Reiseberichte und Bilder
Blätterfest B-SP 2025
05.05. - 25.05.
21 Tage
Hier präsentieren wir nahezu täglich neue Fotos und Reiseberichte unserer Reise.
Tag 2:
Mi 06.05.
Tokio
Tag 3:
Do 07.05.
Tokio
Tag 4:
Fr 08.05.
Hiroshima
Reisbericht B-SP 2026
08.05.2026:
Von Tokio nach Hiroshima & eine Reise in die Geschichte
Aufbruch am Morgen
Der Tag begann mit einem traditionellen Frühstück: Miso-Suppe und Matcha-Tee. Nach dem Check-out kontrollierte Koyama-san die Anwesenheit der Gruppe, und wir machten uns auf den Weg. Die U-Bahn
von Asakusa zum Flughafen Haneda war voll, doch wir passten irgendwie alle hinein. Der Inlandsflug war entspannt – nur eine kurze Sicherheitskontrolle, dann ging es los. Während des Fluges bot
sich ein atemberaubender Blick auf den Fujisan und die immer grüner werdende Landschaft.
Ankunft in Hiroshima
Nach einer Stunde landeten wir in Hiroshima. Die Stadt wirkte im Vergleich zu Tokio kleiner, grüner und ruhiger. Nach einem schnellen Hotel-Check-in und einem Kombini-Snack machten wir uns auf
zum Friedenspark.
Der Friedenspark: Stille und Erinnerung
Der Friedenspark ist ein beeindruckendes Gelände am Kyōbashi-Fluss. Im Zentrum steht das Friedensdenkmal, die Ruine der ehemaligen Industrie- und Handelskammer, die am 6. August 1945 durch die
Atombombe "Little Boy" zerstört wurde. Das Denkmal ist ein Symbol für die Schrecken des Krieges und die Hoffnung auf Frieden.
Wir besuchten auch die Kinderfriedensstatue, die an Sadako Sasaki erinnert, und die Friedensflamme, die seit 1964 für die Abschaffung von Atomwaffen brennt.
Das Friedensmuseum: Begegnung mit der historischen Erfahrung
Das Friedensmuseum zeigt die Folgen der Atombombe auf eindringliche Weise: Nachbauten der zerstörten Stadt, persönliche Gegenstände von Opfern und Berichte von Überlebenden (Hibakusha). Die
Ausstellung erinnert an die unmenschlichen Folgen des Krieges und die Bedeutung der Friedensbewegung.
Fazit:
Zwei prägende Eindrücke
1. Der Kontrast zwischen Tokio und Hiroshima: Während Tokio eine pulsierende Metropole ist, wirkt Hiroshima kleiner und grüner.
2. Die Last der Geschichte: Der Besuch des Friedensparks und des Museums hinterlässt einen tiefen Eindruck. Hiroshima ist ein Symbol für Frieden und die Bedeutung, die Vergangenheit nicht zu
vergessen.
Hiroshima ist mehr als eine Stadt – es ist ein Ort der Erinnerung und der Hoffnung.
Ben (1x dabei)
Tag 5:
Sa 09.05.
Hiroshima
Tag 6:
So 10.05.
Hiroshima
10.05.2026
Nach einem gemütlichen Frühstück, machten wir uns (Sabine und ich) mit unserem Reiseleiter Komaya-San mit der Straßenbahn Nr. 5 auf den Weg zum Onsen Bad Honoyu.
Es war ein sehr schönes Erlebnis in den unterschiedlichsten heißen Thermalbecken zu baden. Man muss das einfach erlebt haben. Anschließend
haben wir ein Mittagessen genossen. Tiefen entspannt besuchten wir nachmittags den botanischen Garten. In einer kleinen Gruppe waren wir abends in einem sehr urigen Restaurant und haben
Okonomiyaki gegessen. Es war ein erlebnisreicher Tag.
Elke zum 1.Mal dabei
Tag 7:
Mo 11.05.
Osaka
11.05.2026
Der Tag startete mit einem besonderen Erlebnis für viele Mitreisende:
Eine Fahrt mit dem Shinkansen-Zug nach Osaka! Das war ein Erlebnis!
Die Landschaft flog in einer Wahnsinnsgeschwindigkeit an uns vorbei und nach knapp 1 1/2 Stunden war Osaka schon erreicht.
Nach einer kurzen Fahrt zum neuen Hotel und einchecken, holten sich alle Snacks um diese als Mittagsessen in der Hotellobby zu verspeisen.
Dann ging es wieder los! Mit dem Regionalzug zum Umeda Sky Building. Auf der atemberaubenden Aussichtsplattform hatte man eine super Aussicht auf ganz Osaka.
Nach einer kurzen Verschnaufpause im Hotel, ging es für eine Gruppe von 6 wagemutigen Frauen mit Zug und U-Bahn, was ein leicht kompliziertes Unterfangen war, zum TeamLab im botanischen
Garten.
Dies ist eine immersive Openair-Ausstellung. Man schlendert zwischen verschiedenen Lichtkunstwerken und mit musikalischer Untermalung durch den Park. Dies war fast schon ein meditatives
Erlebnis.
Die Rückfahrt zum Hotel gestaltete sich wieder mit einigen Schwierigkeiten und Umwegen, aber schließlich erreichten wir wieder alle, nun müde und erschöpft das Hotel.
Kathrin K. 1. Mal dabei
Tag 8:
Di 12.05.
Osaka
12.05.2026
Amanohashidate: Ein Tag mit Reise über Land und mit Natur & Kultur
Früher Start: Die Zugfahrt von Osaka
Unser Tag begann vor Sonnenaufgang. Um 6:00 brachen wir von Osaka aus auf, um die 4-stündige Zugfahrt nach Amanohashidate anzutreten. Die Strecke führte uns durch das ländliche Japan, vorbei an
Reisfeldern und grünen Hügeln bis nach Amanohashidate (Süd -> Nord traverse von Honshu). Amanohashidate, einer der "Drei Schönsten Landschaften Japans", ist bekannt für seine einzigartige
Sandbank, die wie eine schwebende Brücke wirkt.
Bootstour entlang der Landzunge
Ein besonderes Erlebnis war die Bootstour entlang der Sandbank. Vom Wasser aus bot sich ein toller auf die Kiefern und die Küstenlinie. Das Highlight: die Fütterung der schwarzen Milane vom
Schiff aus. Die Vögel kamen in Scharen herbeigeflogen, als Touristen spezielle snacks in die Luft hielten. Es war ein faszinierendes Schauspiel.
Motoise Kono Schrein: Ein Ort der Stille
Unser erster Halt war der Motoise Kono Schrrein, einer der ältesten Schreine der Region. Er gilt als ursprünglicher Standort des Ise-Schreins und ist Amaterasu gewidmet. Umgeben von uralten
Kiefern bot er eine Atmosphäre der Ruhe. Wir folgten dem Ritual: am Brunnen reinigen, Münze in die Opferbox, beten.
Seilbahn und Panoramablick: Kasamatsu Park
Mit der Seilbahn ging es hinauf zum Kasamatsu Park. Von hier aus hatte man einen spektakulären Blick auf die 3,6 Kilometer lange Sandbank, bewachsen mit etwa 8.000 Kiefern. Die Aussicht auf das
türkisfarbene Wasser und die umliegenden Berge war atemberaubend.
Spaziergang über die Sandbank
Danach liefen wir barfuß über den weichen Sand der Landzunge und wanderten durch den kleinen Kiefernwalder. Das klare Wasser war wunderbar um fische wie Kugelfische zu beobachten. Unterwegs
entdeckten wir einen kleinen Schreinxauf der Landzunge.
Rückkehr nach Osaka
Bei der Rückfahrt konnten wir unsere Füße ausruhen und den Tag nochmal durch den kopf gehen lassen. Amanohashidate vereint Natur, Kultur und unvergessliche Erlebnisse – wie das faszinierendes
Panorama und der Perspektive Wechsel beim "Schenkelblick".
Ben (1x dabei)
Tag 9:
Mi 13.05.
Osaka
13.03.226
Heute um 7.50h ist unsere muntere Gruppe gestartet vom Hotel.
In 3 unterschiedlichen Bahnen (Rapid und U-Bahn angereist nach Kyoto. Mit dem Bus bis Kinkakujimichi, um nach einem kurzen Spaziergang unser --1.Ziel zu erreichen: den goldenen Pavillon
Kinkakuji.--- Er befindet sich im abgelegenen Nordwesten Kyotos.
Der goldene Pavillon ist einfach großartig.
---2.Ziel: Ryoan-ji---
Ein Zen-Tempel der auch nordwestlich und knapp 20 Minuten zu Fuß vom Kinkakuji entfernt liegt. Er ist bekannt für seinen Steingarten. Dort herrschte
eine bedächtige Stimmung.
Mittags fuhren wir mit dem Bus ins Zentrum von Kyoto und es baute sich durch aufziehende dunkle Wolken ein ergiebiger Regenguss auf. Den wir zum Glück in der Mittagspause im überdachten
Einkaufszentrum beobachten konnten.
Als wir wieder zusammen fanden war es wieder trocken und auf zum ---3. ZIEL : Fushimi-Inari-Schrein--- Ein Schrein, der dem Reis- und Fuchsgott gewidmet ist. Es ist bekannt für die vielen roten
Torii-Tore und die Fuchsstatuen. Es war sehr gut besucht.
Zum krönenden Abschluss unseres Besuches in Kyoto hat Koyama San
uns noch den wunderbaren Hauptbahnhof von allen schönen Ausblickstandorten einen gelungenen Überblick über den großen Bahnhof gegeben.
Danach die Heimreise nach Osaka,
wo wir gut geführt und voller neuer Eindrücke hungrig ins Lokal essen gegangen sind .Oder direkt ins Hotel zum ausruhen.
Vielen Dank für den gemeinsamen Tag.
Gitta/ 1.Reise
Tag 10:
Do 14.05.
Noto Chirihama
14.05.2026
Nach einem ausgiebigen Frühstück und mit guter Stimmung startet die Gruppe um 8.45 Uhr vom Hotel in Osaka.
Unsere Koffer wurden bereits vorgeschickt, sodass wir mit für 2,5 Tagen bestückten Rucksäcken und kleinem Handgepäck losfuhren.
Nach ca. 6 Stunden Reisezeit mit Bus und Bahn wartete der hoteleigene Bus pünktlich um 14.45 Uhr am Bahnhof unseres Zielortes, der Stadt Hakui.
Nach 10 Minuten Fahrt erreichten wir das Hotel „Kyukamura Notochirihama“ mit japantypischer Einrichtung und natürlich freundlicher Begrüßung!!
Einige von uns besuchten, in dem vom Hotel gestellten Jukatan, den hauseigenen mit Heilwasser gespeisten Onsen.
Eine ganz besondere Atmosphäre, gemeinsam mit den japanischen Gästen diese Tradition der Reinigung und Entspannung zu genießen!
Als Höhepunkt durften wir das gemeinsame Abendessen erleben. In verschiedenen Gängen wurde japanische Spezialitäten liebevoll in unterschiedlichen Behältnissen und Schälchen präsentiert. Ein Erlebnis für Auge und Gaumen. Die Freude und Begeisterung der Gruppe war spürbar, während unser Reiseleiter Shoji uns freundlich mit Bier und Sake versorgte!
Einige Mitreisende sind nach dem Essen zur nahen Sternwarte gegangen und/ oder haben den bis 24.00 Uhr geöffneten Onsen besucht.
S.L. (1. Reise)
Tag 11:
Fr 15.05.
Noto Chirihama
Hi shoji, hier der Reisebericht tag 11.:
Unsere Reise hatte uns gestern in das Herz der Noto-Halbinsel geführt, eine ländliche japanische region. Frühstück gab es in unserem Ryokan, ein traditionelles japanisches hotel, gemischt
traditionell und continental.
Danach begann der Tag mit einer Wanderung am Strand entlang bis zum Hafen. Von dort aus ging es weiter durch ein kleines Dorf, wo wir eine ältere Dame trafen. Sie empfahl uns den Besuch des Keta
Taisha, eines bedeutenden Schreins in der Region.
Am Schrein beobachteten wir Omiyamairi-Rituale, bei denen Familien mit ihren Neugeborenen den Segen der Kami suchten. Hinter dem Schrein lag ein verbotener Wald, der als heilig gilt und nicht
betreten werden darf.
Zurück im Ryokan genossen wir die Erholung in einem Onsen, einer natürlichen heißen Quelle.
Das Abendessen war ein mehrgängiges Kaiseki-Menü mit lokalen Spezialitäten, begleitet von Bier und warmem Sake.
Die Reise bot einen tiefen Einblick in die japanische Kultur und Natur. Hakui war eine spannende Abwechslung, raus aus dem Trubel der Großstädte rein in das ruhige landeten.
Ben. R. 1. mal dabei
Tag 12:
Sa 16.05.
Sendai
16.05.2026
Nach unseren zwei erholsamen Tagen mit Onsen, Sauna, Spaziergängen, leckerem Abendessen und ausgiebigen Frühstück im Hotel Kyukamura- Notochirihama, ging es für uns weiter nach Sendai, der größten Stadt der Nordost (Tohoku) Region, Hauptstadt der Präfektur Miygi mit 1 Mio. Einwohner.
Der Hotelbus brachte uns zum Provinzbahnhof nach Hakui, von dort ging es mit dem Vorortzug weiter nach Kanazawa.
Mit Speisen und Getränken für die kommende Weiterfahrt im Shinkansen versorgt, flog die sehr unterschiedliche Landschaft mit schneebedeckten Bergen, bewaldeten Hügel, Landwirtschaft mit Reisfeldern kleineren Dörfern und größeren Städten, an uns vorbei.
Nach 4 Std., mit Umsteigen, erreichten wir den trubeligen Bahnhof von Sendai. Gottseidank ging keiner von uns während der Umsteigeprozedur verloren, so dass wir gemeinsam zu Fuß das Hotel erreichten, wo unsere Koffer schon auf uns warteten.
Den Nachmittag verbrachten wir in Kleingruppen um Geld zu tauschen, die Pasmokarte auzuladen und/oder eine Kleinigkeit in der Einkaufsstrasse und Umgebung zu essen.
Nun sind wir sind auf den morgigen Tag gespannt was uns beim Aoba-Matsuri Fest
(Grüne-Blätter-Fest) erwartet.
Sabine (1x dabei)
Tag 13:
So 17.05.
Sendai
17.05.2026
Heute war der große Tag: Das Blätterfest, nach dem unsere ganze Reise benannt ist!
Bevor das startete haben wir am Morgen aber zuerst einen Ausflug zur Schlossruine von Sendai Aoba-Jo (Burg der grünen Blätter) gemacht. Nach einem kurzen Spaziergang den Aoba Hügel hinauf konnten
wir eine wunderbare Aussicht über Sendai genießen und Bekanntschaft mit Date Masamune auf seinem Pferd schließen.
Nach unserem Rückweg in das Stadtzentrum wurden wir direkt von der festlichen Stimmung in Empfang genommen. Koyama-San sorgte noch dafür, dass die wichtigsten Bedürfnisse wie Essen und Hände
waschen für diesen Tag sicher versorgt sind und dann ging es los: An der Jonzenji-Dori-Straße konnten wir eine Akrobaten Gruppe beobachten, die große Bambus-Leitern aufstellten und daran Artistik
zur Schau stellten - Wahnsinn! Weiter ging es mit einer Samurai-Gruppe, die mehrere ohrenbetäubende Salutschüsse abfeuerte.
Zwischendurch mussten wir uns in kleineren Gruppen schnell mit Essen versorgen, um möglichst wenig zu verpassen, denn bald ging er los, der lang erwartete Sperlingstanz!
Viele Firmen, Schulen, und weitere Gruppierungen konnten wir beobachten, die mit Wagen, Trommeln, Flöten und Schlagwerk Musik machten, dazu immer eine große Gruppe an Tänzer:Innen, die jeweils
mit zwei Fächern ausgestattet den Sperlingstanz aufführten und in Sprechchören zum Mitmachen aufforderten. "Sore! Sore!"
Der Umzug war beeindruckend bunt und groß, alle Altersgruppen vertreten, Verkleidungen, traditionelle und moderne Gewänder inklusive.
Was für ein Spektakel!
Und wie schön, zu sehen, dass der eine oder die andere immer wieder Parallelen zu Volksfesten in Deutschland finden konnte.
Fazit: Auch wenn wir sprachlich und geographisch weit auseinander liegen - Feste feiern wir wohl doch rund um die Welt auf eine Art ähnlich.
Anne R. 1. Mal dabei
Tag 14:
Mo 18.05.
Sendai
18.05.2026
Heute stand der Besuch der dritten berühmten Landschaft Japans an: die Küste von Matsushima.
Nach einer Zugfahrt von 50min kamen wir aus Sendai in Matsushima-Kaigan an. Koyama-San führte uns zunächst zur Togetsukyo-Bridge und zeigte uns unterwegs wie verheerend die Auswirkungen des
Tsunami am 11.3.2011 für die Küste waren. An vielen Schildern ist erkennbar wir hoch das Wasser stand und am nagelneuen Zustand aller Anlagen wird das Ausmaß der Zerstörung erahnbar.
Unser erster Rundgang auf der kleinen Insel war gesäumt von Kiefern und erlaubte die Entdeckung von Buddha-Statuen oder anderen Steinmeißelungen in den Felsen. Findige Reisende entdeckten auch
einen über 3000 Jahre alten Stein mit chinesischen Schriftzeichen, Wahnsinn!
Anschließend machten wir uns über die Sukashi-Brücke auf einer weiteren kleinen Insel auf zum Godaido of Zuiganji Tempel. Nach einem Gebet und einem weiteren Zwischenstopp für ein Softeis ging es
dann los über die lange Fukuura-Brücke auf die vergleichsweise große Insel Fukuurajima. Manch eine Teilnehmerin behauptete die Insel fünfmal zu umrunden, während unseres Aufenthalts. Zählungen
der absolvierten Runden liefern widersprüchliche Ergebnisse ;)
Fest steht, dass wir auf der Insel unser Mittags-Picknick genossen haben und manch findiger Wanderer beeindruckende Origami-Drachen und -Pfauen entdecken konnte.
Um die Größe des Insel Archipels etwas besser wertschätzen zu können, durften wir uns noch auf eine Bootsrundfahrt freuen, auf der wir viele der kleinen Inseln mit Namen benannt und erklärt
bekamen. Wirklich, ein wunderschöner Ort in Japan!
Eine kleine Gruppe entdeckte nach einem Streifzug durch verschiedene Souvenirläden noch eine Buddhistische Tempelanlage inkl. Zengarten und Friedhofsanlage.
Welch gelungener Tag, der nach der Rückkehr nach Sendai nur noch mit einem leckeren Abendessen gekrönt werden konnte :)
Anne R. 1. Mal dabei
Tag 15:
Di 19.05.
Sendai
19.05.2026
Nach ausgiebigem Frühstück im Hotel traf man sich 8.30 Uhr vor dem Hotel.
Unser heutiges Ziel ist die Ortschaft Yamadera die wir per Bahn nach 1 stündiger Fahrt erreicht haben.
Dort besuchten wir den Tempel Risshakuji; dieser liegt allerdings 1080 Stufen weit oben am Berg. Somit wanderten wir vom Bahnhof über den Eingangsbereich durch den Wald und erklimmten die Stufen.
Oben angelangt, hatte man einerseits ein wunderbaren Ausblick über die Berglandschaft, andererseits eine sehr gepflegte Tempelanlage die es zu besichtigen galt. Ich war von beidem
beeindruckt.
Anschließend traf man sich wieder am Bahnhof (manch einer mit leckerem Eis) um gemeinsam zurück nach Sendai zu fahren.
Da danach kein Programm mehr war, konnte man den Nachmittag frei gestalten. Ich bin mit meinem Mann und zwei weiteren Personen noch eine Runde mit dem Loople Bus gefahren, dieser startet am
Sendai Bahnhof, hält an verschiedenen Sehenswürdigkeiten an und endet wieder am Sendai Bahnhof. Somit haben wir per Bus Sendai erlebt.
Krönender Abschluss war ein leckeres Abendessen in der Fußgängerzone.
Rebekka S. (1. Mal dabei)
Tag 16:
Mi 20.05.
Sendai
FREIER TAG
16. Tag
20.05.2026
Dieser tag war ein freier tag. Eine kleine Gruppe hatte folgendes programm.
Zuerst ging es in den Zen Garten Rinnoji Tempels, welcher sehr schön angelegt ist und tolle Steine Gärten enthält. Danach noch eine ausgedehnter shopping tour durch Sendais reichhaltigen
Einkaufspassagen.
Abends ein running sushi.
Ein toller Tag, an dem man auf eigene Faust die Stadt erkunden konnte
Benjamin R. 1. Mal dabei
Tag 17:
Do 21.05.
Tokio
17. Tag
21.05.2026
Unser 17. Tag führte uns von Sendai zurück nach Tokio, wo unsere Reise einst begonnen hatte. Der Shinkansen, Japans Hochgeschwindigkeitszug, brachte uns in nur
eineinhalb Stunden durch die sich wandelnde Landschaft – von den grünen Feldern der Tohoku-Region bis hin zu den ersten Hochhäusern der Hauptstadt. Die pünktliche Abfahrt und das sanfte Gleiten
bei über 300 km/h waren wieder einmal ein großartiges erlebnis.
Nach unserer Ankunft in Tokio, hatten wir den tag frei. Einige von uns gingen nach Kappabashi, ein wahres Paradies für alle, die sich für Küchenausstattung im japanische Stil begeistern. In
diesem berühmten Küchenmarkt entdeckten wir handgeschmiedete Messer, die an kohl getestet werden konnten, und kunstvoll gefertigte Holzprodukte wie Tabletts. Die traditionellen Sake-Becher und
Ramen-Schalen in blau-weißen Arita-Porzellandesigns luden zum Staunen ein, während die hyperrealistischen Speisenattrappen aus PVC uns immer wieder zum Schmunzeln brachten. Diese handgefertigten
Attrappen, die in vielen Restaurants als Schaufensterdekoration dienen, waren so täuschend echt, dass man sie fast anbeißen wollte.
Ein oder zwei kleinere Souvenirs fanden hier den Weg in unseren Besitz.
Tag 17 schliesst den kreis und wir sind wieder am Anfangsort der reise angekommen.
B. R. 1. Mal dabei
Tag 18:
Fr 22.05.
Tokio
18. Tag
22.05.2026
Am vortag hatte sich berreits angekündigt, dass der Tag in Tokio wetter technisch sehr regnerisch werden würde, daher war der tag frei. Eine kleine gruppe verbrachte den tag so:
Unser erster Stopp war eine Teezeremonie in einem versteckten Teehaus, welches die Zeremonie für touristen erklärt. Wir tauchten
in die jahrhundertealte Kunst des japanischen Tee-Rituals ein. Jede Bewegung der Gastgeberin war voller Bedacht, jede Geste eine Einladung zur Achtsamkeit. Wir durften sogar unseren eigenen Tee
zubereiten (untypisch, but today is experimental ;)) Der bittersüße Geschmack des Tees, serviert mit einem Stück Wagashi.
Danach führte uns unser Weg zum Origami-Museum, einem Ort, der uns sprachlos machte. Hier entdeckten wir nicht nur die Kunst des Papierfaltens, sondern staunten über winzige Origami-Figuren, so
klein, dass sie auf einer Fingerspitze Platz fanden. Die Präzision und Geduld, die in jedem Stück steckte, waren beeindruckend.
Auf unserem Weg war die Tokio Monument Hall, eine gedenk Halle für die Opfer des Kanto Erdbebens und des Zweiten Weltkrieges aufgrund der Bombardierung Tokios.
Am Nachmittag besuchten wir das Edo-Tokio-Museum, das uns auf eine Zeitreise in das Japan des 17. bis 19. Jahrhunderts mitnahm. Die detailgetreuen Nachbildungen von Brücken, Häusern und
Alltagsszenen ließen die Ära des alten Edo lebendig werden. Besonders faszinierend war die originalgetreue Rekonstruktion des Nihonbashi, der berühmten Brücke, die einst das Herz der Stadt
war.
Als der Regen nachließ, schlenderten wir abends durch die Gassen von Asakusa. Die Laternen des Senso-ji-Tempels erleuchteten prächtig das Gelände.
Was als ein Tag ohne Plan begann, wurde zu einer der unvergesslichsten Erfahrungen unserer Reise.
B. R. 1. Mal dabei
Tag 19:
Sa 23.05.
Tokio
19. Tag
23.05.2026
Heute hatte das wetter sich wieder erholt, und unser Programm führte uns zu einigen der faszinierendsten Orte der Stadt.
Der Tag begann am Yasukuni-Schrein, einem Ort von großer historischer und kultureller Bedeutung. Die Atmosphäre war ruhig und ehrfürchtig, und die traditionelle Architektur beeindruckend. Der
Schrein von 1868 und sein Hintergrund als gedenk Ort für Soldaten die ihr leben im krieg verloren haben, bot uns die Möglichkeit, mehr über Japans Vergangenheit und die komplexe Beziehung
zwischen Tradition und Moderne zu erfahren.
Weiter ging es zum berühmten Shibuya Crossing, dem verkehrsreichsten Fußgängerübergang der Welt. Das Erlebnis, Teil dieser Menschenmenge zu sein, die sich wie ein lebendiger Organismus bewegt,
war einfach atemberaubend. Gleich daneben stand die Statue von Hachiko, dem treuen Hund, der neun Jahre lang auf die Rückkehr seines verstorbenen Herrchens wartete.
Mit der Monorail fuhren wir nach Odaiba, einer künstlichen Insel in der Bucht von Tokio. Hier erwartete uns eine spektakuläre Wassershow, die mit Licht, Musik und Fontänen ein unvergessliches
Erlebnis schuf.
Der Höhepunkt des Tages war der Besuch der Ryōgoku Kokugikan Sumo-Halle. Wir hatten das Glück, einige der prominentesten Sumōringer beim verlassen der Halle, nach ihrem kampf, zu
beobachten.
Alles in allem war es ein Tag voller Kontraste – von der Stille des Schreins bis zum Trubel von Shibuya, von der Tradition des Sumō bis zur Moderne von Odaiba. Tokio zeigt sich immer wieder als
eine Stadt, die es schafft, Altes und Neues auf einzigartige Weise zu verbinden.
Benjamin R. 1. Mal dabei
SUMO RINGER
Tag 20:
So 24.05.
Tokio
20. Tag
24.05.2026
Heute ist unser letzter Tag in Tokio, und wir können die Stadt frei erkunden und Entdecken. Morgen geht der Flug zurück nach Hause, doch heute genießen wir jede Sekunde. Eine kleine Gruppe
erlebte folgendes:
Der Tag begann mit einem Besuch im Nationalmuseum Tokio, wo wir uns in die faszinierende Welt der japanischen Galerie und Archäologie stürzten. Die Ausstellungen waren atemberaubend: von alten
Samurai-Rüstungen über zarte Holzschnitte bis hin zu tausend Jahre alten Keramiken. Jedes Artefakt erzählte eine eigene Geschichte und ließ uns die tiefe Kultur und Geschichte Japans noch
intensiver spüren.
Am Nachmittag zog es uns nach Shibuya, das pulsierende Herz Tokios. Die Shopping-Tour war ein Erlebnis für alle Sinne! Die Straßen wimmelten von Menschen, und die tausend blinkenden Lichter der
Werbetafeln verwandelten den Abend in ein märchenhaftes Lichtermeer. Besonders beeindruckend war die berühmte Shibuya Crossing, wo sich Ströme von Menschen durch die Straßen bewegten. Der Sonntag
brachte noch mehr Leben in das viertel.
Den krönenden Abschluss bildete unsere Abschiedsfeier. Alle Teilnehmer beider Gruppen trafen sich bei einem kühlen Bier, um die gemeinsamen Erlebnisse zu besprechen. Es war eine herzliche und
lustige Runde, in der wir uns an die schönsten Momente der Reise erinnerten und Fotos zeigten.
東京、忘れられない時間をありがとう。また会う日まで!
Anne R. 1. Mal dabei.
Tag 21:
Mo 25.05.
Rückflug
Liebe Koyamas,
wir möchten uns noch einmal herzlich für die wunderbare Japan-Reise zum Blätterfest bedanken, die wir mit Shoji unternehmen durften.
Besonders gut hat uns der Reise-Stil gefallen, der uns viele Einblicke ermöglichte, uns aber gleichzeitig viel Freiraum ließ. Unser Eindruck ist, dass die Reise sehr gut erprobt und mit viel
Erfahrung ausgewogen (z.B. Stadt vs. Land/Natur) gestaltet ist. Zu jeder Zeit konnten wir uns auf die Organisation verlassen und haben uns daher sehr wohl gefühlt. Über den Verlauf der Reise
haben wir immer mehr Orientierung gewonnen und haben uns an den freien Tagen sehr leicht alleine zurecht gefunden. Auch die Einführungen in die japanische Kultur und die Verhaltensregeln vor Ort
waren hervorragend. Wir konnten diese durch eigenes Lesen über Geschichte, Kultur und Religion vertiefen.
Wir hätten uns gewünscht, dass sich manche Mitreisenden noch mehr auf das Format und das Land hätten einlassen können. Natürlich liegt das nicht in eurer Hand. Wie wir auf euch und die Reise
gekommen sind: Wir haben einen Tipp von Bekannten erhalten, dann eure Homepage gelesen und den Podcast angehört – das hat uns alle notwendigen Informationen zur Reise gegeben (auch ohne podcast,
aber der war sehr nett zu hören :)).
Im Fazit war es ein tolles Erlebnis, das wir gerne weiterempfehlen!
Viele Grüße,
Anne & Ben Ries
