Drei Wochen Urlaub in Japan - mit uns seit 1987

Koyama Japanreisen Über Uns

 

Reisebericht und Bilder A-1 2019

"Kirschblüte-Klassik"

28.03.-17.03.


Hier präsentieren wir nach Möglichkeit täglich neue Fotos unserer Reise durch Japan im Winter.

Vielen Dank an unsere Teilnehmer für das freiwillige Verfassen der authentischen Reiseberichte!


Die Reise beginnt am Seitenende!

21. Tag: Abreise Mi 17.04.

Tag 21

 

Heute müssen wir wieder zurück nach Deutschland. Früh morgens hatten die ersten schon Mails von der Lufthansa bekommen: Flug verspätet sich um ca. 1 Stunde da das Flugzeug schon verspätet in Frankfurt gestartet war. Noch ein letztes Mal im Toyoko Inn frühstücken und dann hatte jeder noch etwas Zeit, seine vielen Souvenirs und Einkäufe in den Koffern zu verstauen. Aus eigener Erfahrung kann ich da behaupten, das ist nicht leicht ;-) . Aber irgendwie passt doch alles in die Koffer und pünktlich um 10:15 trafen sich alle vor dem Hotel.

 

Nach einem kurzen "Spaziergang" zur U-Bahn fuhren wir Richtung Tokyo-Haneda. Der Fuji war leider heute wegen dem diesigen Wetter nichtmehr zu sehen. Wie meistens versteckte er sich vor uns. Am Flughafen noch schnell die PASMO zurückgegeben oder wer noch einmal wiederkommen möchte hat sie auch behalten. Mit dem Gepäck ging es ziemlich schnell, nur wegen der Flugverspätung kam es zu einem kleinen Stau. Es mussten Anschlussflüge umgebucht oder anderweitige Möglichkeiten ausgeschöpft werden.

 

Ein letztes Shopping im kleinen Einkaufsdorf über den Check-Inschaltern und ich sag lieber nicht, für wieviel ich Kitkat in verschiedenen Geschmacksrichtungen gekauft habe. Kleine Shops und Lokale luden zum verweilen ein. In einer Ecke wurde auch umgebaut, nächstes Jahr sind die Olympischen Sommerspiele in Tokyo und man möchte sich von seiner besten Seite zeigen.

 

Am Gate trafen sich dann alle wieder und hier wurden dann das letzte Geld im Dutyfree-Bereich ausgegeben. Gegen 15:15 hob dann unser Flieger in Haneda ab. Der Flug über dem japanischen Meer war Anfangs etwas holprig wegen ein paar Turbulenzen. Die restliche Flugzeit verlief dann ruhig und man vertrieb sich die Zeit mit Filmen und schlafen. Um 19:25 landeten wir dann  in Frankfurt und es stellte sich für viele die Frage ob sie ihre Anschlussflüge und -züge noch schaffen. Ich hatte Glück das mein Gepäck schnell aus den Untiefen des Frankfurter Transportsystems auftauchte. Jetzt noch schnell durch den Zollausgang (rechts und links jeweils vier interessiertschauende Beamte) mit unschuldiger Miene um nicht angehalten zu werden und mit einem leichten Sprint mit vollem Gepäck Richtung Fernbahnhof. Meinen Zug habe ich noch erreicht, sonst hätte ich noch einmal fast zwei Stunden warten müssen. 

 

Nach einem langem und anstrengenden Tag bin ich dann noch kurz vor 12 Uhr zu Hause angekommen.

 

 

Und ich möchte hier auch noch einmal vielen Dank an meine Gruppe sagen. Es war eine schöne Reise und ich hoffe, ich konnte euch allen das Land der aufgehende Sonne etwas näher bringen :-)

 

AF aus Nürnberg (RL)

20. Tag: Tokio  Di 16.04.

Tag 20: Ueda/Tokyo

 

Heute stand der letzte Tag vor unserer Heimreise an. Nach einem westlichen Frühstück mit Toast und Rührei ging es mit dem Hotelbus zum Bahnhof von Ueda. Bei unserer Abfahrt haben uns die Angestellten des Rijokans gemeinsam zum Abschied zugewunken, was uns einmal mehr die Freundlichkeit der Japaner zeigte.

 

Nun ging es wie gewohnt pünktlich mit dem Shinkansen nach Tokyo. Auf dem Weg konnten wir uns sogar über eine halbwegs gute Sicht auf den Fuji-san freuen.

 

In Tokyo angekommen hatten wir nun bei herrlichem Sonnenschein noch einen halben Tag zur freien Verfügung. Einige von uns machten sich auf in das Anime- und Manga-Viertel Akihabara, andere schauten sich noch einmal Asakusa an. Wir hatten uns für das Viertel Shinjuku entschieden.

 

Nach einer kurzen Tour durch die Gässchen der Golden Gai und zum Hanazono Schrein ging es weiter zum Shinjuku Gyoen Park. Hier konnten wir noch ein letztes Mal die Kirschbäume bewundern. Entgegen unserer Erwartung blühten tatsächlich noch sehr viele von ihnen.

Am Abend gingen wir dann noch zum neuen Rathaus, um von der Aussichtsplattform Tokyo ein letztes Mal von oben zu betrachten. Diesen Ausblick haben wir noch bis zum Sonnenuntergang genossen.

 

Abschließend trafen sich alle noch einmal in der Hotellobby, um die Reise bei einigen Bieren, Cocktails und anderen Getränken ausklingen zu lassen. Hier merkte man mal wieder, wie gut die Gruppe zusammenpasste und wie viel Spaß wir miteinander hatten.

 

Eine wunderbare Reise geht zu Ende. Aber jeder von uns nimmt unzählige schöne Erinnerungen mit nach Hause.

 

A.W. und S.R. aus Düsseldorf

19. Tag: Ueda Mo 15.04.

19. Tag - Ueda

 

Die Nacht auf dem Futon Bett verbrachten wir sehr gut. Langsam gewöhnt man sich an diese Form zu schlafen. In der Früh jedoch saß vor unserem Zimmer irgendwo in den Sträuchern ein Vogel, der meinte uns wecken zu müssen. Ich war aber zu faul auf zustehen und nach zuschauen welcher „Plagegeist“ da trillerte. Frühstück gab es um ,8 Uhr. Begrüßt wurden wir mit einem europäischen Frühstück, welches aus einem mit Salatblatt dekorierten Spiegelei bestand. Dazu jede Menge Toastbrot und der üblichen Erdbeer – und Orangenmarmelade. Anschließend stand eine 2 stündige Wanderung durch die Berge von Ueda auf dem Programm. Andreas zeigte uns die herrliche Landschaft bei strahlenden Sonnenschein. Es ist nicht zu glauben, das wir in dem ganzen Urlaub bisher nur einen Vormittag Regen hatten. Ein Traum für so eine tolle Reise. Anfangs gingen wir über eine kleine Straße, um dann später in den Wald ab zu biegen. Stetig ging es nach oben. Anfangs noch gemächlich, aber mit zunehmender Länge immer „steiler“. Zum Glück hatten wir das Zwiebelprinzip angezogen, denn in der Sonne wurde es recht warm und der Schweiß floss bei einigen in Strömen. Oben angekommen hatten wir einen tollen Ausblick auf die Ebene von Ueda. Beim Abstieg fand sich dann sogar noch ein  Rest vom letzten Schneefall, der mich dazu veranlasste eine Schneeball in die Gruppe zu werfen. Gekonnt hat Thomas diesen in seiner Hand zerschellen lassen. Im Hotel angekommen haben wir uns dann noch auf den Zimmern etwas aus geruht, um dann später mit dem Hotelbus zum Discounter zu fahren. Hier besorgte sich dann jeder etwas für das leibliche Wohl zu Mittag. Den Nachmittag stand dann zur freien Verfügung. Die meisten trafen sich im Onsen. Natürlich Weiblein und Männlein getrennt. Man(n) wollte ja auch mal seine Ruhe haben. Hier galt es zu relaxen und sich schon auf das Abendessen zu freuen. In dem für uns eigens reservierten Raum war, wie am Vorabend schon, festlich im japanischem Stil ein gedeckt worden. Viele liebevoll dekorierte kleine Schälchen mit z.B. gegrillten Fisch und Gemüse, Salat und anderen Köstlichkeiten lachten uns an. In einem extra Topf, welches auf einem Stövchen stand, befand sich unteranderem Krebsfleisch, Fisch, Pilze und Fleisch.  Als Abschluss erhielten wir noch eine Nachspeise und wie üblich eine Miso Suppe. PERFEKT!!!!!! Zum Essen wurde reichlich Bier und natürlich auch Sake (drei große Flaschen je 1,8L) gereicht. Ein vierte hätten wir mit Sicherheit auch noch geschafft. Irgendwann wurde das Licht gedimmt und wir übten uns im Volkssport: Karaoke. Jede Musikrichtung wurde getestet. Von Hells Bells über Waterloo zu Zombie, 99 Luftballons: hatte jeder seinen Spaß. Schnell hatten sich  „Boy Grupps“  und „Girl Grupps“ gefunden. Es war ein toller Abschluss des heutigen Tages. Mit Wehmut sehen wir auf die letzten beiden Tage vor unserer Abreise.

 

Chr. und Sus. aus Langenfeld

18. Tag: Ueda  So 14.04.

Tag 18

 

Schon ist der vor-vor-vorletzte Tag unserer 3-wöchigen Rundreise angebrochen. An Bord des legendären THUNDERBIRD Nr.9 verlassen wir Osaka und fahren mit fast 250 Stundenkilometer in Richtung Nordosten, wo uns in UEDA 2 Tage Natur, Ruhe und Wellness erwarten. 

Der Schaffner kontrolliert unsere Tickets und verbeugt sich dankend vor jedem Reisenden. Was mir seit unserer Ankunft in Japan besonders aufgefallen ist - und gefallen hat :-) - ist genau diese Wertschätzung und Respekterweisung den Anderen gegenüber. Sogar die japanischen Fernsehmoderatoren verbeugen sich nach den Nachrichten und den für uns wichtigen Wettervorhersagen vor den Zuschauern.

 

Unsere Kirschblüten-Reise ins Land der aufgehenden Sonne neigt sich dem Ende entgegen, 3 Wochen scheinen im voraus lang zu sein, sind aber ideal dieses interessante und einzigartige Land von den Sitten und Gewohnheiten her kennenzulernen und die verschiedenen schönen Regionen zu entdecken. 

Andreas kann auf seine auf Japan-Usus getrimmte Gruppe stolz sein:Wir stellen uns artig am Bahnsteig auf den vorgesehenen Warteschlangenlinien an, dann auf die Seite der Zugtüren, sobald diese aufgehen, damit die Aussteigenden, bevor wir an Bord gehen, problemlos und möglichst schnell aussteigen können.

Schnelligkeit und Pünktlichkeit ist hierzulande ein weiterer wichtiger Faktor. Die Züge halten in der Regel nur ganz kurz in den Bahnhöfen (ca. 1-2min) Jede Sekunde zählt! Heute morgen fuhr unser Thunderbirds übrigens auf die Sekunde genau ab!

 

Die Landschaft hat sich seit Osaka verändert: Wir fahren an Reisfeldern vorbei, die blühenden Kirschbäume begleiten uns immer noch. Hier und dort sehen wir nett gepflegte Gärtchen mit Gemüseanbau und winzigen Blumenkistchen vor dem Haus. Sogar entlang der Bahngleise blühen Osterglocken und rote Tulpen. Die Japaner haben den Sinn nicht nur fürs Praktische und Funktionelle, sondern auch fürs Schöne, natürlich auf minimalen Raum.

 

Letzter Halt vor Kanazawa, wo wir umsteigen und unsere Mittagsverpflegung besorgen: Eine schöne Begrüssungsmusik ertönt im Bahnhof, in jedem Japanischen übrigens eine Andere. So kann niemand im Zug verschlafen und wird mit sanfter Musik geweckt, auch das fällt in Japan angenehm auf :-) 

Alle gestärkt, pünktlich und vollzählig am richtigen Bahnsteig erschienen dürfen wir wieder -juppi- "Shinkansen" fahren.

 

Erste schneebedeckte Berge zeigen sich in den "japanischen Alpen" mit Bergen bis 3200m, unsere Fotografen werden wieder aktiv. Wir kommen auf die Minute genau in UEDA an, stehen aber zunächst im Stau: Unser Hotelbus kommt auf den Strassen dieser ca.600m hoch gelegenen Bergstadt nur langsam voran. Dieses Mal ist kein Reisepass in dem typischen japanischen Landhotel nötig, dafür aber ein Navi-System oder Kompass, um sich in dem verwinkelten Gebäude nicht zu verirren. Die Ersten benutzen sofort das hauseigene Thermalbad (innen mit Sprudel, aussen aus Natursteinen unter freien Himmel :-), wunderbar zum relaxen.

 

Nächstes Highlight: japanisches mehrgängiges Abendessen, wir alle im traditionellen Gewand an einer langen Festtafel, das Essen "OISHII", die Stimmung super. Ich durfte als "Kampai-Beauftragte" fungieren und Andreas schaute, daß das "flüssige" Niveau von Bier und Sake bei niemanden "seiner Schäfchen" absank.

Wir genossen das fröhliche Zusammensein und endlich mehr Zeit zum Essen zu haben. 

Ein weiterer toller und erlebnisreicher Abend ging zu Ende, natürlich mit ... KAMPAI!

 

AM aus FR-68300 Saint-Louis

17. Tag: Osaka Sa 13.04.

Tag 17

 

Nachdem der Vorabend arbeitsam (Kollektivbericht erstellt), aber sehr lustig und fröhlich ausklang, manchen noch das Gute-Nacht-Lied "Frère Jacques" gesungen wurde und Pläne für ein Wiedersehen in Paris oder sonstwo geschmiedet wurden, schätzen es alle in der Gruppe, nach 3x Frühaufstehen etwas länger liegen zu bleiben.

Für mich selber begann der Tag perfekt: Ein Blick aus meinem Zimmer auf Wolke 7, blauer Himmel in Sicht, ein warmes Onsen-Bad mit Haarewaschen und Föhnen, KEINE Warteschlange am Frühstücksbuffet, neue leckere japanische Salate (oishii), die Sonne lachte vom blauen Himmel, es konnte zu unserem freien Tag, dem letzten in Osaka, losgehen. 

 

Andreas schlug den doch zahlreichen Freiwilligen den Besuch der Burg Osaka-jo vor, zu dem mir Teilnehmer aus der Gruppe A2 unbedingt geraten haben. Und es hat sich bei diesem traumhaften Wetter (ideal für Fotos) wirklich gelohnt. Und auch meine PASMO-Card funktionierte (nach der Geschichte mit meinen Magneten) wieder. Auch blühten die Kirschbäume erfreulicherweise immer noch, seit unserem ersten Tag in Tokyo

begleiten sie uns in verschiedenen zarten Rosatönen blühend.

 

Es ist Samstag, herrliches Wetter, viele japanische Familien machten, wie wir vor genau einer Woche in Hiroshima, eine Hanami-Party. Von Weitem sahen wir den schönen, in gold-weiss-grün glänzenden Hauptturm der Burg Osaka. Sie wurde 1583 gebaut und erlebte eine turbulente Geschichte, die eine Geschichte für sich wäre. Unsere topfiten und auf 1000 Stufen getrimmte Koyama-Gruppe lief flott an der langen "Lift-Schlange" vorbei und erreichte die Aussichtsplattform im 8.Stock in Rekordzeit. 

 

Ein wunderbarer Ausblick bietet sich uns auf die riesige Stadt Osaka. Ein Durchgang durch das Museum auf den übrigen Etagen war sehr interessant und aufschlussreich über die Entstehungsgeschichte der Burg. Der imposante Hauptturm wurde mehrmals durch Krieg und Brand zerstört und 1931 zum letzten Mal wieder aufgebaut und gehört zu eines der größten und sehenswertesten Wahrzeichen Osakas. Für mich persönlich war es ebenso interessant und "amusant", die vielen Besucher aus dem In- und Ausland zu beobachten, wie sie für gelungene Selfies vor dem Hauptturm posierten. Man hatte den Eindruck, daß sich die ganze Welt hier traf, man hörte Sprachen aus allen Ländern, ich selber lernte Rosanna und Anna aus Italien beim fotografieren kennen. Schon war es an der Zeit, zum Treffpunkt unserer Gruppe zu gehen, die sich anschließend, bis auf Andreas und mich, auflöste.

Einige gingen ins Aquarium, eine Ornithologin vom schwäbischen Meer wollte unbedingt die japanischen Vögel am Hafen erkunden.

Zum Glück hat uns Andreas in den Tagen zuvor wertvolle Tipps gegeben, damit alle in dieser Weltstadt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln einigermaßen klarkommen und sich nicht verirren. 

 

Nachdem die Sicht vom 300m hohen ABENO HARUKAS am Mittwoch, Wetter bedingt nicht optimal war, ergriff ich die Gelegenheit, zusammen mit unserem Reiseleiter auf das UMEDA SKY BUILDING zu gehen. Nur 173m hoch, aber heute ideales, sogar windstilles Wetter (sicherheitshalber heute Morgen mit dem 3 Wetter-Taft "ultrastark" vorgesorgt). Dieses Gebäude mit 2 Türmen, die mit Brücken und oben mit 2 Stockwerken und einer Aussichtsplattform verbunden sind, wurde 1993 fertiggestellt. Ursprünglich waren 4 Türme vorgesehen, aber dann kam die Wirtschaftskrise in Japan. 

Von oben genossen wir die tolle Aussicht, sahen sogar von weitem unser Toyoko-Hotel, die vielen interessanten Gebäude, landende oder abhebende Flugzeuge, fahrende Züge...

 

Andreas bemerkte, das es mit der Riesenbaustelle von der Bahngesellschaft im Moment nicht weitergeht, vielleicht fehlt das Geld. Noch ein paar letzte Fotos "aus dem Himmel", dann fuhren wir mit der Aussenrolltreppe, tolles Erlebnis, wieder nach unten. Noch schnell ein Mitbringsel im Souvenirladen gekauft, bei mir natürlich ein in allen Farbenglänzender "Umeda Sky Building"-Magnet, den ich dieses Mal weit weg von meiner PASMO-Card versorgte.

"By night" würde sich ein Besuch dieses besonderen Gebäudes, mit Blick auf die beleuchtete Stadt Osaka, aus 173m bestimmt lohnen.

Andere aus unserer Gruppe hatten dieses Highlight auf dem berühmten Sky Tree in Tokyo erlebt.

 

Mit dem Zug zurück nach Juso, ein bisschen shoppen, fotografieren (extra große Speicherkarte dabei :-)), relaxen (und diesen Bericht schreiben) im Hotel.

Heute steht auf meinem Programm noch, das aufregende Nachtleben von NAMBA mit meinen elsässischen Freunden zu entdecken. Bin gespannt...

Zuvor gilt es, wieder die Koffer zu packen. Nach der Grossstadt Osaka geht es morgen nach UEDA in die Berge, Natur und Ruhe geniessen.

 

Kyo wa subarashikatta desu. 

 

domo arigato Koyama + Andreas

 

AM aus FR-68300 Saint-Louis 

 

16. Tag: Osaka  Fr 12.04.

Tag 16

 

12. April, noch ein Tag in Kyoto.

 

Heute startet der Tag wieder sehr früh mit einer längeren Bahnfahrt nach Kyoto. Der silberne Pavillon steht unter anderem auf unserem Programm. Neben dem Pavillon ein traumhaft schöner Moosgarten, der uns zu Füßen liegt. Er lädt eigentlich zum hineinlegen ein, aber das würde hier bestimmt niemand gerne sehen. Am Eingang zuerst ein ZenGarten mit Fuji en miniature (Copyright by Claudia).

 

Die Tiefenwirkung des ZenGarten bringt sofort Ruhe in die Gruppe und wir schweben fast durch den Garten hindurch. 

 

Anschließend wandelten wir auf dem Philosophenweg unter den Kirschblüten. 

 

Vor der Mittagspause fuhren wir noch zum

Heijan-Schrein, der dank weniger Besucher eine sehr schöne Stimmung herüberbrachte. 

 

Nun war Mittagspause und man konnte wählen: Handicraftcenter zum Souvenireinkauf oder 

Mittagessen. Für beides war die Zeit etwas knapp. Wir teilten uns auf ;). Danach war ein freier Nachmittag. Wir besuchten den Messerschmied in der Einkaufsstraße Sanjo-Dori. Zufrieden mit unserem Einkauf machten wir uns auf den Heimweg und freuten uns auf die Einladung von Koyama-San zum Chinesen. Arigato gozaimasu

 

Michael & Claudia 

 

15. Tag: Osaka Do 11.04.

Tag 15

 

Kyoto

 

Nachdem sich alle zum Frühstück mehr oder weniger gut gestärkt hatten, ging es pünktlich 7.50 Uhr los.

Unser Heutiges Ziel war die Stadt Kyoto mit ihren vielen verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Einige der  bekanntesten standen heute auf unserem Programm. Dazu zählte der goldene Pavillon, der über und über mit Blattgold verziert ist.

Leider kann man ihn nur aus der Ferne betrachten. Sonst hätten wir alle mal mit einer Hand darüber gestrichen in der Hoffnung das etwas von dem Gold an ihr haften bleibt. Also haben wir uns brav angestellt, für ein Foto . ( Klick, Klick)

Zu Fuß und mit Bus ging es auf zum nächsten Fototermin. Der Ryoanji-Tempel wurde 1450 vom Fürsten Hosokawa Katsumoto gegründet. Das interessante daran ist unter anderem der Steingarten mit seinen 15 Felsstücken, die aus  entsprechender Perspektive nie alle gleichzeitig zu sehen sind. Ein weiteres beliebtes Fotomotiv waren bei den meisten Touristen, wie sollte es anders sein die Kirschbäume. 

Nachdem jeder pünktlich am vereinbarten Treffpunkt war, ging es zu Fuß zurück zur Busstation und danach ging es mit der U- Bahn weite. Heute lief unser Kansai thru Pass heiß. Wir steckten unsere Karte rein und nahmen sie raus, als hätten wir nie etwas anderes gemacht. 

Nach einer Pause fürs Mittagessen ging es zum Schrein- Berg Fushimi Inari. 

Hier wird der Reisgott Inari verehrt, dessen Bote der Fuchs ist. Als wird dort ankamen sahen wir nur rot. 

Es gibt einen Weg zum Berg, der mit 1000ten roten Torii gesäumt ist. Auf der Rückseite stehen die Namen der Personen oder Firmen, welche diesen gespendet haben. Hier gab es leider kein Foto nur mit Toriis, sondern nur eins mit Touris. 

Wer denkt das wars für Heute, der irrt. 

Koyamareisen war der Meinung wir müssten unbedingt noch den Bahnhof von Kyoto sehen. Wir dachten na toll,, Bahnhof " aber siehe da es hat sich gelohnt. Wer wissen möchte was an ihm so interessant ist, kann ja mal mit Koyama verreisen und es sich selbst anschauen.

Mit der Hankyu-Line ging es von Kawaramachi nach Juso, wo sich unser Hotel befindet. Dort hieß es für einige von uns Wäsche waschen, denn unsere Reise neigt sich dem Ende entgegen und der Koffer gibt nichts mehr her. 

 

U. und S. R. aus Treuen

 

14. Tag: Osaka Mi 10.04.

Tag 14

 

...der Tag stand unter dem Zeichen des Wasser 💦 Millionen von Regentropfen folgten Tausenden von Stufen zwei Tage vorher. 7:50 Start vor dem Hotel, die Frisur hält, das triste Wetter hatte den Tag im Griff ... die grösste Herausforderung des Tages war, den Regenschirm funktionstüchtig über den Tag zu bringen -  die Stimmung ist trotzdem gut, es regnet und windet horizontal. In Nara angekommen werden wir von den aufdringlichen, hässlichen, süßen Rehen begrüßt. Sie versuchen uns jetzt schon unser Pausenbrot aus der Tasche zu klauen. 

 

Am Todaiji Tempel angekommen geht’s gleich über viele Stufen durch ein Torii zum Kasuga Schrein. Hier besichtigten wir den weltgrössten und zwei kleine Buddahs...sehr eindrucksvoll. 

 

Wichtige Hinweise von Agnes: Magnete und Passmocard niett zusammenlege (Schwyzer Dütsch)....sonst Störung!

 

Madrid, Barcelona und Tokyo...und die Frisur sitzt immer noch....weiter geht’s zu den 3000 Laternen, aber die Hose ist nass...egal, es geht immer weiter. Brav folgen wir Andreas. 

 

Endlich öffnet sich der Himmel und die Sonne küsst uns. In schwindelerregender Höhe sind wir im Abeno Harukas Hochhaus in der Panorama Etage angelangt. Mit 300 Meter Höhe ist dieses Hochhaus das höchste von Japan.

 

Von oben sahen wir die Stadt en Miniature - Osaka liegt uns zu Füssen.

 

Einschub von Sabine - ich liebe diese Betonwüste!

 

Daheim - beim Toyoko Inn - angekommen, ging’s ins Stammlokal der Japaner zum Chinesen.

 

Ein Tag der Superlativen ( maximale Kälte, maximale Anforderungen an die Frisur, minimale Ausgaben) neigt sich dem Ende.

 

Koyama-san wir danken dir.

Das Kollektiv 

13. Tag: Osaka Di 09.04.

Tag 13

 

Heute stand ein weiterer Reisetag an.

 

Aber zunächst etwas „Frühsport“, nämlich eine knappe halbe Stunde durch Takamatsu zum Ritsurin-Landschaftspark. Es gab sogar einen Plan auf deutsch! Wir schlenderten die verschlungen Wege entlang, an Wasserflächen vorbei und so Manche fanden den Weg in das alte Teehaus oder kleine Handwerks-Museum. 

 

Nach der Rückkehr zum Hotel durfte sich jeder Proviant besorgen, ein Teil traf sich in der Bäckerei „Little Mermaid“ und dann ging es mit dem Taxi zum Fährhafen.

 

Das Schiff brachte uns innerhalb der nächsten Stunden nach Kobe. Das Highlight der Fahrt, die Akashi Kaikyo Brücke (längste Hängebrücke der Welt), wurde dabei ausgiebig abgelichtet und bestaunt. 

 

Bei der Ankunft wartete schon der Shuttlebus zum Bahnhof auf uns und schließlich nahmen wir den Zug nach Juso (Osaka).

 

Schnell eingecheckt, Abendessen in der Einkaufspassage um die Ecke besorgt und ab in Bett, denn der morgige Tag erwartet uns mit vielen neuen Eindrücken aus Nara - Japans erster Hauptstadt.

 

T.R. aus Diespeck

12. Tag: Takamatsu  Mo 08.04.

Tag 12

 

Auf ging es in den neuen Tag. Die magische Zahl für heute war die 1368. Das ist nämlich die Anzahl der Stufen, die zum Schrein von Kotohira zu erklimmen waren. 

Damit auch keine unnötige Energie in Vorbereitung darauf verbraucht und alle die Nacht in Ruhe schlafen konnten, wurden in Zusammenarbeit mit der Hotelleitung, auch für alle Paare, Einzelzimmer ausgegeben. Hier wird wirklich alles bis ins Detail bedacht. 

Morgens schnell noch ein Frühstück für Champions und auf zum Bahnhof Kataharamachi. Wir stiegen in den mit lustigen Tieren und Sonnenblumen bemalten Zug und freuten uns, dass wir bei jedem Stoß oder Schlenker der Bahn so schön, auf den etwas ausgeleierten Sitzen, hin und her hüpften. So gut aufgelockert nahmen wir unser Ziel ins Visier: Okusha - den Hinterschrein. 

Die erste Etappe ging über 785 Steinstufen bis zum Hongu, dem Hauptschrein, vorbei an einer Anzahl beidseitig aneinandergereihter Souvenir- und Proviantläden, sowie weiteren interessanten Plätzen. Nach vielen Fotos und einer kleinen Verschnaufpause wanderten wir von Hongu weiter hinauf die 583 Stufen zu Okusha. Geschafft. Auf den Rückweg unten angekommen machen wir noch einen kurzen Abstecher in das Sake Museum, wo gezeigt wird, wie die Japaner ihr Nationalgetränk herstellen. Für eine Kostprobe war es uns noch ein wenig zu früh. 

Bevor es im Zug zurück nach Takamatsu ging, stellte Andreas alle vor die Wahl, wie sie den Tag ausklingen lassen wollen. Wer Lust hatte, konnte ihn mittels Umsteigen in den Zug nach Kotoden Yashima, in das Museumsdorf Shikoku-Mura begleiten. Hier kann man das traditionelle Japan der Vergangenheit erleben. „Dreiunddreißig traditionelle Gebäude aus ganz Shikoku wurden in ihren ursprünglichen Formen rekonstruiert und sind hier und da im ganzen Dorf aufgestellt. Nehmen Sie sich die Zeit, stehenzubleiben und einen Blick zu werfen, während Sie von einem zum anderen wandern, und erleben Sie die fast vergessene Vergangenheit des traditionellen Japan.“ (Zitat Informationsfaltblatt) Und es ist nicht übertrieben. Der Abstecher hatte sich gelohnt. Zurück in Takamatsu gab es Abendessen in einem der vielen Udon-Nudelresraurants. Lecker. Trotz nächtlicher „Einzelhaft“ sind wir satt und zufrieden von den Eindrücken des Tages eingeschlafen. 

 

Katharina und Thomas aus Rostock 

11. Tag: Takamatsu So 07.04.

Tag 11

 

Sonntag 07.04.2019

 

Stellen fest: es ist der 11.Tag unserer Reise - der halbe Urlaub ist schon um. Heute verlassen wir Hiroshima, es geht mit dem Zug nach Takamatsu auf der Insel Shikoku. Treff um 8.45Uhr- humane Zeit für Nicht-Frühaufsteher.

Das Hotel-Taxi bringt die Rucksäcke/Gepäck und 2 Fußlahme zum Bahnhof. Die Anderen machen Frühsport, 25 Min. walken. Jeder erhielt seine Fahrkarte und pünktlich geht der Zug (wie immer) von Hiroshima nach Mihara

umsteigen und weiter nach Okayama. Dort fast 1 Std. Aufenthalt, um sich zu stärken, mir war-wie immer- der Kaffee das Wichtigste. Weiter mit dem Zug nach Takamatsu über die  längste Eisenbahnbrücke der Welt.

1988 war sie nach 10jähriger Bauzeit fertig und ist insgesamt 13 km lang mit einer durchschnittlichen Höhe von 200 m. Vom Zug war eine  tolle Aussicht zu genießen, auch über die großen Industriehäfen. Kurzer Fußmarsch

zum Hotel, einchecken, problemlos wie immer. Wir treffen uns zum Stadtbummel- schauen schon mal, wo heute Abend die besten Gerichte zu finden sind. Takamatsu ist bekannt für seine Sanuki-Udon-Nudeln. Wir besichtigen den Burggarten mit seinen Meerwassergräben auf denen Gondoliere Boote übers Wasser schippern.  Zurück im Hotel kann jeder auf seine Art den Tag ausklingen lassen und sich auf den nächsten Tag mit vielen Treppen freuen.

 

Sus & Chr aus Langenfeld

10. Tag: Hiroshima Sa 06.04. 

Tag 10

 

Heute starteten wir erst um 10 Uhr ganz entspannt in den Tag. Bei der Reise "Japan zur Kirschblüte" darf natürlich das typische Hanami Picknick unter blühenden Kirschbäumen nicht fehlen. Während Andreas schon einmal einen Platz für uns frei hielt (samstags kann es schonmal sehr voll werden), besorgten wir Snacks und Getränke. Von Sushi über getrockneten Tintenfisch bis hin zu japanischen Süßigkeiten war alles dabei.

 

Wir hatten ein nettes Plätzchen direkt am Fluss mit den typischen blauen Planen belegt. Bei strahlendem Sonnenschein wurden dann alle Snacks untereinander geteilt und es wurde typisch deutsch mit Sekt und typisch japanisch mit Sake angestoßen.

 

Nach dem gemütlichen Beisammensitzen verbrachte jeder den Rest des Tages nach Lust und Laune. Viele machten sich auf zur Burg von Hiroshima. Im weitläufigen Burggarten wimmelte es neben weiteren Kirschbäumen von weißen "Eiern", deren Bedeutung uns erst am Abend klar wurde. Nach einem kleinen Eis (Geschmacksrichtung passend zum Thema: Kirschblüte) stiegen wir den Turm der Burg hinauf, der eine Ausstellung über das frühere Leben in der Burg enthielt und von dem aus man eine tolle Aussicht hatte.

 

Im Anschluss sind viele von uns noch zum Shukkei-en Garten im japanischen Stil mit Koi-Teich, Brücken und Pavillons. Hier bot sich ein ruhiges, idyllisches Plätzchen inmitten der Großstadt mit einigen Kirschbäumen zum Bestaunen. Die Pracht der Kirschblüten zog sich somit durch den gesamten Tag.

 

Abends besuchten wir dann noch einmal die Burg, wo ein Lichterfest stattfand. In der unglaublich langen Schlange konnten wir bestaunen wie organisiert und diszipliniert sich die Japaner ohne Drängeln geduldig anstellen. Der Burgpark selbst erstrahlte in allen Farben. Nicht nur die Bäume und der Turm der Burg wurden in verschiedenen Farben angeleuchtet - jetzt wurde uns auch die Bedeutung der unzähligen "Eier" klar. Sie erstrahlten in verschiedenen Farben und änderten ihre Farbe bei Berührung. Besonders die vielen Kinder hatten viel Spaß dabei.

 

Somit ging der letzte Tag in Hiroshima recht entspannt und im Zeichen der für die Reise namensgebenden Kirschblüten zu Ende.

 

S.R. und A.W. aus Düsseldorf

 

9. Tag: Hiroshima Fr 05.04.

Tag 9

 

Auf nach Miyajima

 

Vor dem Hotel erhielten wir jeder von Andreas unsere Tageskarte für die Fahrt mit der Strassenbahn. Dann ging es los zur Bahnstadion. Noch schnell vorbei am Supermarkt um sich etwas fürs Mittag zu besorgen. Dann durchs Amüsierviertel, was noch zu schlafen schien. 

An der Station angekommen erklärte uns Andreas wie in Japan Straßenbahn gefahren wird. Man steigt hinten ein und vorn aus, um beim Schaffner seinen Fahrschein vorzuzeigen. 

Die Strassenbahn von Hiroshima ist etwas ganz besonderes, sie wurde bei dem Abwurf der Atombombe am 6.8.1945 zum größten Teil schwer beschädigt. Nur 3Tage danach nahm sie mit 1 Bahn ihren Betrieb wieder auf. Noch Heute fahren 2 Bahnen vom Baujahr 1942.

Am Fährhafen angekommen ging es in einer kurzen Überfahrt zu Insel Miyajima die als eine der 3 schönsten Landschaften Japans gilt. Auch wir waren von ihr beeindruckt. 

Mit dem großen Torii Oo- Torii ( Eingangstor zum Itsukushima- Schrein) im Hintergrund haben wir unser Gruppenfoto geschossen. Bei Ebbe kann man bis zum Torii laufen was viele von uns am Ende des Tages auch gemacht haben. 

Danach hat sich jeder von uns den Schrein auf eigene Faust angeschaut, wobei die Fotoapparate pausenlos klickten. 

Als alle am vereinbarten Treffpunkt angekommen waren, sind wir gemeinsam die Stufen zum Buddhistischen Tempel der Shingon-Schule Daishoin hochgelaufen. 

Auch da gab es wieder viel sehenswertes und jeder von uns konnte sich in Ruhe umschauen. Nachdem wir eine kleine Mittagspause eingelegt hatten trennten sich die Wege der Gruppe. Einige

gingen zu Fuß mit Andreas auf den Berg  Misen, andere wählten die leichtere Variante und fuhren mit der Seilbahn nach oben. Andere schauten sich weitere sehenswerte Sachen auf der Insel an. Ganz nach dem Motto von Kojama alles kann keiner muß.

Den Rest des Tages verbrachte jeder wie er mochte. Wir haben uns mit der Strassenbahn auf zum Hijiymapark gemacht, von wo aus man einen guten Blick auf Hyroshima hat und anschließend sind wir noch zum Hafen. Von dort aus gelangt man zu den umliegenden Inseln. 

 

U.R. aus Treuen

8. Tag: Hiroshima Do 04.04.

Tag 8

 

Heute ging es vom ländlich idyllischen Örtchen Futo in die nächste Millionenstadt. Unser Reiseziel war Hiroshima. Das bedeutete für alle früh aufstehen. Aber das fiel vielen nicht wirklich schwer, da wir in unseren Zimmern von den Strahlen der aufgehenden Sonne begrüßt wurden. Nach der morgendlichen Stärkung mit Kaffee, Tee, Toast und frischen Erdbeeren ging es Richtung Bahnhof. Über die Stationen Futo, Ito, Atami kamen wir in Mishima, mit Blick auf den schneebedeckten und in der Sonne leuchtenden Fuji, an. Hier machten wir das erste Mal Bekanntschaft mit dem berühmten japanischen Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen. Also rein in den Hikari 465 nach Shin Kobe und von dort mit dem Nozomi 21 weiter Richtung Hiroshima. Schnell mal auf die Uhr geschaut: Punktlandung. Schöne Grüße an dieser Stelle an die Deutsche Bahn. 

Anschließend sind wir per Taxi und mit Hilfe der wieder auf japanisch und englisch vorbereiteten Adress- und Handlungskärtchen ins Hotel gefahren. Nach dem Check-in und dem Umsatteln auf leichtes Stadtgepäck gingen wir mit Andreas Richtung Friedensdenkmal, der Ruine der ehemaligen Industrie- und Handelskammer, die seit 1996 zum Weltkulturerbe gehört. Es ist schon ein beklemmendes Gefühl wenn man bedenkt, dass wenige Meter davon entfernt am 06. August 1945 in ca. 600m Höhe die erste zu Kriegszwecken eingesetzte Atombombe gezündet wurde und 10-tausende Menschen das Leben kostete. Durch den Friedenspark vorbei am Kenotaph, der immer brennenden Friedensflamme, dem Kinderdenkmal mit seinen Hundertausenden Papierkranichen besuchten wir das Friedensmuseum. 

Am Abend traf sich fast die ganze Gruppe zum Okonomiyaki essen. Dabei wird Okonomiyaki am Tisch auf einer heißen Eisenplatte mithilfe eines Spatels gebraten. Ein Fest für alle Sinne. Und ich möchte behaupten, dass nicht nur wir vor, sondern auch die beiden Köchinnen hinter der Platte ihren Spaß hatten. Ein weiterer toller Tag auf dieser Reise ging zu Ende. 

 

Katharina und Thomas aus Rostock

7. Tag: Futo Mi 03.04.

7. Tag: 03.04.19

 

Gleich nach dem Frühstück haben wir uns im kleinen Dorfsupermarkt mit Essen und Getränken für die anstehende Wanderung eingedeckt.

 

Los ging es dann bei strahlendem Sonnenschein vorbei am Fischereihafen in Futo und einer ehemaligen Freibadanlage. Von dort hatten wir einen guten Blick auf den ältesten Teil von Futo und unsere Unterkunft.

Dann wurde erstmal das obligatorischen Gruppenfoto geschossen und es ging weiter über die erste Hängebrücke zum Kadowaki Leuchtturm, von dem aus sich uns eine herrliche Aussicht auf die zerklüftete Küste bot.

 

Nach einer kurzen Pause - in der das erste Matcha-Eis probiert wurde - wanderten wir weiter zum Renchakuji Tempel. Dort klärte Andreas uns über die Unterschiede zwischen Schrein und Tempel in Japan auf (Shinto-Schreine erkennt man leicht am Torii am Eingang, während buddhistische Tempel i.d.R. Wächterstatuen am Eingang besitzen).

 

Ab hier verließen wir die befestigten Wege und es ging über Vulkangestein bergauf und -ab vorbei an der wunderschönen Küste und durch schattigen Wald. Mittagspause machten wir auf einer sonnigen Wiese in der Nähe der Klippen. Dabei bekamen wir Besuch von ein paar streunenden Katzen, die es wohl auf unserem Proviant abgesehen hatten. Die kreisenden Greifvögel waren glücklicherweise wohl eher an den Fischen der Angler als an unseren Snacks interessiert.

 

Zum Ende der Wanderung konnten die Mutigen unter uns noch einmal eine, diesmal deutlich wackeligere, Hängebrücke überqueren.

 

Dann war es auch schon geschafft! 

Am Bahnhof in Izukogen angekommen, hatten wir uns nach ca. 5 Stunden und 12 km Wanderung ein Onsen an der heißen Quelle für die müden Füße mehr als verdient.

 

Eine kleine Überraschung erwartete uns noch auf der Rückfahrt nach Futo: Wir hatten das Glück mit dem Kurofune (Black Ship Train) zu fahren. Die drehbaren Sessel mit Sicht durch riesige Panoramafenster haben alle begeistert.

 

Zurück in der Unterkunft konnten dann alle nochmal ihre müden Muskeln im Onsen entspannen bevor es zum leckeren gemeinsamen Abendessen ging. 

Bei Katsu, Sashimi und Co. und natürlich einigen Kanpai, gefolgt von Prost, gefolgt von weiteren Kanpai, ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

 

Nach dem tollen Abstecher ins ländliche Futo sind wir nun schon gespannt auf die nächste Großstadt: Hiroshima. 

 

Von S.R. & A.W. aus Düsseldorf

6. Tag: Futo Di 02.04.

Tag 6

 

„Reiwa“

 

Gestern wurde der Name der neuen Ära verkündet. Japans Kaiser „Tenno“ Akihito gibt am 1.Mai den Chrysanthemen-Thron an seinen Nachfolger Kronprinz Naruhito ab. Damit geht die seit 1989 bestehende Heisei-Zeit zu Ende. 

 

Am heutigen Tage verabschiedeten wir uns von Tokio und fuhren mit U-Bahn und Eisenbahn nach Atami. 

Dabei konnten wir auch einen Blick auf Fuji-San, den heiligen Berg, erhaschen. Leider war der Gipfel von Wolken verdeckt. Im Zug kamen wir auch mit einigen älteren Japanern ins Gespräch, die sich sichtlich freuten als sie erfuhren, dass wir aus Deutschland kommen. 

 

In Atami angekommen, wurden wir von Reiseleiter Andreas zum Mittagessen entlassen. Jeder holte sich seine Mahlzeit und/oder schlenderte durch die Einkaufspassage nahe des Bahnhofes. Nach ca. einer Stunde Pause bestiegen wir die einspurige Regionalbahn in Richtung Futo. 

Durch viele Tunnel ging die Strecke rasant bergab und an der Küste entlang. 

 

Das ländliche, ruhige Fischerdorf bietet einen starken Kontrast zur Metropolregion von Tokio: Stille, frische Meeresbrise und kaum Menschen.

 

In der Pension wurden wir in Besonderheiten der klassischen, japanischen Herberge eingewiesen.

Schuhe an der Eingangsstufe ausziehen und in die bereitstehen Schlappen schlüpfen. Vor den mit Tatami (Reisstroh-Matten) ausgelegten Zimmern mussten auch diese zurückgelassen werden. Für die Toiletten gibt es eigene Schlappen. 

 

Dem Beziehen der Zimmer folgte noch ein kurzer Spaziergang zur vulkanischen Steilküste. Die Zeit bis zum reichhaltigen Abendessen verbrachte jeder nach seiner Art - ausruhen oder mit dem ersten Bad im Onsen. 

 

Nach dem Essen und zahlreichen Kanpai (Prost)-Rufen, zogen wir uns auf unseren Futon zurück. 

 

Japan - du bist wunderschön!

 

T.R. aus Diespeck

 

5. Tag: Tokio Mo 01.04.

5. Tag

 

Neu im Programm: Treffen erst 10:00 Uhr....Ausschlafen war angesagt, kam sehr gut an! Die vergangenen Tage haben doch "etwas" an der Kondition genagt.

Andreas hat uns bei sonnigem Wetter um 10:00 vor dem Hotel abgeholt und es ging per U-Bahn zum Yasukuni Schrein. Wieder ein imposanter Ort zu Ehren aller Soldaten, die bei der Meiji-Restauration im Kampf gegen das Shogunat gefallen waren. Daneben konnte ein Militärmuseum besucht werden, welches die Herzen, derer die Freude an alten Flugzeugen haben, höher schlagen ließ,

Bei herrlichem Sonnenschein ging es weiter zum Rathaus. Hier haben 13.000 Beamte eine ansehnliche Unterkunft erhalten. Im 45. Stockwerk konnten wir kostenfrei den imposanten Blick auf Tokyo genießen. 

Zum Abschluss hat uns Andreas zum Shibuya Viertel geführt und die berühmte Kreuzung gezeigt, die voll von Menschen war und trotzdem - echt japanisch - eine gewisse Ordnung herrschte. Noch kurz Hachiko besucht und danach konnten wir auf eigene Faust weiter - Wieder ein interessanter Tag in Japan.

 

Von Claudia und Michael aus Hockenheim

4. Tag: Tokio So 31.03.

04. Tag : 31.03.2019

 

Am heutigen Sonntag berichtet die elsässische Gruppe : mit der Fahrt zum beliebten Ausflugsort Kamakura stand ein wahres Highlight auf dem Programm.

"Départ précis à 07h55! direction le métro et une heure de train". 

Erstmals seit unserer Ankunft zeigte sich um 9H die Sonne, von Koyama passend zum heutigen Tag bestellt!

Oder war es der Wettersegen vom grossen Amida Buddha? Nach dem Besuch des Tempels Daibutsu gingen wir zu Fuss zur schönen Hase Kannon Tempel-Anlage:

"Magnifique parc et au bout des escaliers une vue panoramique exceptionnelle

sur la plage de Kamakura". Anschliessend Spaziergang bis zum Strand bei wunderbarem Wetter und 19 Grad. Alle haben es sehr genossen, und einige gingen sogar mit den Füssen ins frische Wasser. Bip Bip Pasmo und es ging weiter zum Hachimangu-Schrein.

Stadtbummel in der Sonntagsmenschenmenge und ein wohlverdientes japanisches Mittagessen (sushis und asahi).

Beim Shinto-Schrein hatten wir das Glück eine traditionelle Hochzeitszeremonie zu fotografieren. Und schon war es Zeit zum Treffpunkt am Bahnhof zu gehen.

Nach so einem erlebnisreichen Tag nickten einige im Zug ein, wurden aber von Andreas rechtzeitig vor dem Umsteigen in Ueno geweckt.

Abend auf eigene Faust, während wir den Bericht schreiben kommen tolle Bilder via What's app vom Sky Tree : Tokyo by night, merveilleux  🙂

 

Teilnehmer 

AM von St Louis

BM von Village Neuf

3. Tag: Tokio Sa 30.03.

3.Tag

 

Treffpunkt 08.30 Uhr vor dem Hotel. Auf dem Plan für Heute stehen die Besichtigungen u.a. vom Kaiserpalast und Meiji- Schrein an. Um dahin zukommen müssen wir erstmal lernen mit Bahn und U-Bahn zurecht zukommen. Gar nicht so einfach – gut das es Andreas gibt. Von der Bahn aus ging es zu Fuß Richtung Kaiserpalast durch das neuerbaute Wirtschaftszentrum. Die meisten Hochhäuser gehören Mitsubishi, Toyota und anderen großen Unternehmen. In einem riesigen Park thront der Kaiserpalast umgeben von einem Wassergraben(Besichtigung des Kaiserpalastes/Garten sind nur 2x im Jahr möglich – zum Geburtstag des Kaisers und Neujahr).  Dort sehen wir die ersten Kirschblüten – ein Traum. Weiter geht es durch den Hibija Park (kleiner feiner Park – im britischen Stil). Mit der Bahn zum Meiji- Schrein. Durch ein großes Tor sind wir in einem weitläufigen Park, mitten in der Großstadt Tokio. Umgeben von riesigen alten Bäumen, steht der Kaiserschrein. Heute ist Samstag und es herrscht reger Betrieb incl. viele Hochzeitspaare (wunderschön gekleidete Frauen und Männer in Ihren Trachten). Nach einer weiteren Bahnfahrt haben wir endlich Mittagspause in Ginza. Danach zu Fuß durch Ginza – viele Nobelgeschäfte und Restaurants (die Kö aus Düsseldorf lässt grüßen) - zum Mitsukoshi-Kaufhaus.

Auf eigene Faust erkunden wir das Kaufhaus (mit einer fantastischen Delikatessenabteilung). Erneut nutzen wir die Bahn ( langsam blicken wir durch!?). Es folgte das Kontrastprogramm zum Nobelviertel - Ame-Yokocho – die Einkaufsstraße für Jedermann.

Viele winzige Geschäfte reihen sich an einander. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Hier kann man vor allem gut und günstig Lebensmittel kaufen (jede Menge frischen Fisch). Das Highlight des Tages war der Besuch des Ueno-Park. Unzählige blühende Kirschbäume säumen die Parkwege und begeisterten uns. Traditionell feiern die Japaner ihre Kirschblüte mit Familie und Freunden. Auf blauer Plastikfolie werden die mit gebrachten Speisen und Getränke verzehrt. Es war ein tolles Erlebnis. Ein letztes Mal fahren wir für heute mit der Bahn. Die Gruppe versucht ohne Hilfe von Andreas zum Hotel zu kommen. Yippie - wir sind an gekommen!! Es war ein toller Tag mit vielen Eindrücken.

 

S.&Chr.B. aus Langenfeld

2. Tag: Tokio Fr 29.03.

Tag 2

 

Der Flug verlief ruhig und die meisten unterhielten sich mit dem Entertainprogramm der Lufthansa oder schliefen die meiste Zeit. Nach der Landung in Haneda und den üblichen Einreiseformalitäten trennten sich dann die Wege der zwei Gruppen. 

Jetzt kaufte sich noch jeder schnell seine PASMO-Card (ohne die geht fast garnichts mehr im öffentlichen Verkehr) und schon kamen alle in den ersten Genuss einer Fahrt mit der japanischen Bahn. In Ueno wurden die Gruppe in die kleinen Untergruppen geteilt, jetzt stand eine Fahrt mit dem Taxi an. Unser Fahrer war sehr interessiert wo wir herkommen. Und am Ende wusste er sogar das Konnichiwa auf Deutsch Guten Tag bedeutet.

Im Hotel dauerte der Papierkram noch ein bisschen und dann konnte jeder erstmal kurz auf sein Zimmer.

Um einen ersten Eindruck der Gegend zu bekommen, habe wir anschließend noch einen kleinen Spaziergang zum Sumidagawa für das erste Gruppenfoto gemacht. Danach ging es noch zum Tempel in Asakusa um für eine gute Reise zu beten. Anschließend durften dann alle ihrer eigenen Wege gehen um zu Abend zu essen oder nach dem langen Flug und den ersten neuen Eindrücken einfach müde ins Bett zu fallen.

 

AF aus Nürnberg (RL)

1. Tag: Anreise Do 28.03. 

Tag 1

 

Auch 2019 starten wir wieder zur besten Kirschblütenzeit nach Japan. Treffen war in Frankfurt am Flughafen, diesmal Gate Z66. Das Koffer am Automaten aufgeben funktionierte auch ohne Probleme, so das ich mich frühzeitig auf den Weg zum Abfluggate machen konnte. Nach und nach stiessen dann die einzelnen Teilnehmer dazu. Gruppe A2 war schnell abgehakt, alle da. Bei meiner Gruppe dachte ich schon das ich nur mit der Hälfte fliegen muss. Aber auch da kamen noch alle rechtzeitig vor dem Boarding zusammen. Der Start verzögerte sich dann aber etwas, da wegen eines medizinischen Notfalls ein Passagier nicht mitfliegen konnte. Jetzt musste aber auch sein Gepäck wieder aus dem Flieger. Der Container war bekannt, aber natürlich stand der ganz hinten im Laderaum…

Trotz aller Schwierigkeiten hob dann das Flugzeug mit leichter Verspätung ab.

 


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Unsere Reisen 2020
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