Reiseberichte und Bilder
Schneeaffen Z-1 2026
28.01. - 17.02.
Hier präsentieren wir nahezu täglich neue Fotos und Reiseberichte unserer Reise.
Tag 1:
Mi 28.01.
Frankfurt -> Tokio
Der Tag begann für mich entspannt mit einem Frühstück in Frankfurt. Ich bin extra am Dienstag Abend angereist, um nicht eine böse Überraschung mit der DB zu erleben. Im Flughafen angekommen dauerten die Kontrollen doch etwas länger. Die restliche Zeit bis zum Abflug bin ich umher gewandert und haben meine 10k an Schritten geschafft.
Das Essen war wie bei Lufthansa erwartet gut und es gab interessante Filme.
Martin aus Meißen (zum 8. Mal mit Koyama unterwegs!)
Tag 2:
Do 29.01.
Tokio
In Japan angekommen dauerte die Einreise etwas länger.Fast zeitgleich ist ein anderer Flieger gelandet und das Rennen zum Einreise Check In hat begonnen. Andreas besorgte allen die noch keine Pasmo Karte hatte eine. Nach der Anmeldung im Hotel aßen wir zu Mittag und erkundeten danach Asakusa. Im Anschluss konnte jeder denn Tag auf seine Art und Weise ausklingen lassen.
Martin aus Meißen (zum 8. Mal mit Koyama unterwegs)
Tag 3:
Fr 30.01.
Tokio
Der zweite Tag in Japan und unser dritter Reisetag. Laut unseres Info-Heftes (An dieser Stelle ein großes Lob an das Koyama Team. Das Heft ist übersichtlich, einfach aufgebaut und falls man verloren geht, hilft es einen den richtigen Weg zu finden) haben wir heute ein tolles Programm vor uns. Um 9 Uhr ist Treffen vor der Lobby. Danach ging es zu Fuß, mit der S und U-Bahn zuerst zum Meij -Schrein. Die Schreinanlage ist sehr weitläufig und von viel grün umgeben. Mann merkt richtig wie bedeutend der Meij Kaiser war und mit wie viel Hingabe Er (und seine Familie) noch heute verehrt wird.
Nach diesem Ort der Ruhe quetschen wir uns wieder in die Bahn Richtung Tokio Hauptbahnhof. Von dort geht es in Richtung Kaiserpalast. Wir hatten vor, nicht nur den ehemaligen Kaiser unsere Aufwartung zu machen, sondern auch den jetzigen. Leider standen wir nicht auf der Gästeliste und so haben wir das Gruppenfoto vor der Haustür gemacht.
Da es bereits nach 13 Uhr war, ging es jetzt zum Mittagessen. Mitten zwischen den Geschäftsleuten suchte sich jeder ein Lokal aus. Eine Stunde später trafen wir uns gestärkt, um zur Ginza weiterzugehen. Eine edel Boutique reiht sich dort an die andere. Im Uniqlo fand ich einige schöne T-Shirts mehr kann ich mir auf der Ginza nicht leisten.
Im Anschluss fuhren wir noch zum Ameyoko Markt. Dort kann man alles vom frischen Fisch bis hin zum Turnschuh finden. Danach nahm uns Andreas noch mit nach Akihabara. Wir sahen Maids, Anime/Manga Figuren, Elektronik Läden und noch viel mehr. Nach diesem Programm führte uns Andreas zurück zum Hotel wo jeder den Abend ausklingen lassen konnte wie er wollte.
Martin aus Meißen (Stammgast)
Tag 4:
Sa 31.01.
Nagano
Heute ist ein Reisetag. Es geht von Tokio nach Nagano.
Treffen war vor dem Hotel und es ging über verschiedene Zwischenstationen zum Tokio Hauptbahnhof. Dort angekommen fiel uns erst mal die Kinnlade runter. So viele Menschen auf engsten Raum haben wir so noch nicht gesehen. Es waren auch viele Ausländer mit Ski-Ausrüstung auf dem Bahnsteig. Kurz überlegen........ heute ist Samstag. So haben wir keine Chance mitzufahren. Kein Problem 30min späterfährt der nächste Zug. Also kurz gewartet.
In Nagano sieht man an vielen Stellen noch die Werbung bzw. Info zu den Winterspielen 1998. Es liegt sogar etwas Schnee. Unser eigentliches Ziel für heute ist der Zenkō-ji. Eine schöne Tempelanlagemit dazugehöriger Einkaufsstraße. Nach dem alle gebetet uns sich mit Glücksbringern eingedeckt haben ging es wieder zum Hotel. Einige aus der Gruppe haben sich spontan getroffen und eine Izakaya(Japanische Kneipe) gestürmt. Die Folgen des übermäßigen Bier Genuss konnten erst am nächsten Tag gesehen werden. Alle anderen haben den Abend entspannt ausklingen lassen.
Martin
Tag 5:
So 01.02.
Nagano
Treffpunkt war vor dem Bahnhof Nagano. Schnurstracks gings zum Zug in Richtung Yudanaka und ebenso schnell stiegen wir in den Bus, der uns zum Snow Monkey Park brachte.
Nach einer kleinen Wanderung durch den Wald erreichten wir schliesslich den Onsen mit einem recht imposanten Geysir vor dem Eingang.
Da wir allerdings noch zu früh waren, kletterten wir ein paar Stufen hoch zum Snow Monkey Park. Auf dem Weg zum Park durften wir bereits argwöhnisch zu den vergnüglich badenden Affen hinunterschauen.
Die Japanmakaken unterhielten uns mit ihrer Anwesenheit. Sie rannten im Schnee umher, schlängelten sich zwischen den Beinen der Menschen hindurch und badeten genüsslich im warmen Becken. Gegenseitiges Lausen inbegriffen.
Danach trafen sich ein paar wagemutige der Gruppe vor dem Onsen. Nach dem wir Eintritt und das obligate Badetuch bezahlt haben, ging es in die Umkleide, wo wir alle unsere Sachen deponierten. Nackt wuschen wir uns, wobei ich den Sinn hinterfragte, denn dort im Becken entlausen sich die Affen. Sauber liefen wir nach draussen zum Becken mit den kleinen und grossen Affen.
Endlich im Bad wurde mir bewusst, dass alle die noch unterwegs zum Park waren, einen herrlichen Blick auf uns Affen und sich über uns amüsierten. Egal, wir teilen den Savoir-Vivre mit unseren kleinen Freunden.
Nach dem wärmenden Bad machten wir uns auf den Rückweg. Zurück im Bus, welcher an jedem erdenklichen Onsen angehalten hatte, erreichten wir schliesslich Yudanaka-Station. Im wohl beheizten Zug, wo wir alle grosse Mühe hatten, wach zu bleiben, ging es schliesslich zurück nach Nagano-Station und ab ins Hotel.
Simone und Thomas (aus der Schweiz), zum zweiten Mal dabei
Tag 6:
Mo 02.02.
Nagano
Unser sechster Reisetag führt uns heute zur Burg Matsumoto auch als "Krähenburg" bekannt.
Der Tag startete mit einem japanischen Frühstück im Hotel. Treffen war vor dem Bahnhof und wie auch schon die letzten Tage waren alle super pünktlich. Also nix wie rein und auf zum Gleis sechs. In ca. 90 Minuten fahren wir von Nagano aus vorbei an kleinen Dörfern, verschneiten Bergen und durch den ein oder anderen Tunnel. Wie jeder weiß ist die Zugfahrt in Japan dafür da Schlaf nachzuholen.
In Matsumoto angekommen laufen wir zusammen zur Burg. Auf den Weg kommen wir an einer alten Einkaufenstraße vorbei und Andreas erzählt uns die örtliche Legende. Ihr wollt wissen worum es geht. Dann meldet euch zur Schneeaffen-Reise 2027 an. Kleiner Spoiler, es geht um Amphibien.
Die Burg und die Burganlage sind wunderschön auch jetzt im Winter. Mann muss sich nur warm anziehen, denn in der Burg heißt es Schuhe aus. Danke an Andreas das er uns vorher gewarnt hat. An dieser Stelle muss ich eine Warnung aussprechen. Die Treppen sind sehr steil und teilweise sind die Stufen auch weit auseinander. Jemand mit Knie oder Hüfte Beschwerden wird es schwer haben. Innen sind alte Waffen und Rüstungen ausgestellt. Auf fast jeder Ebene kann man Bilder von der Stadt und Burganlage machen.
Nach dem jeder die Burg besichtigt hat konnte noch die Stadt erkundet werden. Rückreise nach Nagano war auf eigene Faust.
Martin aus Meißen Stammgast
Tag 7:
Di 03.02.
Amihari Onsen
Sayonara Nagano, heute geht es für zwei Tage zum Skilaufen und Entspannen nach Amihari Onsen.
Tag 8:
Mi 04.02.
Amihari Onsen
Tag 9:
Do 05.02.
Tomakomai
"Wir stehen früher auf"
Tag 10:
Fr 06.02.
Tomakomai (Sapporo)
Der neunte Reisetag führt uns heute nach Sapporo und dem Schneefest.
Die Erläuterungen zum Frühstück überspringen wir heute und fangen direkt mit der Aktion an. Am Bahnhof angekommen erst einmal großer Schock. Unser Zug fällt aus. Während Andreas noch nach einer
Alternative sucht, kommt eine Durchsage. Wir dürfen ohne Extrakosten den Expresszug nehmen. Einziges Problem, der fährt erst 30min später. Dann auf zum Don Quijote. Alle laufen Andreas hinterher
und stehen vor verschlossenen Türen. Heute ist nicht unser Tag.
Endlich in Sapporo angekommen entscheidet sich Andreas die Tour etwas zu verändern. Er führt uns zu einem roten Backsteinhaus, dem ehemaligen Rathaus. Es wurde lange Zeit renoviert und erst
letztes Jahr wieder eröffnet, und zwar mit neuem Konzept. Es werden hier keine Würdenträger mehr empfangen. Sondern Museumsbesucher und Menschen die mehr zu den Ainu erfahren wollen. Im Vorgarten
wurden Spiele aufgebaut an denen sich große und kleine erfreuen können.
Danach sind wir zum Uhrturm gegangen. Es ist das letzte noch stehende Gebäude der Agrar Hochschule. Das Haus wurde früher für Versammlungen genutzt. Jetzt ist es ebenfalls ein Museum und ein
Touristenmagnet. Langsam bekommen alle Hunger also nix wie auf zum Rathaus und zur dortigen Mensa. Ohne Extrakosten kann jeder für kleines Geld ein ordentliches Mittagessen bekommen. Dank der
super Planung waren wir vor den größten Ansturm da. Treffen war auf den Gang vor der Mensa. Es standen sogar ein paar Stühle rum. Der Beamte für die Berufsberatung war sicher froh als wir
losgingen. So blieb ihm erspart für alle 13 Personen neue Arbeit zu finden.
Zum Schluss ging es zum Fernsehturm und danach zum Schneefest.
Die Aussicht von oben war wie immer beeindruckend. Es gab sogar eine Stempelrallye. Genau das richtige für mich. Auf dem Schneefest reihte sich Skulptur an Skulptur, neben Imbissen und der einen
oder anderen Bühne. Am beeindruckendsten waren die riesigen Schneeskulpturen. Es gab so viel zusehen, dass ich nicht wusste, wo ich anfangen sollte. Die Skulpturen gingen von realen Personen,
über Anime Charaktere zu abstrakten Kunstwerken. Es wurde sogar Himeji Castle nach gebaut. Etwas weiter die Hauptstraße entlang fand man auch noch Eisskulpturen. Jeder konnte das Fest genießen
und den Heimweg auf eigene Faust angetreten.
Martin aus Meißen Stammgast.
Tag 11:
Sa 07.02.
Tomakomai (Sapporo)
Heute stand ein Ausflug zum Berg "Moiwa Yama" und anschließender Bergwanderung auf den Plan. Der Tag startete wie der gestrige mit einem Zugausfall. Also wieder alle in den Expresszug und auf nach Sapporo.
Dort sind wir erstmal unterirdisch vorbei an Ständen und Geschäften gelaufen. Danach noch ein Stück per Straßenbahn zum auserwählten Berg. Bei der Seilbahn gab's dann eine Überraschung. Im Winter gibt es nur die Möglichkeit rauf und runter Fahrten zu kaufen. Also etwas mehr bezahlt und niemanden verraten, was wir eigentlich vorhaben.
Oben angekommen erst mal die Sonne und die tolle Aussicht genießen. In der Ferne haben wir einige Landmarken gesehen und dank der Tafeln auch gewusst was wir erblicken.
Jetzt kommt das eigentliche Abenteuer, der Abstieg vom Berg über einen Pilgerweg. Alle haben sich Spikes organisiert. Ansonsten wäre der Abstieg nur auf dem Gesäß möglich gewesen. Und auf eben jenes setze ich mich nach nur drei Schritten und nach weiteren fünf und einige Minuten später wieder. Ich hätte mir also das Geldsparen können. Das uns Andreas nach gut 10min gestanden hat, das es hier auch Bären gibt, hat nicht unbedingt geholfen.
Da es ein Pilgerweg ist, kamen uns immer wieder Japaner entgegen. Einer rannte sogar den Berg hoch. Nach den anfänglichen Problemen genossen wir die Wanderung und erreichten alle den Fuß des Berges. Jetzt war das Programm zu Ende und jeder konnte tun, was er wollte. Essen gehen, zum Schneefest oder was komplett anderes.
Martin aus Meißen Stammgast
Tag 13:
Mo 09.02.
Naha
Aufgrund der Probleme mit der japanischen Bahn sind wie heute eher zum Flughafen Shin Chitose gefahren. Langsam glaube ich, die DB hat eine Außenstelle auf Hokkaido.
Mit mehr als genug Puffer ging es zum Gate und dann hieß es warten. Der Flug hat wegen des Wetter Verspätung. Der Flug war ansonsten entspannt und recht ruhig.
In Fukuoka angekommen hatten wir zwei Stunden Zeit was zu essen und uns die Beine zu vertreten. Auch dieser Flug hatte etwas Verspätung und somit sind wir gg 17:45 in Okinawa angekommen. Koffer geholt und per Monorail zum Hotel. Einige wollte noch was essen gehen. Andere sehnten sich nach einer Dusche. Somit ist ein weiterer Tag in Japan vorbeigegangen.
Martin aus Meißen Stammgast
Tag 15:
Mi 11.02.
Naha
Tag 17:
Fr 13.02.
Naha
Tag 19:
So 15.02.
Tokio
Tag 20:
Mo 16.02.
Tokio
