohnsitz der kaiserlichen Familie. Dieser liegt in einer großen Parkanlage, ist aber nur 2x im Jahr öffentlich zugänglich.
Vorbei an an einer Kiefer die von 5! Gärtnern in die für sie richtige Form geschnitten wurde, (es war erstaunlich wie sie in voller Schutzkleidung die jungen Triebe aus den Ästen herausschnitten)
fuhren wir mit der JR- Linie zum Shinto Meiji-Schrein wo wir durch mächtige Holztore gingen und die große Parkanlage mit Schrein besuchten.
 
Nach der einstündigen Mittagspause in Yurakucho  fuhren wir weiter zum Ginzaviertel mit der Ginza- Line (die extra für die Olympischen Spiele gebaut wurde) - dem bekanntesten Einkaufsviertel für Luxuswaren in Tokio. 
 
Auf dem Weg dorthin hatten wir das Glück dem Glockenspiel der Seiko Uhr zu lauschen. Zu hören war die Filmmusik von Star Wars, na ja wer es mag...😆.
 
Das Gegensätzliche zum Ginzaviertel (Gin gleich Silber) erfuhren wir im Ameyo-yokocho Viertel, wo nach dem Krieg der Schwarzmarkt blühte,  die heute eine beliebte Einkaufsstrasse für jedermann ist. Kleine Geschäfte drängen sich mit ihren Auslagen von Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst, Haushaltswaren und Souvenirs aneinander. Die Atmosphäre ähnelt dem eines orientalischem Basars, was schon besonders hier in Tokyo ist.
 
Gegen 17.30 fuhren wir gemeinsam zum Hotel, wo wir wieder in Kleingruppen Lokale aufsuchten, um unseren abendlichen  Hunger zu stillen.
Sabine ( 1.x dabei)


Tag 4:

Fr 08.05.

Hiroshima 

Reisbericht B-SP 2026

 

08.05.2026:

 

Von Tokio nach Hiroshima & eine Reise in die Geschichte
Aufbruch am Morgen

Der Tag begann mit einem traditionellen Frühstück: Miso-Suppe und Matcha-Tee. Nach dem Check-out kontrollierte Koyama-san die Anwesenheit der Gruppe, und wir machten uns auf den Weg. Die U-Bahn von Asakusa zum Flughafen Haneda war voll, doch wir passten irgendwie alle hinein. Der Inlandsflug war entspannt – nur eine kurze Sicherheitskontrolle, dann ging es los. Während des Fluges bot sich ein atemberaubender Blick auf den Fujisan und die immer grüner werdende Landschaft.

Ankunft in Hiroshima
Nach einer Stunde landeten wir in Hiroshima. Die Stadt wirkte im Vergleich zu Tokio kleiner, grüner und ruhiger. Nach einem schnellen Hotel-Check-in und einem Kombini-Snack machten wir uns auf zum Friedenspark.
Der Friedenspark: Stille und Erinnerung

Der Friedenspark ist ein beeindruckendes Gelände am Kyōbashi-Fluss. Im Zentrum steht das Friedensdenkmal, die Ruine der ehemaligen Industrie- und Handelskammer, die am 6. August 1945 durch die Atombombe "Little Boy" zerstört wurde. Das Denkmal ist ein Symbol für die Schrecken des Krieges und die Hoffnung auf Frieden.
Wir besuchten auch die Kinderfriedensstatue, die an Sadako Sasaki erinnert, und die Friedensflamme, die seit 1964 für die Abschaffung von Atomwaffen brennt.

Das Friedensmuseum: Begegnung mit der historischen Erfahrung
Das Friedensmuseum zeigt die Folgen der Atombombe auf eindringliche Weise: Nachbauten der zerstörten Stadt, persönliche Gegenstände von Opfern und Berichte von Überlebenden (Hibakusha). Die Ausstellung erinnert an die unmenschlichen Folgen des Krieges und die Bedeutung der Friedensbewegung.


Fazit:
Zwei prägende Eindrücke
1. Der Kontrast zwischen Tokio und Hiroshima: Während Tokio eine pulsierende Metropole ist, wirkt Hiroshima kleiner und grüner.
2. Die Last der Geschichte: Der Besuch des Friedensparks und des Museums hinterlässt einen tiefen Eindruck. Hiroshima ist ein Symbol für Frieden und die Bedeutung, die Vergangenheit nicht zu vergessen.

Hiroshima ist mehr als eine Stadt – es ist ein Ort der Erinnerung und der Hoffnung.

Ben (1x dabei)



Tag 5:

Sa 09.05.

Hiroshima 

Am Morgen ging es los mit der Straßenbahn und Fähre auf die wunderschöne, grüne Insel Miyajima.

Der tolle Blick von der Fähre aus zunächst auf die Austernbänke und dann auf das Eingangstor des Itsukushima-Schreins Torii Oo-Torii waren bereits sehr vielversprechend.
Während der Besichtigung des Itsukushima-Schreins konnten wir das ganze Bauwerk inkl. des Torii Oo-Torii aus der Nähe anschauen und den friedlichen und heiligen Ort bewundern. Nach einer kurzen Pause ging es bergauf zum buddhistischen Tempel Daishoin, ein sehr beeindruckendes Gelände und für viele von uns ein neuer Einblick in die vielseitige Religion. Nach einer Snack-Mittagspause teilten wir uns auf, ein Teil wanderte zur Seilbahn, um auf den Mount Misen zu gelangen. Einige tapfere Wandersleute machten sich zu Fuß auf zum Gipfel und meisterten dem stufenreichen Aufstieg mit Bravour in unter 2h.
Der Misen Urwald unterwegs und spätestens der 360°-Ausblick vom Gipfel bei schönstem Wetter waren eine wunderbare Belohnung für den steilen Aufstieg.
Auf dem Abstieg konnten wir in einem Tempel das Heilige Feuer des Kobo-Daishi bewundern, eine Flamme, die seit 1000 Jahren brennt und die ewige Flamme im Friedenspark von Hiroshima gespeist hat.

Wer zu Fuß oder mit der Seilbahn wieder unten im Ort ankam konnte sich mit einem kühlen Eis oder Getränk erfrischen. Die Rückfahrt mit der Fähre hat nochmal einen wunderschönen Blick auf das Torii Oo-Torii in der Abendsonne geboten: Was für ein gelungener Tag - kein Wunder, dass dem ein oder anderen in der Straßenbahn fast die Augen zugefallen sind.
 
Anne R. 1. mal dabei

 



Tag 6:

So 10.05.

Hiroshima 

10.05.2026

 

Nach einem gemütlichen Frühstück, machten wir uns (Sabine und ich) mit unserem Reiseleiter Komaya-San mit der Straßenbahn Nr. 5 auf den Weg zum Onsen Bad Honoyu.

Es war ein sehr schönes Erlebnis in den unterschiedlichsten heißen Thermalbecken zu baden. Man muss das einfach erlebt haben. Anschließend haben wir ein Mittagessen genossen. Tiefen entspannt besuchten wir nachmittags den botanischen Garten. In einer kleinen Gruppe waren wir abends in einem sehr urigen Restaurant und haben Okonomiyaki gegessen. Es war ein erlebnisreicher Tag. 

Elke zum 1.Mal dabei 



Tag 7:

Mo 11.05.
Osaka

11.05.2026
Der Tag startete mit einem besonderen Erlebnis für viele Mitreisende:

Eine Fahrt mit dem Shinkansen-Zug nach Osaka! Das war ein Erlebnis!
Die Landschaft flog in einer Wahnsinnsgeschwindigkeit an uns vorbei und nach knapp 1 1/2 Stunden war Osaka schon erreicht.

Nach einer kurzen Fahrt zum neuen Hotel und einchecken, holten sich alle Snacks um diese als Mittagsessen in der Hotellobby zu verspeisen. 

Dann ging es wieder los! Mit dem Regionalzug zum Umeda Sky Building. Auf der atemberaubenden Aussichtsplattform hatte man eine super Aussicht auf ganz Osaka.

Nach einer kurzen Verschnaufpause im Hotel, ging es für eine Gruppe von 6 wagemutigen Frauen mit Zug und U-Bahn, was ein leicht kompliziertes Unterfangen war, zum TeamLab im botanischen Garten.

Dies ist eine immersive Openair-Ausstellung. Man schlendert zwischen verschiedenen Lichtkunstwerken und mit musikalischer Untermalung durch den Park. Dies war fast schon ein meditatives Erlebnis. 

Die Rückfahrt zum Hotel gestaltete sich wieder mit einigen Schwierigkeiten und Umwegen, aber schließlich erreichten wir wieder alle, nun müde und erschöpft das Hotel. 

Kathrin K. 1. Mal dabei



Tag 8:

Di 12.05.

Osaka

12.05.2026

 

Amanohashidate: Ein Tag mit Reise über Land und mit Natur & Kultur

Früher Start: Die Zugfahrt von Osaka
Unser Tag begann vor Sonnenaufgang. Um 6:00 brachen wir von Osaka aus auf, um die 4-stündige Zugfahrt nach Amanohashidate anzutreten. Die Strecke führte uns durch das ländliche Japan, vorbei an Reisfeldern und grünen Hügeln bis nach Amanohashidate (Süd -> Nord traverse von Honshu). Amanohashidate, einer der "Drei Schönsten Landschaften Japans", ist bekannt für seine einzigartige Sandbank, die wie eine schwebende Brücke wirkt.

Bootstour entlang der Landzunge
Ein besonderes Erlebnis war die Bootstour entlang der Sandbank. Vom Wasser aus bot sich ein toller auf die Kiefern und die Küstenlinie. Das Highlight: die Fütterung der schwarzen Milane vom Schiff aus. Die Vögel kamen in Scharen herbeigeflogen, als Touristen spezielle snacks in die Luft hielten. Es war ein faszinierendes Schauspiel.

Motoise Kono Schrein: Ein Ort der Stille
Unser erster Halt war der Motoise Kono Schrrein, einer der ältesten Schreine der Region. Er gilt als ursprünglicher Standort des Ise-Schreins und ist Amaterasu gewidmet. Umgeben von uralten Kiefern bot er eine Atmosphäre der Ruhe. Wir folgten dem Ritual: am Brunnen reinigen, Münze in die Opferbox, beten.

Seilbahn und Panoramablick: Kasamatsu Park
Mit der Seilbahn ging es hinauf zum Kasamatsu Park. Von hier aus hatte man einen spektakulären Blick auf die 3,6 Kilometer lange Sandbank, bewachsen mit etwa 8.000 Kiefern. Die Aussicht auf das türkisfarbene Wasser und die umliegenden Berge war atemberaubend.

Spaziergang über die Sandbank
Danach liefen wir barfuß über den weichen Sand der Landzunge und wanderten durch den kleinen Kiefernwalder. Das klare Wasser war wunderbar um fische wie Kugelfische zu beobachten. Unterwegs entdeckten wir einen kleinen Schreinxauf der Landzunge.

Rückkehr nach Osaka
Bei der Rückfahrt konnten wir unsere Füße ausruhen und den Tag nochmal durch den kopf gehen lassen. Amanohashidate vereint Natur, Kultur und unvergessliche Erlebnisse – wie das faszinierendes Panorama und der Perspektive Wechsel beim "Schenkelblick".

Ben (1x dabei)



Tag 9:

Mi 13.05.

Osaka

13.03.226

 

Heute um 7.50h ist unsere muntere Gruppe gestartet vom Hotel.
In 3 unterschiedlichen Bahnen (Rapid und U-Bahn angereist nach Kyoto. Mit dem Bus bis Kinkakujimichi, um nach einem kurzen Spaziergang unser --1.Ziel zu erreichen: den goldenen Pavillon Kinkakuji.--- Er befindet sich im abgelegenen Nordwesten Kyotos.
Der goldene Pavillon ist einfach großartig.


---2.Ziel: Ryoan-ji---
Ein Zen-Tempel der auch nordwestlich und knapp 20 Minuten zu Fuß vom Kinkakuji entfernt liegt. 
Er ist bekannt für seinen Steingarten. Dort herrschte eine bedächtige Stimmung.


Mittags fuhren wir mit dem Bus ins Zentrum von Kyoto und es baute sich durch aufziehende dunkle Wolken ein ergiebiger Regenguss auf. Den wir zum Glück in der Mittagspause im überdachten Einkaufszentrum beobachten konnten.
Als wir wieder zusammen fanden war es wieder trocken und auf zum ---3. ZIEL : Fushimi-Inari-Schrein--- Ein Schrein, der dem Reis- und Fuchsgott gewidmet ist. Es ist bekannt für die vielen roten Torii-Tore und die Fuchsstatuen. Es war sehr gut besucht.


Zum krönenden Abschluss unseres Besuches in Kyoto hat Koyama San
uns noch den wunderbaren Hauptbahnhof von allen schönen Ausblickstandorten einen gelungenen Überblick über den großen Bahnhof gegeben.
Danach die Heimreise nach Osaka,
wo wir gut geführt und voller neuer Eindrücke hungrig ins Lokal essen gegangen sind .Oder direkt ins Hotel zum ausruhen.
Vielen Dank für den gemeinsamen Tag.

Gitta/ 1.Reise



Tag 10:

Do 14.05.

Noto Chirihama  

14.05.2026

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück und mit guter Stimmung startet die Gruppe um 8.45 Uhr vom Hotel in Osaka.

 

Unsere Koffer wurden bereits vorgeschickt, sodass wir mit für 2,5 Tagen bestückten Rucksäcken und kleinem Handgepäck losfuhren.

 

Nach ca. 6 Stunden Reisezeit mit Bus und Bahn wartete der hoteleigene Bus pünktlich um 14.45 Uhr am Bahnhof unseres Zielortes, der Stadt Hakui.

 

Nach 10 Minuten Fahrt erreichten wir das Hotel „Kyukamura Notochirihama“ mit japantypischer Einrichtung und natürlich freundlicher Begrüßung!!

 

Einige von uns besuchten, in dem vom Hotel gestellten Jukatan, den hauseigenen mit Heilwasser gespeisten Onsen.

 

Eine ganz besondere Atmosphäre, gemeinsam mit den japanischen Gästen diese Tradition der Reinigung und Entspannung zu genießen!

 

Als Höhepunkt durften wir das gemeinsame Abendessen erleben. In verschiedenen Gängen wurde japanische Spezialitäten liebevoll in unterschiedlichen Behältnissen und Schälchen präsentiert. Ein Erlebnis für Auge und Gaumen. Die Freude und Begeisterung der Gruppe war spürbar, während unser Reiseleiter Shoji uns freundlich mit Bier und Sake versorgte!

 

Einige Mitreisende sind nach dem Essen zur nahen Sternwarte gegangen und/ oder haben den bis 24.00 Uhr geöffneten Onsen besucht.

 

S.L. (1. Reise)



Tag 11:

Fr 15.05.

Noto Chirihama 

Hi shoji, hier der Reisebericht tag 11.:

Unsere Reise hatte uns gestern in das Herz der Noto-Halbinsel geführt, eine ländliche japanische region. Frühstück gab es in unserem Ryokan, ein traditionelles japanisches hotel, gemischt traditionell und continental.

Danach begann der Tag mit einer Wanderung am Strand entlang bis zum Hafen. Von dort aus ging es weiter durch ein kleines Dorf, wo wir eine ältere Dame trafen. Sie empfahl uns den Besuch des Keta Taisha, eines bedeutenden Schreins in der Region.
Am Schrein beobachteten wir Omiyamairi-Rituale, bei denen Familien mit ihren Neugeborenen den Segen der Kami suchten. Hinter dem Schrein lag ein verbotener Wald, der als heilig gilt und nicht betreten werden darf.

Zurück im Ryokan genossen wir die Erholung in einem Onsen, einer natürlichen heißen Quelle.

Das Abendessen war ein mehrgängiges Kaiseki-Menü mit lokalen Spezialitäten, begleitet von Bier und warmem Sake.
Die Reise bot einen tiefen Einblick in die japanische Kultur und Natur. Hakui war eine spannende Abwechslung, raus aus dem Trubel der Großstädte rein in das ruhige landeten.

Ben. R. 1. mal dabei



Tag 12:

Sa 16.05.

Sendai

16.05.2026

 

Nach unseren zwei erholsamen Tagen mit Onsen, Sauna, Spaziergängen, leckerem Abendessen und ausgiebigen Frühstück im Hotel  Kyukamura- Notochirihama,  ging es für uns weiter nach Sendai, der größten Stadt der Nordost (Tohoku) Region, Hauptstadt der Präfektur Miygi mit 1 Mio. Einwohner.

 

Der Hotelbus brachte uns zum Provinzbahnhof nach Hakui, von dort ging es mit dem Vorortzug weiter nach Kanazawa.

 

Mit Speisen und Getränken für die kommende Weiterfahrt im Shinkansen versorgt,  flog die sehr unterschiedliche Landschaft mit schneebedeckten Bergen, bewaldeten Hügel, Landwirtschaft mit Reisfeldern kleineren Dörfern und größeren Städten, an uns vorbei.

 

Nach 4 Std., mit Umsteigen, erreichten wir den trubeligen Bahnhof von Sendai. Gottseidank ging keiner von uns während der Umsteigeprozedur verloren, so dass wir gemeinsam zu Fuß das Hotel erreichten, wo unsere Koffer schon auf uns warteten.

 

Den Nachmittag verbrachten wir in Kleingruppen um Geld zu tauschen, die Pasmokarte auzuladen und/oder  eine Kleinigkeit in der Einkaufsstrasse und Umgebung zu essen.

 

Nun sind wir sind auf den morgigen Tag gespannt was uns  beim Aoba-Matsuri Fest

(Grüne-Blätter-Fest) erwartet.

 

Sabine (1x dabei)



Tag 13:

So 17.05.

Sendai

17.05.2026

 

Heute war der große Tag: Das Blätterfest, nach dem unsere ganze Reise benannt ist!

Bevor das startete haben wir am Morgen aber zuerst einen Ausflug zur Schlossruine von Sendai Aoba-Jo (Burg der grünen Blätter) gemacht. Nach einem kurzen Spaziergang den Aoba Hügel hinauf konnten wir eine wunderbare Aussicht über Sendai genießen und Bekanntschaft mit Date Masamune auf seinem Pferd schließen. 

Nach unserem Rückweg in das Stadtzentrum wurden wir direkt von der festlichen Stimmung in Empfang genommen. Koyama-San sorgte noch dafür, dass die wichtigsten Bedürfnisse wie Essen und Hände waschen für diesen Tag sicher versorgt sind und dann ging es los: An der Jonzenji-Dori-Straße konnten wir eine Akrobaten Gruppe beobachten, die große Bambus-Leitern aufstellten und daran Artistik zur Schau stellten - Wahnsinn! Weiter ging es mit einer Samurai-Gruppe, die mehrere ohrenbetäubende Salutschüsse abfeuerte.

Zwischendurch mussten wir uns in kleineren Gruppen schnell mit Essen versorgen, um möglichst wenig zu verpassen, denn bald ging er los, der lang erwartete Sperlingstanz!
Viele Firmen, Schulen, und weitere Gruppierungen konnten wir beobachten, die mit Wagen, Trommeln, Flöten und Schlagwerk Musik machten, dazu immer eine große Gruppe an Tänzer:Innen, die jeweils mit zwei Fächern ausgestattet den Sperlingstanz aufführten und in Sprechchören zum Mitmachen aufforderten. "Sore! Sore!"
Der Umzug war beeindruckend bunt und groß, alle Altersgruppen vertreten, Verkleidungen, traditionelle und moderne Gewänder inklusive.
Was für ein Spektakel!

Und wie schön, zu sehen, dass der eine oder die andere immer wieder Parallelen zu Volksfesten in Deutschland finden konnte.
Fazit: Auch wenn wir sprachlich und geographisch weit auseinander liegen - Feste feiern wir wohl doch rund um die Welt auf eine Art ähnlich.

 

Anne R. 1. Mal dabei



Tag 14:

Mo 18.05.

Sendai

18.05.2026

 

Heute stand der Besuch der dritten berühmten Landschaft Japans an: die Küste von Matsushima.
Nach einer Zugfahrt von 50min kamen wir aus Sendai in Matsushima-Kaigan an. Koyama-San führte uns zunächst zur Togetsukyo-Bridge und zeigte uns unterwegs wie verheerend die Auswirkungen des Tsunami am 11.3.2011 für die Küste waren. An vielen Schildern ist erkennbar wir hoch das Wasser stand und am nagelneuen Zustand aller Anlagen wird das Ausmaß der Zerstörung erahnbar.
Unser erster Rundgang auf der kleinen Insel war gesäumt von Kiefern und erlaubte die Entdeckung von Buddha-Statuen oder anderen Steinmeißelungen in den Felsen. Findige Reisende entdeckten auch einen über 3000 Jahre alten Stein mit chinesischen Schriftzeichen, Wahnsinn!

Anschließend machten wir uns über die Sukashi-Brücke auf einer weiteren kleinen Insel auf zum Godaido of Zuiganji Tempel. Nach einem Gebet und einem weiteren Zwischenstopp für ein Softeis ging es dann los über die lange Fukuura-Brücke auf die vergleichsweise große Insel Fukuurajima. Manch eine Teilnehmerin behauptete die Insel fünfmal zu umrunden, während unseres Aufenthalts. Zählungen der absolvierten Runden liefern widersprüchliche Ergebnisse ;)
Fest steht, dass wir auf der Insel unser Mittags-Picknick genossen haben und manch findiger Wanderer beeindruckende Origami-Drachen und -Pfauen entdecken konnte.

Um die Größe des Insel Archipels etwas besser wertschätzen zu können, durften wir uns noch auf eine Bootsrundfahrt freuen, auf der wir viele der kleinen Inseln mit Namen benannt und erklärt bekamen. Wirklich, ein wunderschöner Ort in Japan!

Eine kleine Gruppe entdeckte nach einem Streifzug durch verschiedene Souvenirläden noch eine Buddhistische Tempelanlage inkl. Zengarten und Friedhofsanlage.

Welch gelungener Tag, der nach der Rückkehr nach Sendai nur noch mit einem leckeren Abendessen gekrönt werden konnte :)

 

Anne R. 1. Mal dabei



Tag 15:

Di 19.05.

Sendai

19.05.2026

Nach ausgiebigem Frühstück im Hotel traf man sich 8.30 Uhr vor dem Hotel.

Unser heutiges Ziel ist die Ortschaft Yamadera die wir per Bahn nach 1 stündiger Fahrt erreicht haben.
Dort besuchten wir den Tempel Risshakuji; dieser liegt allerdings 1080 Stufen weit oben am Berg. Somit wanderten wir vom Bahnhof über den Eingangsbereich durch den Wald und erklimmten die Stufen. Oben angelangt, hatte man einerseits ein wunderbaren Ausblick über die Berglandschaft, andererseits eine sehr gepflegte Tempelanlage die es zu besichtigen galt. Ich war von beidem beeindruckt. 
Anschließend traf man sich wieder am Bahnhof (manch einer mit leckerem Eis) um gemeinsam zurück nach Sendai zu fahren.

Da danach kein Programm mehr war, konnte man den Nachmittag frei gestalten. Ich bin mit meinem Mann und zwei weiteren Personen noch eine Runde mit dem Loople Bus gefahren, dieser startet am Sendai Bahnhof, hält an verschiedenen Sehenswürdigkeiten an und endet wieder am Sendai Bahnhof. Somit haben wir per Bus Sendai erlebt.

Krönender Abschluss war ein leckeres Abendessen in der Fußgängerzone.

Rebekka S. (1. Mal dabei)



Tag 16:

Mi 20.05.

Sendai

FREIER TAG

 

16. Tag

 

20.05.2026

 

Dieser tag war ein freier tag. Eine kleine Gruppe hatte folgendes programm.

Zuerst ging es in den Zen Garten Rinnoji Tempels, welcher sehr schön angelegt ist und tolle Steine Gärten enthält. Danach noch eine ausgedehnter shopping tour durch Sendais reichhaltigen Einkaufspassagen.

Abends ein running sushi.
Ein toller Tag, an dem man auf eigene Faust die Stadt erkunden konnte

 

Benjamin R. 1. Mal dabei



Tag 17:

Do 21.05.

Tokio

17. Tag

 

21.05.2026

 

Unser 17. Tag führte uns von Sendai zurück nach Tokio, wo unsere Reise einst begonnen hatte. Der Shinkansen, Japans Hochgeschwindigkeitszug, brachte uns in nur eineinhalb Stunden durch die sich wandelnde Landschaft – von den grünen Feldern der Tohoku-Region bis hin zu den ersten Hochhäusern der Hauptstadt. Die pünktliche Abfahrt und das sanfte Gleiten bei über 300 km/h waren wieder einmal ein großartiges erlebnis.
Nach unserer Ankunft in Tokio, hatten wir den tag frei. Einige von uns gingen nach Kappabashi, ein wahres Paradies für alle, die sich für Küchenausstattung im japanische Stil begeistern. In diesem berühmten Küchenmarkt entdeckten wir handgeschmiedete Messer, die an kohl getestet werden konnten, und kunstvoll gefertigte Holzprodukte wie Tabletts. Die traditionellen Sake-Becher und Ramen-Schalen in blau-weißen Arita-Porzellandesigns luden zum Staunen ein, während die hyperrealistischen Speisenattrappen aus PVC uns immer wieder zum Schmunzeln brachten. Diese handgefertigten Attrappen, die in vielen Restaurants als Schaufensterdekoration dienen, waren so täuschend echt, dass man sie fast anbeißen wollte.
Ein oder zwei kleinere Souvenirs fanden hier den Weg in unseren Besitz.

Tag 17 schliesst den kreis und wir sind wieder am Anfangsort der reise angekommen.

 

B. R. 1. Mal dabei



Tag 18:

Fr 22.05.

Tokio

18. Tag

 

22.05.2026

 

Am vortag hatte sich berreits angekündigt, dass der Tag in Tokio wetter technisch sehr regnerisch werden würde, daher war der tag frei. Eine kleine gruppe verbrachte den tag so:
Unser erster Stopp war eine Teezeremonie in einem versteckten Teehaus, welches die Zeremonie für touristen erklärt. Wir tauchten
in die jahrhundertealte Kunst des japanischen Tee-Rituals ein. Jede Bewegung der Gastgeberin war voller Bedacht, jede Geste eine Einladung zur Achtsamkeit. Wir durften sogar unseren eigenen Tee zubereiten (untypisch, but today is experimental ;)) Der bittersüße Geschmack des Tees, serviert mit einem Stück Wagashi.

Danach führte uns unser Weg zum Origami-Museum, einem Ort, der uns sprachlos machte. Hier entdeckten wir nicht nur die Kunst des Papierfaltens, sondern staunten über winzige Origami-Figuren, so klein, dass sie auf einer Fingerspitze Platz fanden. Die Präzision und Geduld, die in jedem Stück steckte, waren beeindruckend.

Auf unserem Weg war die Tokio Monument Hall, eine gedenk Halle für die Opfer des Kanto Erdbebens und des Zweiten Weltkrieges aufgrund der Bombardierung Tokios.

Am Nachmittag besuchten wir das Edo-Tokio-Museum, das uns auf eine Zeitreise in das Japan des 17. bis 19. Jahrhunderts mitnahm. Die detailgetreuen Nachbildungen von Brücken, Häusern und Alltagsszenen ließen die Ära des alten Edo lebendig werden. Besonders faszinierend war die originalgetreue Rekonstruktion des Nihonbashi, der berühmten Brücke, die einst das Herz der Stadt war.

Als der Regen nachließ, schlenderten wir abends durch die Gassen von Asakusa. Die Laternen des Senso-ji-Tempels erleuchteten prächtig das Gelände.

Was als ein Tag ohne Plan begann, wurde zu einer der unvergesslichsten Erfahrungen unserer Reise.

 

B. R. 1. Mal dabei



Tag 19:

Sa 23.05.

Tokio

19. Tag

 

23.05.2026

 

Heute hatte das wetter sich wieder erholt, und unser Programm führte uns zu einigen der faszinierendsten Orte der Stadt.

Der Tag begann am Yasukuni-Schrein, einem Ort von großer historischer und kultureller Bedeutung. Die Atmosphäre war ruhig und ehrfürchtig, und die traditionelle Architektur beeindruckend. Der Schrein von 1868 und sein Hintergrund als gedenk Ort für Soldaten die ihr leben im krieg verloren haben, bot uns die Möglichkeit, mehr über Japans Vergangenheit und die komplexe Beziehung zwischen Tradition und Moderne zu erfahren.

Weiter ging es zum berühmten Shibuya Crossing, dem verkehrsreichsten Fußgängerübergang der Welt. Das Erlebnis, Teil dieser Menschenmenge zu sein, die sich wie ein lebendiger Organismus bewegt, war einfach atemberaubend. Gleich daneben stand die Statue von Hachiko, dem treuen Hund, der neun Jahre lang auf die Rückkehr seines verstorbenen Herrchens wartete.
Mit der Monorail fuhren wir nach Odaiba, einer künstlichen Insel in der Bucht von Tokio. Hier erwartete uns eine spektakuläre Wassershow, die mit Licht, Musik und Fontänen ein unvergessliches Erlebnis schuf.

Der Höhepunkt des Tages war der Besuch der Ryōgoku Kokugikan Sumo-Halle. Wir hatten das Glück, einige der prominentesten Sumōringer beim verlassen der Halle, nach ihrem kampf, zu beobachten.

Alles in allem war es ein Tag voller Kontraste – von der Stille des Schreins bis zum Trubel von Shibuya, von der Tradition des Sumō bis zur Moderne von Odaiba. Tokio zeigt sich immer wieder als eine Stadt, die es schafft, Altes und Neues auf einzigartige Weise zu verbinden.

 

Benjamin R. 1. Mal dabei

SUMO RINGER



Tag 20:

So 24.05.

Tokio

 

20. Tag

 

24.05.2026

 

Heute ist unser letzter Tag in Tokio, und wir können die Stadt frei erkunden und Entdecken. Morgen geht der Flug zurück nach Hause, doch heute genießen wir jede Sekunde. Eine kleine Gruppe erlebte folgendes:

Der Tag begann mit einem Besuch im Nationalmuseum Tokio, wo wir uns in die faszinierende Welt der japanischen Galerie und Archäologie stürzten. Die Ausstellungen waren atemberaubend: von alten Samurai-Rüstungen über zarte Holzschnitte bis hin zu tausend Jahre alten Keramiken. Jedes Artefakt erzählte eine eigene Geschichte und ließ uns die tiefe Kultur und Geschichte Japans noch intensiver spüren.

Am Nachmittag zog es uns nach Shibuya, das pulsierende Herz Tokios. Die Shopping-Tour war ein Erlebnis für alle Sinne! Die Straßen wimmelten von Menschen, und die tausend blinkenden Lichter der Werbetafeln verwandelten den Abend in ein märchenhaftes Lichtermeer. Besonders beeindruckend war die berühmte Shibuya Crossing, wo sich Ströme von Menschen durch die Straßen bewegten. Der Sonntag brachte noch mehr Leben in das viertel.

Den krönenden Abschluss bildete unsere Abschiedsfeier. Alle Teilnehmer beider Gruppen trafen sich bei einem kühlen Bier, um die gemeinsamen Erlebnisse zu besprechen. Es war eine herzliche und lustige Runde, in der wir uns an die schönsten Momente der Reise erinnerten und Fotos zeigten.

東京、忘れられない時間をありがとう。また会う日まで

 

Anne R. 1. Mal dabei.



Tag 21:

Mo 25.05.

Rückflug

 

Liebe Koyamas,

wir möchten uns noch einmal herzlich für die wunderbare Japan-Reise zum Blätterfest bedanken, die wir mit Shoji unternehmen durften.

Besonders gut hat uns der Reise-Stil gefallen, der uns viele Einblicke ermöglichte, uns aber gleichzeitig viel Freiraum ließ. Unser Eindruck ist, dass die Reise sehr gut erprobt und mit viel Erfahrung ausgewogen (z.B. Stadt vs. Land/Natur) gestaltet ist. Zu jeder Zeit konnten wir uns auf die Organisation verlassen und haben uns daher sehr wohl gefühlt. Über den Verlauf der Reise haben wir immer mehr Orientierung gewonnen und haben uns an den freien Tagen sehr leicht alleine zurecht gefunden. Auch die Einführungen in die japanische Kultur und die Verhaltensregeln vor Ort waren hervorragend. Wir konnten diese durch eigenes Lesen über Geschichte, Kultur und Religion vertiefen.

Wir hätten uns gewünscht, dass sich manche Mitreisenden noch mehr auf das Format und das Land hätten einlassen können. Natürlich liegt das nicht in eurer Hand. Wie wir auf euch und die Reise gekommen sind: Wir haben einen Tipp von Bekannten erhalten, dann eure Homepage gelesen und den Podcast angehört – das hat uns alle notwendigen Informationen zur Reise gegeben (auch ohne podcast, aber der war sehr nett zu hören :)).

Im Fazit war es ein tolles Erlebnis, das wir gerne weiterempfehlen!

Viele Grüße,
Anne & Ben Ries