Reiseberichte und Bilder

Kyoto & Kanazawa B-1 2026

05.05. - 25.05.

21 Tage

 

Hier präsentieren wir nahezu täglich neue Fotos und Reiseberichte unserer Reise.


Tag 1:

Di 05.05.

Frankfurt -> Tokio



Tag 2:

Mi 06.05.

Tokio



Tag 3:

Do 07.05.

Tokio


Bericht von einer Vierer-Gruppe mit eigenem Programm:

Wir waren heute nach Shinjuku unterwegs und haben unser Tochter im LH Crew Hotel abgeholt. Der erste Spot war das Metropolitan Gouverment Building
Hier gibt es im Süd und  Norddturm im 45. Stockwerk ein Observation Deck mit kostenlosem Zugang. Von hier aus hat man einen tollen Blick über die Stadt.

Besuch des Katzen Tempels (Gotokuji)

Weiter ging es dann mit der odakyu Linie ( blau) von shinjuku Bahnhof bis Gotokuji Station

Dann ca 15 min zu Fuß zum besagten Tempel. Sehr schöne gepflegte Anlage mit angrenzendem Friedhof. Im Tempel kann man geweihte winke Katzen kaufen. Danach kurze Mittagspause (Ramen Suppenküche am Bahnhof).
Im Anschluss sind wir noch durch den yoyogi Park spaziert ( entlang dem Bambus Wald ) und haben den Abend in den Gassen mit den Garküchen ausklingen lassen (Omoide Yokocho Memory  Lane in Shinjuku).

Doris und Dieter aus Dietzenbach (Hessen), zum 2. Mal dabei!


Tag 4:

Fr 08.05.

Tokio 

Nach den ersten zwei sehr ereignisreichen Tagen in Tokyo steht auf unserem Reiseplan:  "kein Programm". Andreas bietet uns an, zusammen mit uns einen Ausflug zum Odaiba Seaside Park zu unternehmen und wir nehmen gern an. Wir fahren 7 Stationen mit der Monorail "U1" oberirdisch bis Obaida. Wir gehen zum Strand, spazieren auf dem Skywalk entlang und können die Rainbow Bridge, eine Miniatur der Freiheitsstatue und den Fuji TV Media Tower bewundern. Nachdem alle Hunger haben, machen wir uns auf den Weg ins Einkaufszentrum, denn da können wir im 2. UG für jeden Geschmack etwas Leckeres finden. Beim Rausgehen entdecken wir den Unicorn Gundam, einen riesigen Roboter, der sich auch zu bestimmten Zeiten bewegt. Elke und Michael haben die Idee, mit dem Schiff zurück zum Hotel zu fahren, wir nehmen ein Schiff der Tokyo Cruise Line und legen um 15.20 Uhr ab. Nach ca. 1 Stunde erreichen wir den Asakusa Pier und gehen zu Fuß den Rest des Weges ins Hotel.
Es war ein schöner freier Tag.

Uschi


Tag 5:

Sa 09.05.

Atami 

Gemütliches Ausschlafen nach dem freien Tag. Noch vor der Weiterreise ein gutes Frühstück vom Buffet im Hotel.

Danach zu Fuß zum Bahnhof mit 2 mal Umsteigen. Schönen Aussichten auf die Landschaft und Meer während der Zugfahrt nach Atami. Den Nachmittag erkunden auf eigene Faust.
 M.R.
(Zum 5. Mal dabei)


Tag 6:

So 10.05.

Atami

6. Tag, 10. Mai 2026 Küstenwanderung
Nach einem ausgiebigen japanischen Frühstück trafen sich 12 Personen unserer Reisegruppe, um heute auf dem Jogasakipfad, einem Steilküstenwanderweg, zu wandern. 

Das Wetter war dafür optimal. Strahlender Sonnenschein, kaum Wind und 20° C. Mit dem Zug fuhren wir nach Futo. Zuerst ging es an der Straße entlang,  Blick zum Meer. Erstes Etappenziel mit Rast war der Leuchtturm. Einige von uns haben den Leuchtturm bestiegen und den wunderbaren Rundumblick genossen. Weiter ging es Richtung Renchaguji Tempel auf einem schmalen Pfad der Steilküste entlang.  

Am Tempel angekommen legten wir eine ausgiebige Mittagspause ein, um unsere mitgebrachte leckere Verpflegung zu genießen. Wer wollte, konnte nach der Mittagspause zu einer nah gelegenen Bahnstation laufen und nach Atami zurück fahren. Jetzt begann der etwas anspruchsvollere Teil der Wanderung. 

Fast alle von uns machten sich nun auf den Weg entlang der Jogasakiküste. Uns erwartete ein schattiger Waldweg. Es ging immer wieder über Natursteinstufen bergauf und bergab, mit Ausblick auf den Pazifik mit traumhaft schönen kleinen Felsbuchten.  

Nach gut 2 Stunden sind wir am Wasserfall angekommen und alle waren sich einig, die zusätzlichen 300 m bis zur Hängebrücke hin und zurück zu gehen. Müde, aber sehr zufrieden kamen wir am Bahnhof Izukogen an. Die Zeit reichte gerade noch, um eine Tube Wasabi (hergestellt mit Izu- Wasabi) zu kaufen. Jetzt sitzen wir im Zug und freuen uns auf das Abendessen und einen entspannten Abend in der Hotellobby.

E.P. (zum 2. Mal dabei)


Tag 7:

Mo 11.05.
Kyoto 



Tag 8:

Di 12.05.

Kyoto

Um 08:30 Uhr traf sich unsere Gruppe in der Lobby des Hotels, um erst mit der U-Bahn und dann mit dem Bus zum Goldenen Tempel Kinkakuji zu fahren. 

Erwartungsgemäß war es dort sehr voll und wir haben den Tempel und den dazugehörigen Park besichtigt. Eine beliebte Tradition, die Glück bringen soll, ist es, dort eine Münze in einen kleinen Metalltopf zu werfen, was uns leider nicht gelungen ist. 

Danach ging es zu Fuß zum Ryoanji Zen-Garten. Der Kontrast war überwältigend. Es war schattig, sehr ruhig und es duftete angenehm nach den unterschiedlichsten Pflanzen. Am großen Seerosenteich vorbei gingen wir zum Hauptgebäude mit dem Steingarten. 

Es war eine besondere Erfahrung, dass man beim Betrachten des Steingartens, trotz der vielen Menschen, zur Ruhe kommen konnte. Anschließend sahen wir noch den besonderen Brunnen Tsukubai. 
Während die meisten der Gruppe nun gemeinsam zum Mittagessen fuhren, liefen wir zu viert zu der historischen Straßenbahn, mit der wir nach Arashiyama fuhren. 

Vom dortigen Bahnhof gelangten wir über die große Holzbrücke zu einem kleinen, aber feinen japanischen Restaurant, indem wir hervorragend gegessen haben. Gestärkt gingen wir zu den Anlegern, der auf dem Katsura Fluss fahrenden Boote und fuhren mit einem kleinen Holzboot, das Platz für ca. 12 Personen bot, den Fluss hinauf.  

Ein besonderes Highlight war, dass kurz vor dem Wendepunkt des Bootes ein Versorgungsboot an unserer Bootsseite anlegte und kalte Getränke und kleine Speisen anbot. 

Auf der Rückfahrt sahen wir die Sagano Romantikbahn, die sich durch den nahe gelegenen Wald schlängelte. Mit der wollten wir nun auch gerne fahren. Wir hatten Glück und konnten für die Hin- und Rückfahrt Tickets kaufen und sofort starten. Es ging entlang  des Flußes Katsura bis nach Kameoka. Unterwegs konnten wir die ganze Schönheit des natürlichen Flussbettes und der Landschaft genießen. 

Wieder zurück in Arashiyama entdeckten wir den dortigen berühmten Bambuswald und sind auf einem schönen Weg durch die hohen Stämme gelaufen. Danach fuhren wir mit der historischen Straßenbahn wieder zurück ins Zentrum von Kyoto und sind am Abend müde, aber sehr zufrieden, im Hotel angekommen.

M. P. ( zum 2. Mal dabei)


Tag 9:

Mi 13.05.

Osaka

Tokyo, Kyoto, Osaka ... mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Kein Problem mit den umfangreichen und dicht gepackten Streckenplänen der einzelnen Verkehrsmittel: Bus, S-Bahn, U-Bahn, Regionalzug und Shinkansen.
Ticketpreise und Tarifzonen? Kein Problem mit dem aufgeladenen Pasmo-Pass. Mit diesem wird per Chipkarte am Gate kontaktlos eingecheckt und bei Fahrtende wieder ausgecheckt. Der fällige Fahrpreis wird automatisch abgebucht.
Zu viele Menschen? Kein Problem. Alle Leute sind sehr diszipliniert, zuvorkommend und höflich, leise und schnell. Im Zug ist immer Platz, unabhängig wie viele Menschen unterwegs sind (man macht einfach Platz).
Man geht links, das Ziel ist, niemanden zu behindern und man stellt sich geordnet in die Schlange, um einzusteigen, wobei man wartet, bis alle ausgestiegen sind.
So macht Reisen Spaß, so dass wir heute unaufgeregt, entspannt und fröhlich in Osaka angekommen sind. Die erste Station war dann sogleich das neue Wahrzeichen von Osaka,  das "Umeda-Sky-Building" mit Skywalk und beeindruckendem Ausblick auf die 3-Mio-Stadt. 
Micha und Reimund (das 1. Mal dabei).


Tag 10:

Do 14.05.

Osaka 



Tag 11:

Fr 15.05.

Osaka 

Ausflug nach Himeji

Zu viert haben wir uns um kurz vor 9:00 Uhr auf den Weg zum Bahnhof Juso gemacht. Ziel: Himeji. Mit der Kobe Line fuhren wir bis Kobe. Dort mussten wir Zug und Bahnhof wechseln. Nach kurzem Suchen fanden wir den Bahnhof und konnten bald in den Zug nach Himeji einsteigen. 

Schon beim Verlassen des Bahnhofs von Himeji sahen wir in ca. 1 km Entfernung die imposante Burg. Es ging geradeaus auf der Hauptstraße genau auf die Burg zu. Direkt vor der Festung befindet sich ein freier Platz, der es erlaubt, sie in ihrer ganzen Größe und Schönheit zu betrachten. 

Nachdem wir den Eintritt für Burg und Garten gezahlt haben, erhielten wir am Eingang einen Beutel für unsere Schuhe, da, wie in Japan üblich, Wohnräume nur ohne Schuhe betreten werden. Wir wollten den Westflügel besichtigen. Also Schuhe aus, in den Beutel und los. Dort gab es Schautafeln zur Geschichte, der Herrscher und der Bautechnik. 

Nach der Fülle der Informationen haben wir den Rest der Burg nur von außen besichtigt. In einem kleinen Café gegenüber der Festung haben wir uns bei Kaffee und Kuchen erholt. 

Nach der Pause ging es in die Gärten. Neun Themengärten warteten auf unsere Besichtigung. Die Themenvielfalt war sehr groß und wir haben uns an den wunderschön gestalteten Gärten erfreut.

Nach den vielen Eindrücken wurde der Rückweg angetreten. Die Verbindungen konnten nicht besser sein. In Himeji wartete schon der Zug nach Kobe am Bahnsteig. In Kobe das gleiche, ohne Wartezeit konnten wir umsteigen und erreichten nach einem Tag mit vielen Eindrücken Juso/Osaka. 

M. P. ( zum 2. Mal dabei)

Und noch ein Bericht:
von Uschi, Michaela, Andrea, Raimund, Manfred und Jochen  

Freier Tag in Osaka stand auf unserem Reiseprogramm und wir 6 hatten uns die Burg Osaka und das Abeno Harukas Hochhaus vorgenommen. Gemeinsam waren ein paar schwierige Momente bei der Navigation durch das Verkehrssystem der Riesenstadt erfolgreich zu bewältigen. 

Die Burg beeindruckte durch dicke Mauern aus riesigen Granitblöcken, das prächtige Gebäude und die grüne Umgebung. Ebenfalls riesig war aber auch  der Besucherandrang. Die interessante Ausstellung konnten wir deshalb leider nur begrenzt genießen. 

Der Besuch der Aussichtsplattform im Hochhaus war im Gegensatz dazu sehr entspannt. Auf einer Höhe von fast 300m boten sich bei strahlendem Sonnenschein fantastische Ausblicke auf Osaka und Umgebung. Anschließend gab’s noch ein Getränk und gemütliches Erzählen im Café, nur wenige Meter unterhalb der Plattform. 
Unbedingt zu empfehlen ist ein Toilettenbesuch mit dem Häusermeer im Waschtischspiegel. 

Zurück zum Hotel? Mit Schwarmintelligenz kein Problem!


Tag 12:

Sa 16.05.

Kanazawa 



Tag 13:

So 17.05.

Kanazawa



Tag 14:

Mo 18.05.

Kanazawa 



Tag 15:

Di 19.05.

Noto Chirihama

Nach einem gemütlichen Frühstück und entspanntem Vormittag mit kleinen Abstechern zum Tempelgarten und zum Fischmarkt (mit kurzer Mittagspause) haben wir uns zur Weiterreise ca. 50 km nach Norden um 13.00 h am Bahnhof Kanazawa verabredet.

Das Ziel war das Hotel Kyukamura in Noto Chirihama im Naturresort Ichezen-Kaga-Küstennationalpark. Das Hotel ist ein beliebter Erholungsort - nicht nur für Japaner - und zeichnet sich insbesondere aus durch seine Thermalquellen vulkanischen Ursprungs. Diese werden "Onsen" (warme Quellen) genannt und dienen neben der Entspannung auch des körperlichen Wohlbefindens und der Gesundheit.

Nach Ankunft und Bezug der Zimmer in tradionell japanischer Ausstattung (Ryokan genannt) war am Nachmittag Ruhe und Entspannung angesagt, was wir nach den  Erkundungen der belebten großen Städte auch gut gebrauchen konnten. 

Das Ziel war der sehr gut ausgestattete Badebereich des Hotels. Aber zunächst galt es, sich gründlich und äußerst penibel in speziell vorgesehenen Nasszellen zu reinigen; erst danach geht's ins wohlig warme Nass, entweder in einzelne Bottiche oder in ein größeres Becken. Das Ritual muss streng beachtet werden; man badet nackt und getrennt nach Frauen und Männern.

Zum Abendessen trafen wir uns gemeinsam im großen und typisch japanisch gestalteten Hotelrestaurant. Die vorbereiteten Speisen waren eine Augenweide und ein Gaumenschmaus:
ein mehrgängiges Menü, quer durch die japanische Küche mit leckeren Vorspeisen, einer am Tisch zubereiteten Suppe (Sukiyaki-Eintopf), frischen Sashimi mit Wasabi und eingelegtem Rettich sowie Sojasauce, Fisch und ein Buffet mit diversen Reisvariationen sowie Süssem als Dessert. Und natürlich hat uns Andreas mit reichlich Bier und Sake versorgt. Ein toller und genussvoller Abend.

Micha und Reimund



Tag 16:

Mi 20.05.

Noto Chirihama

Der nächste Tag (Mittwoch) begann mit einem reichlichen und delikaten Frühstück, einfach alles, was die japanische Frühstücksküche so hergibt: Suppe, Eierspeisen, Fisch, Salate, Reis, Tee, Kaffee u. v. m. Danach trafen wir uns zu einem gemeinsamen "Spaziergang", zuerst am Strand entlang, dann in Richtung Noto Chirihama durch den Ort, um nach einer kleinen Pause im Gemeindezentrum zurück zum Hotel zu kehren. Am Nachmittag war wieder Entspannung Trumpf: Ruhe und Gelassenheit im Onsen, Genuss pur. Das Abendessen, alle zusammen wie am Vorabend, war wieder ausgezeichnet und mehr als ein würdiger Abschluss zweier toller Tage.

 

Micha und Reimund



Tag 17:

Do 21.05.

Nagano



Tag 18:

Fr 22.05.

Nagano 



Tag 19:

Sa 23.05.

Tokio



Tag 20:

So 24.05.

Tokio



Tag 21:

Mo 25.05.

Rückflug