Reiseberichte und Bilder

Kirschblüte Klassik A-XT 2026

23.03. - 12.04.

21 Tage

Hier präsentieren wir nahezu täglich neue Fotos und Reiseberichte unserer Reise.

Lust auf Japan?

Wir haben 2026 noch ein paar Plätze frei:

August, Oktober und November!


Tag 1:

Mo 23.03.

München -> Tokio

Heute ging es in Richtung Flughafen Frankfurt am Main. Wir sind einen Tag vorher schon angereist um keinen Stress zu haben. Dort ging alles ziemlich schnell und gut von statten, die Koffer haben wir selber aufgegeben und konnten dann durch die Kontrollen. Wir suchten unser Gate Z23 und warteten dort bis wir unsere Reisegruppe trafen. Für mich war es mein allererster Flug und auch meine erste Reise nach Japan. Meine Vorfreude und natürlich ein paar Ängste waren immer dabei, jedoch war die Vorfreude auf Japan größer 🥰🥰
Der Flug startete fast pünktlich um 14.15 Uhr - auf eine entspannte Reise 😊😊😊


Tag 2:

Di 24.03.

Tokio

Wir landeten gegen 11 Uhr in Japan, die Landung war etwas holprig durch leichten Windeinfluss, aber alles ist gut gegangen:) Wir holten uns unser Visum und die Koffer ab. Wer noch keine Pasmo Karte besaß, besorgte sich eine, alle anderen ladeten ihre vorhandene Karte auf. Danach ging es mit der Keikyu-Line in Richtung unseres Hotels. Dort stellten wir die Koffer ab und gingen dann zusammen zum Asakusa Kannon Tempel um für eine gute Reise zu beten. Wir schauten uns dort noch die Läden an und sind von dort aus noch etwas durch Passagen geschlendert. Später checkten wir alle im Hotel ein und verbrachten dort ziemlich kaputt unsere erste Nacht. 

Den ersten Flug im Leben gut überstanden und die erste Besichtigung war schon beeindruckend :) Ich bin sehr gespannt was mich noch alles erwartet :)

TW (zum ersten Mal dabei)


Tag 3:

Mi 25.03.

Tokio

Endlich geht’s richtig los in Japan!
Mit klassisch japanischem Frühstück im Bauch ging es zum Meji-Shrein. Die Stimmung am Tempel war wie immer toll, auch wenn ich es noch nie so voll erlebt habe. Nach traditioneller Reinigung mit Wasser und einem Gebet, bekam das erste Goshuin seinen Platz in meinem Buch. 😊

Danach ging’s weiter am Kaiserpalast mit vielen Zusatzinfos über die Geschichte Japans von Andreas. Irgendwie haben die Japaner immer geschafft, ihre Kultur zu erhalten, auch wenn neue Einflüsse von außen kamen. Ein Grund mehr für mich die Kontraste zwischen Moderne und Tradition dieses Landes zu feiern! 
Nach einem Spaziergang durch die Stadt bis Ginza, gab es erstmal individuelles Mittag. Wir waren in alter Koyama-Tradition bei Yoshinoya. 😉 In Ginza angekommen, sollte eigentlich Shopping drin sein, da es mittlerweile aber stärker Regnete, waren die Läden einfach zu voll und wir machten nur eine Kaffeepause.

Der Ameyoko Markt war spannend wie immer mit seiner Mischung aus frischen Lebensmitteln, stylischen Klamotten und Kneipen. In eine kehrten wir kurzerhand ein, als Andreas erfuhr, dass wir alle trotz des Regens auch noch nach Akihabara wollten. 😂 Danke und Kampai!

Frisch gestärkt, liefen wir durch die belebten Straßen - immer mit dem Blick auf entgegenkommende Regenschirme. 😉

Danach trennte sich die Gruppe.

Wir besuchten noch das Hardrock Café im Bahnhof Ueno-Eki. Bei uns ist es Tradition geworden, überall wo wir in der Welt unterwegs sind, dort einzukehren.
Eigenständig fuhren wir mit der Bahn nach Hause. Für mich, als Kleinstadt-Kind ist es immer noch ein Abendteuer, in einer Millionenstadt wie Tokyo Bahn zu fahren. Aber wir haben es hinbekommen 😁

Jetzt sagt der Schrittzähler 23’491. Mal schauen, ob wir den Morgen noch überbieten können! 

Sinja U., 3. Reise, aus Bad Doberan


Tag 4:

Do 26.03.

 Tokio

Tag 4 ist angebrochen 😊😊
Heute hatten wir einen freien Tag und jeder ging seine eigenen Wege. 
Leider regnete es an dem Tag bis Nachmittag aber der hielt uns nicht ab von einer Erkundung in Tokio. 
Wir gingen gleich früh am Morgen zum Ushijima-Schrein, wo uns vorher ein toller Park mit schöner Natur und Blütenpracht erwartete. 

Danach sind wir mit der U-Bahn, mit 2x umsteigen, nach Ikebukuro gefahren. Dort schauten wir uns das Sunshine-Plaza an und besuchten das Pokemoncenter (wo natürlich ein paar gekauft wurden) und viele andere Läden. Auch Mittag haben wir dort gegessen, es gab Okonomiyaki🤤🤤.

Es ging dann mit der Yamanote-Line nach Ueno und von dort aus setzten wir unseren Weg in Richtung Hotel zu Fuß fort. Natürlich regnete es auf dem Weg zum Hotel noch einmal richtig kräftig, sodass der Schirm das kaum schaffte.
Wir kamen kaputt aber sehr zufrieden wieder im Hotel an😊😊😊.

TW


Tag 5:

Fr 27.03.

Kanazawa

Regen entschwindet
Siebensachen wild gepackt
Kanazawa ruft

Nach dem Regentag erstrahlt das morgendliche Tokyo heute so, wie man es sich gerne die letzten Tage gewünscht hätte. Viel Gelegenheit das schöne Wetter hier auszunutzen gibt es für unsere illustre Runde jedoch nicht. Heute steht die Weiterreise nach Kanazawa an.

Also früh alle Habseligkeiten für die nächsten Tage verstaut, das unvergleichliche Frühstück im Toyoko Inn genossen und schon ging es auf Richtung Hauptbahnhof Tokyo. Natürlich mit Rush Hour. Und auch wenn die Bahn noch so voll ist, Platz ist irgendwie immer noch da. Auf uns wartete der Shinkansen Hakutaka - der "weiße Falke". Wir bekamen einen ultra bequemen Sitzplatz und wir rasten nur so über die Landschaften Richtung Nordwesten. Eine unglaublich schöne Fahrt, die wie im Fluge verging. Und ja, die japanische Bahnfahrt ist und bleibt immer wieder eindrucksvoll - pünktlich, schnell, ruhig und jeden Yen wert.

Kanazawa, die Stadt mit den Kanjis "Gold" und "Sumpf" im Namen, ist ein kleiner Gegensatz zur Metropole Tokyo. In Kanazawa wird vorrangig auf das motorisierte Gefährt gesetzt. U-Bahn oder Tram sucht man vergeblich.
Wie der Name verrät, dreht sich hier vieles um Gold - ob als Lesezeichen, im Eis oder Blattgold zum Mitnehmen. 
Nachdem wir mit dem guten alten Dieselbus Richtung Hotel gefahren und dasselbige bezogen haben (die Lobby wurde ausgiebig renoviert! - die Zimmer leider nicht; da gibt es etwas Bedarf) ging es auf einen kleinen Rundgang zu den historischen Samuraihäusern. Uns allen hat das wohlhabende Haus Nomura sehr beeindruckt, was einen hohen Standard an Innenarchitektur zur damaligen Japans zeigte. Im Gegensatz dazu besuchten wir auch die Ashigaru Museen, die dem Fußvolk vorbehalten waren. Hier war die Einrichtung spärlicher, aber nicht unangenehmer. Schlicht heißt nicht schlecht - und ist eine schlichte Einrichtung nicht gerade en vogue? Wäre das nicht ein guter Weg dem Konsum und des "Immer-mehr-Haben-wollen" ein Zeichen dagegen zu setzen?

Der Abend wird mit Konbini-Essen und Eindrücke sortieren langsam beendet. Die nächsten Tage stehen aufregende Wanderungen an. Unsere Gebete an sonniges und warmes Wetter wurden nun endlich erhört. 

Unsere junge Reisegruppe freut sich sehr, die goldene Stadt am Sumpf zu entdecken und die japanische Kultur wieder ein Stückchen näher kennenlernen zu dürfen.


Marco aus Cottbus, zum 3. Mal dabei


Tag 6:

Sa 28.03.

Kanazawa 

Heute startete der Tag um 8.30 Uhr und wir machten uns auf zum Oyama Schrein. Dieser war nicht weit vom Hotel und machte schon am Morgen einen imposanten Eindruck. 

Danach ging es über eine schöne Brücke zum Gyokusen-inmaru Garten. Dort konnten wir wunderschöne Eindrücke der Natur erleben. 

Von diesem ging es dann für uns zu den Kanazawa Schlossruinen. Dort schauten wir uns das Langhaus/Lagerhaus an und bekamen dort Einblicke wie früher von dort aus Eindringlinge mit Steinfallen abgewehrt wurden. Wir gingen weiter zum Kenroku-en Landschaftspark. Dieser ist einer der 3 schönsten Gärten in Japan. Dort hielten wir uns eine Weile auf und erkundeten die Natur und ihr Pracht. Nach einer Mittagspause, die sich jeder selber gestaltete, machten wir uns auf zum Blattgoldmuseum. Dort bekamen wir Eindrücke wann und wie Blattgold hergestellt wird und wie lange dieser Prozess dauert. 

Nach dem Museumsbesuch setzten wir unseren Ausflug fort zu unserem letzten Ziel an diesem Tag und zwar zum Higashi Chaya Gai. Dort gab es viele Tee-Spezialitäten und man konnte ein ehemaliges Geisha-Haus besichtigen. Danach konnte jeder seiner Wege gehen und noch auf eigene Faust die Umgebung erkunden.

Es war ein wundervoller Tag mit unserer Reisegruppe und wir hatten sehr gutes sonniges Wetter. Auf weitere tolle Tage:)

TW (zum ersten Mal dabei)


Tag 7:

So 29.03.
Kanazawa

Heute fuhr ich nach Takaoka im Norden an die Küste zur Toyama Bay mit der IR Linie. Mit der IR Linie fährt man bis nach Takaoka Station und den Rest der Strecke nach Higashi Shimminato legt man mit der Straßenbahn zurück, das ist die Man‘yo Linie. Dort soll am Uchikawa River das Venedig Japans liegen.  War natürlich etwas übertrieben aber die Stimmung war dennoch sehr schön. Es ist im Grunde ein Fischereihafen. Dort erlebt man viel Meer und einen großen Kanal . Es ist überwiegend einsam und ruhig. 

Ich lief noch einer Prozession für den japanischen Nachwuchs über den Weg und besuchte den  Shinto Schrein Hōjōzu Hachimangu. Später zurück in Kanazawa  ging es in ein Gyoza Restaurant. Das waren die besten Gyoza die ich bisher gegessen hatte. Mit viel Bier und Sake. Danach noch ein Bier in einer kleinen, sehr kleinen Bar.

TW (der andere, zum vierten Mal dabei!)


Tag 8:

Mo 30.03.

Noto Chirihama 

Tag 8
Heute hatten wir den Vormittag noch frei zur Verfügung in Kanazawa, da unsere Weiterreise erst um 13 Uhr nach Noto-chirihama war. Manche schauten sich den Fischmarkt an, der wirklich eine riesige Auswahl an Meeresgetier hatte sowie auch an Früchten/Gemüse. 
Wir waren etwas mehr als 1 Stunde unterwegs mit der Bahn, bevor wir den Zielbahnhof erreichten. Dort wartete schon der Hotelbus auf uns.
Gegen 15 Uhr checkten wir im Hotel ein begutachteten die wunderschönen Tatami Zimmer mit Blick auf das Meer. Dann hatten wir noch etwas Zeit bevor wir uns um 18.30 Uhr zum Abendessen alle getroffen haben. 
Manche sind gleich in den Hauseigenen Onsen gegangen, andere haben gleich einen kleinen Spaziergang am langen Strand gemacht. 
Beim 5 Gänge Menü ließen wir gemeinsam den Abend ausklingen, natürlich durften auch reichlich Getränke nicht fehlen. Es gab auch tolle Beilagen und ein tolles Dessert im Angebot, was sehr gut ankam.

Das Ferienresort in Noto-chorihama machte einen sehr gastfreundlichen Eindruck, es war sehr herzlich und man fühlte sich gleich wohl in der ganzen Atmosphäre des Hotels und der Natur.

TW (zum ersten Mal dabei)


Tag 9:

Di 31.03.

Noto Chirihama  

Heute war Entspannung im Ryokan angesagt. 
Das Frühstücksbuffet war der Hammer und ein super Start in den Tag.

Zu 9:30 machten wir uns auf zu einem kleinen Spaziergang. Der Regen hatte kurz vorher aufgehört und wir waren optimistisch 😉

Zuerst waren wir zu sechst, dann kamen noch zwei hinterher und unser Nachzügler hatte uns nach ca ner halben Stunde auch eingeholt 😂

Wir sind zunächst den Strand entlang gelaufen (erschreckend wie viel Müll angespült werdenkann), machten dann eine kurze Pause in einer Raststätte und weiter ging es durch den Ort. 

Spontaner Schreinbesuch, beim Gehen donnerte es plötzlich... wir hatten die Schreintür aufgelassen 😅

Weiter zum Doutor, wo wir eine frühe Mittagspause machten. 
Danach ging es langsam Richtung Heimat durch eine Unterführung und plötzlich war da ein Platzregen 🙈... kurz gewartet und mit Schirm und Regenjacken bei weniger Regen und leichten Sturmböhen tapfer weiter.  
Wir hatten trotzdem unseren Spaß und irgendwann beruhigte sich das Wetter auch wieder.  

Gegen 12:30 waren wir wieder in der Unterkunft und jeder entspannt weiter auf seine Art. 
Der Onsen war dabei natürlich das Highlight 😁

Ich selber machte nachmittags noch eine Wanderung in die anderen Richtung zum Keta-taisha-Schrein, auch sehr schön dort. 

Zum Abendessen traf sich dann wieder die gesamte Gruppe.  Das Essen war lecker und wir hatten viel Spaß.

Nadine,  zum vierten Mal dabei 😁


Tag 10:

Mi 01.04.

Kobe

Tag 10
Wir mussten Abschied nehmen von Noto-chirihama und die Reise ging weiter nach Kobe. Um nach Kobe zu kommen ging es mit der Bahn nach Kanazawa zurück. Dort wurde mit erschrecken festgestellt, dass unsere Tickets für die Weiterfahrt nicht mehr gültig waren.
Doch unser allzeitverlässlicher Reiseleiter Andreas hat das alles mega schnell geregelt und wir konnten dann sogar pünktlich mit 2x verschieden Shinkansen weiterfahren. Die ursprüngliche Endhaltestation der Shinkansen war erst Osaka, änderte sich dann auf Kyoto. Doch auch dies war alles kein Problem und wir haben auch dort die Anschlussbahn nach Kobe bekommen. 
In Kobe angekommen ging es gleich in das Hotel, wo wir mit unseren Koffern wieder vereint wurden. Die Rucksäcke wurden geleert und der Koffer gefüllt. Danach ging es noch auf eine kleine Stadtführung, es regnete leider, aber das hielt uns nicht auf. Wir besuchten den Kitano Tenman Shrine, dass noch kurz bevor dieser seine Pforten für den Tag schließt. Die Aussicht von dort war sehr beeindruckend und man konnte sehr viel von der Stadt aus sehen. 
Von dort aus liefen wir noch ein kleines Stück zurück und trennten uns alle, die meisten suchten sich etwas zum Abendessen und ließen den langen Reisetag ausklingen. 

Es war ein spannender Reisetag mit massig Eindrücken und Erfahrungen. Aber man ist mittlerweile an Vieles gewöhnt und durch Andreas ist alles wirklich sehr entspannt.

TW (zum ersten Mal dabei, aber plant schon die nächste Reise...)


Tag 11:

Do 02.04.

 Kobe

Tag 11
Der Tag startete für uns um 9.00 Uhr. Wir machten uns auf zum einer Bergwanderung mit massig Natur und tollen Aussichtspunkten auf die Stadt und die Natur. Wir haben die kleine Wanderung alle gut überstanden und als Belohnung ging es dann noch durch einen Natur-/Kräuterpark. Dort gab es sehr Flora zu bestaunen und auch das dortige Gewächshaus besuchten wir. Dort gab es sehr schöne Eindrücke in die tropische Flora und auch dort gab es eine Aussichtsplattform. Diese war noch beeindruckender weil man einen kompletten Blick über Kobe, seinen Hafen und sein Stadtbild hatte. Oben angekommen gab es etwas kleines zu Essen und zu trinken. Danach hatte jeder selber noch Zeit sich seinen Nachmittag zu gestalten. Natürlich musste man ersteinmal vom Berg herunter, die meisten nahmen dafür die Seilbahn.  Die Aussicht aus dieser war auch sehr beeindruckend und weitläufig. 
Es ging dann für uns vom Berg an das Meer, ein kompletter Kontrast, dies war nur gut 1 Stunde zu Fuß entfernt. Wir liefen noch die Shoppingmeile ab, entdeckten immer mehr Läden, die einzigartige Sachen angeboten haben. 
Wir sind dann noch zu einem innerstädtischen Tempel gelaufen, der gut besucht war und tolle Omamoris hatte. Am Abend ließen wir den Abend ausklingen. 

Es war ein toller Tag, dass Wetter war perfekt mit Sonne und nur wenig Wolken bestickt. Die Wanderung und Aussichten waren traumhaft und gaben wieder einen tollen Eindruck von Japans Vielfalt.


Tag 12:

Fr 03.04.

Fukuyama

Nach dem japanischen Frühstück sind wir mit dem Shinkansen von Kobe nach Fukuyama gefahren. Das Hotel ist nicht weit vom Bahnhof entfernt. Da wir erst um 15 Uhr einchecken konnten, haben wir uns zur Burg Fukuyama begeben. Diese ist im zweiten Weltkrieg komplett zerstört und in den 1960ern wieder aufgebaut worden. 

Das Burggelände ist weitläufig und schön anzuschauen. Die aktuelle Kirschblüte trägt zu einer angenehmen Atmosphäre bei. Passend zur Kirschblüte haben wir vor Ort ein einstündiges Picknick veranstaltet. Anschließend haben wir die Burg von innen besichtigt sowie vom obersten Stockwerk aus die Aussicht auf die Stadt genossen.
Danach haben wir einen angrenzenden Teegarten besucht. Er mag klein und überschaubar sein, dennoch ist er einen Besuch wert.

Zum Abendessen gingen wir in ein Restaurant/ Imbiss, welches sich in einem Kaufhaus befindet. Bis aufs Lokal befindet sich das Kaufhaus momentan im Umbau. Wir haben dort kalte Udon-Nudeln mit Dashi-Brühe, Umeboshi-Paste und Shiso.
Ein sehr schöner kulinarischer Ausklang für einen sehr schönen Tag in Japan.

MS (zum ersten Mal dabei)


Tag 13:

Sa 04.04.

Fukuyama 



Tag 14:

So 05.04.

Fukuyama 



Tag 15:

Mo 06.04.

Hiroshima 



Tag 16:

Di 07.04.

Hiroshima

Reisebericht ist etwas länger geworden 😅


Endlich geht’s nach Miyajima!

An solchen Tagen bin ich immer ein wenig kribbelig. Ich hatte 2017 schon einmal das Vergnügen mit Mount Misen und war gespannt, wie ich es heute erleben würde. 😁

Gut gestärkt mit japanischen Frühstück ging es 8:45 Uhr zu Fuß und mit der Bahn los nach Miyajima.
Am Bahnhof angekommen wurde noch das Mittagessen im Combini besorgt und schon standen wir auf der Fähre.
Als eine der drei schönsten Landschaften Japans, hab ich sie kennengelernt und genau so, begrüßte uns die Insel auch! Kirschblüten 🌸, Rehe 🦌 und Sonnenschein ☀️ - einfach Mega! 
Trotz etlicher Touristen führte Andreas uns entspannt am Wasser entlang bis zum DEM roten Tori Japans! Da durfte ein Foto nicht fehlen - diesmal vom Land aus, weil gerade Flut war. Der Shinto Shrein, zu Ehren der Götter des Mondes und der Meere, ist einfach ein Erlebnis! Komplett auf Stelzen gebaut und im wunderschönen Rot, mit der besten Aussicht auf das Tori und das Meer! Der erste Goshuin-Eintrag des Tages und Glücksbringer für sichere Reisen landeten in unserem Gepäck und wir beteten auf Shinto Art. 
Bis zum Treff hatten wir auch noch Zeit einen Tempel danach zu besuchen. Eine wirklich tolle Goshuin-Schreiberin fertigte den 2. Eintrag des Tages an und wir beteten erneut, diesmal auf buddhistische Art. 😊

Begleitet von Rehen und Kirschblüten, ging es zum Daishoin Tempel das erste Stück nach oben. Da machten wir Mittagspause mit Onigiri und besichtigten die Tempelanlage. Wir konnten sogar eine Heilige Prüfung ablegen im Tempel. Das war für mich ne Herausforderung aber Cool. Mehr wird nicht verraten 😜 
Goshuin Eintrag Nummer 3 und ein Mini-Orakel fürs Feuerpferdjahr sind nun auch in meinen Gepäck und werden freiwillig den Berg mit hochgetragen. 😂

Ca. 12:40 Uhr begann der Aufstieg die 530m nach oben. Da jeder in seinem Tempo ging, waren wir bald alleine. Ich gestehe: die Stufen waren noch genauso anstrengend, wie ich sie in Erinnerung hatte. 😇😅 
Aber hier entschädigte der Weg und die absolut atemberaubende Aussicht oben für jede Anstrengung. Nach 1 Stunde und 20 Minuten waren wir oben - der Rest von uns wahrscheinlich schon wieder unten! 😂 Ihr Maschinen 💪🏻 Wir sind alle Stolz es geschafft zu haben. 
Es waren nur 12 Grad, aber Ultra gute Sicht zu allen Seiten. Ich glaube das nächste Foto für unsere Wand zu Hause ist im Kasten. 😁

Beim letzten Mal sind wir mit der Bahn runtergefahren, heute neben der Bahn nach unten gelaufen. Die Landschaft war wieder komplett anders, aber der Wald auch super schön. 
Zur Belohnung gab es unten typisch japanische Sumikkogurashi-yaki
(Japanese-sponge-cake) - leeeeeecker! 
Und wir kämpften uns durch Schwärme von Menschen zurück zum Hafen und zur Fähre um dann mit der Straßebahn zurück nach Hiroshima zu fahren. 

Ein kleiner Bummel durch die Einkaufsstraße musste sein, weil ich eindeutig noch eine Sonnenbrille brauche. Danach ging es zum Sushi essen, als Belohnung, weil wir den Misen heute erklommen haben und weil einfach sooooo lecker hier ist!!!
Yattaaaaa! 💪🏻😎⛰️

Sinja U. aus Bad Doberan, 3. und definitiv noch laaaange nicht letzte Reise!


Tag 17:

Mi 08.04.

Hiroshima 



Tag 18:

Do 09.04.

Hiroshima 

Wie heißt es immer so schön, keine gute Reise verläuft so, wie du sie dir vorstellst.

Der heutigen Tag war als freier Tag geplant und hatte entsprechend kein festes Programm. Nachdem sich für den Tag schlechtes Wetter ankündigte, wurde der selbst geschmiedete Plan, einen Trip zur „Kanincheninsel“ Ōkunoshima zu machen, schon im Vorfeld aufgegeben. Die Recherche, die ergab, dass die Kaninchenpopulation während Corona zurückgegangen und ohne ständiges anfüttern, auch scheuer geworden war, bestärkte die Entscheidung nur.

 

Also ausschlafen, Schloss Hiroshima besichtigen und die Einkaufsmeile durchstöbern. Das hat ja seinen eigenen Charme.

 

Als ich dann gegen zehn Uhr aufstand und merkte das mich die letzten Tagen, doch sehr in Anspruch genommen wurde, beschloss ich erst etwas zu lesen und Wäsche zu waschen. Als sich die Lage im Laufe des Tages nicht verbesserte, kontaktierte ich Andreas und wir sind mit dem Taxi ins Krankenhaus. Dort angekommen, hörte uns die Schwester zu und meinte dann, das wir doch besser in ein anderes Krankenhaus fahren, da sie, bei sich im Haus keinen Spezialisten haben. Uff, die wohlen uns wohl nicht. Aber als mir der Gedanke so durch den Kopf ging, fing die Schwester schon an die umliegenden Krankenhäuser ab zu telefonieren und uns zu vermitteln. Nach etwas hin und her gab sie uns den Namen eines Krankenhauses, in dem sie uns schon angekündigt hat.

 

Also ab mit dem Taxi ins nächste Krankenhaus und am Empfang gemeldet und eine Nummer gezogen. Mehrere Stunden, diverse Untersuchungen, vielen gewechselten Worten sowie einer obligatorischen Infusion von Kochsalzlösung später, hatte ich eine Diagnose zusammen mit Medikamenten und einer Rechnung. Alles in allem Glück im Unglück. Eine spätere Behandlung hätte ernste Konsequenzen gehabt.

 

Kostenpunkt für den Abend waren knapp 50.000 Yen. Eine Übernachtung ist mir zum Glück erspart geblieben, dass wäre schnell ein Mehrfaches gewesen und hätte jegliche Reiseplanung über den Haufen geworfen. Aber auch wohl dem der eine Reisekrankenversicherung hat und sich im Vorfeld mit dem Thema auseinander gesetzt hat.

Nach diesem Abenteuer gingen wir erst mal Donburi essen und danach ins Hotel, den Tag beenden.

 

Was bleibt von dem Tag? Andreas ist eine Wucht und bei Notfällen ein Stein in der Brandung. Und eine Reisekrankenversicherung verhindert, selbst wenn man das Geld in der Regel vorstreckt, dass der Urlaub zur finanziellen Katastrophe wird. Ach, und ich habe jetzt eine schicke Patientenkarte von dem Krankenhaus.

S (zum zweitenMal dabei)



Tag 19:

Fr 10.04.

 Tokio



Tag 20:

Sa 11.04.

Tokio 




Tag 21:

So 12.04.

 

 

   


Lust auf Japan bekommen?

 Wir haben 2026 noch Plätze frei im August, Oktober und November!